Eine Frage der Entscheidung

Eine_Frage_der_EntscheidungEine Frage der Entscheidung | Laura Landon | AmazonCrossing | erschienen 2015
ISBN 978-1-503-95472-4 | 9.99€ (Taschenbuch)/4.99€ (Kindle-Edition)
Leseprobe

Über Laura Landon:
Landon arbeitete zehn Jahre lang als Lehrerin an einer Highschool, bevor sie ihr eigenes Eiscafé betrieb. Dieses gab sie jedoch auf, nachdem ihr erster Roman fertig war, und widmet sich seitdem ausschließlich dem Schreiben. Mittlerweile hat sie einige historische Romane veröffentlicht; vier davon sind auf deutsch erschienen.
Zusammen mit ihrer Familie lebt sie im mittleren Westen der USA.

Lady Allinson Townsend will um jeden Preis verhindern, in einer Ehe wie die ihrer Schwestern zu stecken – deren Ehemänner sind untreu und machen ihre Frauen zum Gespött der feinen Londoner Gesellschaft. Als sie dennoch gezwungen ist zu heiraten, stellt sie ihrem Bräutigam, dem Marquess of Montfort, der als Schürzenjäger bekannt ist, eine Bedingung: wenn Joshua sie betrügt, erhält sie sein ganzes Vermögen. Verzweifelt willigt er ein. Keiner von beiden ist allerdings auf den Widerstand vorbereitet, der ihrer Verbindung entgegen schlägt – oder darauf, sich zu verlieben …

Nach Intimer Betrug ist dies mein zweites Buch von Laura Landon, ebenfalls ein historischer Liebesroman aus viktorianischer Zeit; dieser hat mir allerdings weniger gut gefallen.
Zum einen war er mir eindeutig zu kitschig. Ständig schmilzt irgendwer dahin und die Sprache kann man wirklich nur als schnulzig bezeichnen. Das hat mich ja teilweise schon bei Intimer Betrug gestört, aber hier ist es noch weiter ausgeartet.
Außerdem haben mir auch die Charaktere weniger gefallen. Mit Allison bin ich nicht richtig warm geworden, da sie mir zu sehr Moralapostel-mäßig unterwegs war und zudem ein wenig zu fehlerlos, auch was die Vergangenheit angeht. Außerdem finde ich es oft scheinheilig, dass sie dem unverheirateten Joshua vorwirft, Spaß zu haben. Ob er es damit übertreibt, bleibt die Frage, aber allein die Tatsache, dass sie es nur ihm vorwirft und nicht seinen weiblichen Gespielinnen, fand ich übertrieben.
Joshua an sich gefiel mir recht gut, allerdings fand ich bei ihm diesen Umschwung vom größten Schürzenjäger Londons hin zum unsterblich verliebten Ehegatten ein wenig zu schnell.
Dieses Buch ist früher erschienen; gut möglich also, dass Laura Landon sich einfach verbessert hat, was die Charakterentwicklung angeht.
Davon einmal abgesehen ist auch dieses Buch wieder gut zu lesen, ohne dass man Hintergrundwissen über die damalige Zeit benötigt.

Auch dieses Buch also wieder eine nette Lektüre für zwischendurch, allerdings weniger zu empfehlen als Intimer Betrug.

„Besser ein lebendiger Feigling als ein toter Narr.“
– Lady Allinson Townsend

3Sterne

Bound by Honor

Bound_by_HonorBound by Honor | Cora Reilly | Selbstverlag | erschienen 2014
£0,- (Kindle-Edition)/£7.86 (Paperback)
Leseprobe

Über Cora Reilly:
Reilly schreibt erotische Romanzen und New Adult-Roman. Neben Büchern liebt sie Wein und gutes vegetarisches Essen. Sie lebt mit ihrem Mann und einigen Haustieren zusammen.
Bound by Honor ist das erste Buch ihrer Born in Blood Mafia Chronicles-Reihe.

Aria wird in die führende Mafia-Familie Chicagos geboren und erfährt im Alter von fünfzehn Jahren, dass sie Luca Vitiello heiraten soll, den ältesten Sohn des Kopfes des New Yorker Kartells. Sie fürchtet sich davor, einen Mann zu heiraten, den sie kaum kennt – und noch mehr davor, genau DIESEN Mann zu heiraten. Aber die Alternative zu der Ehe mit Luca ist, wegzurennen und ihre Familie, insbesondere ihre Geschwister, zurückzulassen. So entschließt sie sich, die Hochzeit und Ehe durchzuziehen.

Von dem Buch habe ich zum ersten Mal bei Kaddesschmöker gehört und ihre Rezension hat mich neugierig macht. Da man zu kostenlosen Büchern nie nein sagt, habe ich es mir gekauft und direkt gelesen. Sie hat auf jeden Fall recht, dass man eher selten Mafia-Liebesgeschichten liest.
Mir hat das Buch insgesamt recht gut gefallen. Aria hat mir gut gefallen,aber sie hat es ein bisschen übertrieben damit, sich vor ihrem Ehemann zu ängstigen. Er hat ihr in der ganzen Geschichte nichts getan (mal abgesehen von der Hochzeitssache 😉 ) und dennoch ängstigt sie sich vor ihm zu Tode. Das hätte man in meinen Augen abkürzen können.
Und Luca schwankt mir ein bisschen zu schnell um zwischen „Mafioso ohne Skrupel“ und „I love you ever after“.
Davon einmal abgesehen war das Buch schnell und gut zu lesen. Ich hatte keine Probleme mit dem englisch, besonders da gefühlt in jedem Satz von Luca das Wort „Fucking“ auftaucht. Allzu schwierig ist es also wirklich nicht 😉
Die Handlung war in meinen Augen nachvollziehbar und gut geschrieben. Auch wenn mir Arias Verhalten stellenweise auf die Nerven ging, konnte man sich gut in sie einfühlen. Und die Liebesszenen (egal ob mit oder ohne Sex), waren schön geschrieben und nicht kitschig, was mir immer gut gefällt.

Insgesamt empfehlenswert als Lektüre für zwischendurch. Allerdings erfährt man nicht wirklich etwas über die Vorgänge in der Mafia und sollte auch nicht mit dieser Erwartung an das Buch gehen.

„Being born into our world means being born with blood on your hands. With every breath we take sin is engraved deeper into our skin.“
– Aria Vitiello

4Sterne

Das Herz des Herzogs

Das_Herz_des_HerzogsDas Herz des Herzogs | Christi Caldwell | AmazonCrossing | erschienen 2015
ISBN 9-781-477-84976-7 | 9.99€ (Taschenbuch)/4.99€ (Kindle-Edition)
Leseprobe

Über Christi Caldwell:
Caldwell entdeckte ihre Liebe zu historischen Liebesromanen während ihrer Zeit an der Universität von Conneticut. Dort beschloss sie, selbst Geschichten zu schreiben und ihren Helden und Heldinnen nach ein wenig Leiden ein Happy End zu gönnen.
Sie lebt in Conneticut und verbringt ihre Zeit entweder mit Schreiben, oder damit sich um ihre drei Kinder zu kümmern.
Quelle: Amazon

Jasper, Duke of Bainbridge, hat sich nach dem Tod seiner Frau im Kindbett aus dem gesellschaftlichen Leben zurückgezogen. Dennoch lässt er sich von seinem Freund überreden, den Frostjahrmarkt in London zu besuchen. Dort rettet er Lady Katherine Adamson das Leben, die durch das Eis auf der Themse gebrochen ist und unterzugehen droht.
Katherine hat von ihrer Schwester ein Amulett geschenkt bekommen: es soll ihr helfen, das Herz eines Herzogs zu erobern. Kurze Zeit nach der ersten Begegnung macht Katherine dem Duke of Bainbridge einen Antrag, um so einer arrangierten Ehe zu entgehen. Doch schlägt dieses rein geschäftliche Angebot schnell in mehr um, als Katherine sich in ihren Ehemann verliebt – und er sich zwischen seiner ersten und seiner zweiten Ehefrau entscheiden muss.

Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch mit einem solch grimmigen Charakter gelesen! Jasper gibt sich wirklich alle Mühe, sich unbeliebt zu machen und vor allem nie wieder einen anderen Menschen in sein Leben zu lassen. Vielleicht das größte Wunder im ganzen Buch ist die Tatsache, dass er tatsächlich auf den Frostjahrmarkt geht! Und, dass er einem mit der Zeit doch ans Herz wächst; mit seiner Brummigkeit und seinem immer mal wieder aufblitzenden Humor.
Um einiges zugänglicher ist da schon Lady Katherine, die eine Freundlichkeit ausstrahlt, die in krassem Gegensatz zu Jaspers Ablehnung steht. Und wenn ich ehrlich bin: sie wurde mir schon dadurch sympathisch, dass sie zum einkaufen in die Stadt fährt – und dann doch nur in den Buchladen geht (irgendwoher kennen wir das doch …).
Wie die beiden zusammenfinden hat etwas für sich. Und obwohl es in gewissem Sinne natürlich genau die historical romance war, die ich erwartet hatte und auch schon einige Male gelesen habe, ist es doch irgendwie anders. Zum einen ist es meinen Augen gelungen, mit Katherine einen starken weiblichen Charakter zu schreiben, der genau weiß, was er will und sein Schicksal selbst in die Hand nimmt – aber dennoch nicht aus der Rolle (oder in diesem Fall: der Zeit) fällt.
Caldwell ist es außerdem gelungen, nicht ins Kitschige abzurutschen. Oft schleicht sich ein Funken Humor in die Unterhaltungen, der einen zum Lachen bringt. So wurde es mir nicht zu schnulzig.

Insgesamt ist es eine leichte Lektüre für zwischendurch und besser als erwartet!

Wie er so auf dem gefrorenen Weg […] stand, inmitten dem immer stärker werdenden Schneefall, während der beißende Wind ihn umtoste, kam Jasper zu einer höchst unerwünschten, unwillkommenen, schwindelerregenden Erkenntnis.
Er wollte Lady Katherine küssen.
– Jasper, Duke of Bainbridge

4Sterne

Intimer Betrug

Intimer_BetrugIntimer Betrug | Laura Landon | AmazonCrossing | erschienen 2012
ISBN 978-1-612-18472-2 | €9.99 (Taschenbuch)/€2.99 (Kindle-Edition)
Leseprobe

Über Laura Landon:
Landon arbeitete zehn Jahre lang als Lehrerin an einer Highschool, bevor sie ihr eigenes Eiscafé betrieb. Dieses gab sie jedoch auf, nachdem ihr erster Roman fertig war, und widmet sich seitdem ausschließlich dem Schreiben. Mittlerweile hat sie einige historische Romane veröffentlicht; vier davon sind auf deutsch erschienen.
Zusammen mit ihrer Familie lebt sie im mittleren Westen der USA.

Um einer arrangierten Ehe zu entgehen, ringt Lady Grace Warren sich zu einem drastischen Schritt durch: sie will ihre Jungfräulichkeit verlieren. Dafür muss ein Mann her, der keine Ansprüche hat und keine Fragen stellen. Der scheint schnell gefunden zu sein: Vincent, Duke of Raeburn. Doch dieser will nach dem Verlust zweier Frauen im Kindbett nie wieder das Leben einer Frau riskieren – und schon gar nicht heiraten. Doch nach einer leidenschaftlichen Nacht in einem Edelbordell fürchtet er, das Leben einer weiteren Frau zu riskieren und macht sich auf die Suche nach der vermeintlichen Kurtisane. Als Grace dem Mann gegenüber steht, dem sie ihre Freiheit verdankt, ist sie entsetzt. Können die beiden trotz aller Widrigkeiten ein glückliches Leben führen?

In diesem Buch hat mich vor allem eines überzeugt: die Charaktere. Sie sind wunderbar herausgearbeitet, haben beide eine schwierige Vergangenheit hinter sich – Grace, die das Wohl ihrer Schwestern über ihr eigenes stellt und Vincent, der seine zwei Ehefrauen im Kindbett verloren hat. Man leidet richtig mit den beiden mit. Grace war mir von Anfang an sympathisch in ihrem Bemühen, ihren jüngeren Schwestern ein gutes Leben zu bieten. Auch Vincent, der zu Beginn noch recht barsch erscheint, weicht langsam auf und wird immer zugänglicher.
Insgesamt war das Buch wirklich angenehm zu lesen. Man muss an und für sich über keinerlei Hintergrundwissen verfügen, um der Handlung folgen zu können. Auch wenn die Geschichte recht wild beginnt, entwickelt sie sich ganz angenehm und (sieht man mal vom historischen Aspekt ab) auch logisch. Jede der Handlungen zieht eine realistische Konsequenz nach sich und besonders Vincent durchläuft während der Handlung eine echte Wandlung.
Weniger gut hat mir gefallen, dass es meiner Meinung nach nicht ganz realistisch war. Ich habe oft gedacht: „So wäre das bestimmt nicht möglich gewesen.“ Und da mir die Authentizität bei historischen Romanen wichtig ist, ging das für mich nicht.
Zudem ist es meiner Meinung nach manchmal zu sehr ins Kitschige abgerutscht. Besonders die Liebesszenen der beiden waren manchmal noch kitschig, dass ich sie übersprungen habe. Klar wollte ich keinen Porno auf Papier, aber das war oft einfach nur peinlich!

Alles in allem ist das Buch eine ganz nette Lektüre für zwischen durch, aber man sollte keine allzu hohen Erwartungen anstellen, sonst wäre man enttäuscht.

Er liebte diesen Teil des Tages, die Zeit, in der sie allein waren. Die kostbaren Minuten, in denen es der Außenwelt nicht erlaubt war, sie zu stören.
– Vincent Germaine, Duke of Raeburn

NYPD Red 3

NYPD_Red_3NYPD Red 3 | James Patterson | Century | erschienen 2015
ISBN 978-1-780-89274-0 | £9,- (Hardcover)
Leseprobe (englisch)

Über James Patterson:
Patterson wurde 1949 geboren, studierte Englische Literatur und arbeitete als Werbetexter bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, für seinen ersten Krimi Die Toten aber wissen gar nichts, einen Verlag zu finden, erschien das Buch 1976. Ab 1992 erschienen die erfolgreichen Alex-Cross-Krimis.
Mittlerweile zählt Patterson zu den internationalen Bestsellerautoren, mit über 100 Millionen verkauften Büchern, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden.
Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in Palm Beach, Florida.
Quelle: Wikipedia

Der Multimillionär Hunter Alden Jr. hat alles was man sich wünschen kann: eine schöne Frau, einen Sohn und genug Geld, um niemals arm zu werden. Doch als er an Neujahr den Kopf seines Chauffeurs in der Garage findet und erfährt, dass sein Sohn gekidnappt wurde, scheint sich sein Glück zu wenden. Denn der Kidnapper kennt ein Geheimnis, das nicht nur Hunters Leben auf den Kopf stellen, sondern die Welt, wie wir sie kennen, verändern kann.
Die Detectives Kylie MacDonald und Zach Jordan, Teil des NYPD Eliteteams Red, übernehmen den Fall. Doch je näher sie dem Kidnapper kommen, desto mehr bringen sie sich selbst in Gefahr.

Zur Abwechslung habe ich mich einmal vom Women’s Murder Club abgewendet und mir stattdessen ein Buch aus der Serie NYPD Red vorgenommen – keine schlechte Wahl!
Zunächst einmal zur Handlung: Die Geschichte hat mir super gefallen! Es gibt die ein oder andere überraschende Wendung, die einem die Kinnlade fallen lassen, aber dennoch logisch und nachvollziehbar sind. Gut hat mir auch gefallen, dass man sich wirklich auf diesen einen Fall konzentrieren konnte, ohne dass man durch zu viel Privatleben von Seiten der Detectives oder weitere Fälle abgelenkt wurde. Das Buch fängt mit einem ziemlichen Knaller an und hatte dann ein paar Seiten, die nicht unbedingt durch Spannung, aber durch echte, langweilige Polizeiarbeit bestechen. Das soll nicht heißen, dass die Lektüre langweilig wird, denn das Geplänkel zwischen Kylie und Zach lockert das Ganze sehr auf und sorgt für den ein oder anderen Lacher.
Gut hat mir an diesem Buch auch wieder gefallen, dass das Hauptaugenmerk auf dem Fall lag; es gibt auch eine private Seite der Detectives, aber diese dominiert nicht. Wenn ich einen Krimi lese, dann will ich nicht vom Privatleben der Ermittler erschlagen werden.
Auch mit der Sprache hatte ich bei diesem Buch keine Probleme. Ich musste nur ein Wort nachschlagen, aber ansonsten konnte man es sich aus dem Kontext erschließen.
Allerdings gilt auch für dieses Buch: ein Thriller ist es in meinen Augen nicht. Es wird zwar zum Ende hin mal recht actionreich, aber so richtig thrilling inklusive Gänsehaut dann doch nicht.

Wer also einen Thriller erwartet ist hier am falschen Ort. Für die Krimi-Fans ist es auf jeden Fall ein schönes Buch – ich kann nicht glauben, dass sie die Serie noch nciht ins deutsche übersetzt haben!

„Welcome to Red. […] Some of our best customers are dirty, but your job is to be there for them when they’re victimized, not spend your time trying to figure out what felonious and immoral shit they’re doing under the radar.
– Captain Cates

5Sterne

12th of Never

12th_of_Never12th of Never | James Patterson | Century | erschienen 2013
ISBN 978-1-78-089029-6 | £4,- (Paperback)
Leseprobe (englisch)

Über James Patterson:
Patterson wurde 1949 geboren, studierte Englische Literatur und arbeitete als Werbetexter bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, für seinen ersten Krimi Die Toten aber wissen gar nichts, einen Verlag zu finden, erschien das Buch 1976. Ab 1992 erschienen die erfolgreichen Alex-Cross-Krimis.
Mittlerweile zählt Patterson zu den internationalen Bestsellerautoren, mit über 100 Millionen verkauften Büchern, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden.
Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in Palm Beach, Florida.
Quelle: Wikipedia

Kurz nach der Geburt ihrer Tochter kehrt Lindsay Boxer in ihren Job bei der Mordkommission von San Francisco zurück, denn es stehen einige wichtige Fälle an. So spaziert ein exzentrischer Professor ins Gebäude und behauptet, von einem Mord geträumt zu haben, der noch nicht geschehen ist. Kurz nachdem dieser tatsächlich geschieht, kehrt der Professor zurück – nach einem weiteren Traum. Zudem wird die Freundin eines angehenden Football-Superstars erschossen und ihre Leiche verschwindet aus der Gerichtsmedizin. Der persönlichste Fall scheint aber noch anzustehen: als ein Serienkiller aus dem Koma erwacht und nach Lindsay verlangt, bevor er die Orte verrät, wo er seine Opfer begraben hat.
Das alles gerät allerdings in den Hintergrund, als das Leben ihrer kleinen Tochter auf dem Spiel steht.

Dieses Buch ist mein drittes Buch von James Patterson und gleichzeitig auch mein drittes über den Women’s Murder Club (nach Der 1. Mord und 9th Judgement). Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass mich Patterson auch bei diesem Buch nicht im Stich im gelassen hat: Interessante Fälle und noch interessantere Auflösungen sowie sympathische Charaktere (obwohl das nicht wirklich anders zu erwarten war, schließlich handelt es sich um eine Reihe).
Die Wendung, die dieses Buch genommen hat, hat mich sehr überrascht und mir daher gut gefallen.
Weniger gut gefallen hat mir dagegen, dass meiner Meinung nach das Buch für seine rund 400 Seiten ein bisschen zu überfüllt war. In diesem Buch liegt ein Großteil der Aufmerksamkeit auf Lindsays Privatleben, was auch gut ist. Schließlich ist die Geburt eines Kindes nichts, was man einfach abhaken kann und sich dann wieder dem Business as usual zuwendet. Also ist es nur natürlich, dem Privaten so viel Raum lassen. Allerdings hätte es mir besser gefallen, wenn der berufliche Teil dafür ein wenig runtergefahren worden wäre. In meinen Augen hätte man auch ohne den Fall um den Football-Spieler einen wirklich gelungenen Roman auf die Beine stellen können. Dass hätte nicht die Spannung genommen, aber ich als Leser hätte mich nicht von ständigen Themenwechseln und vor allem einer Fülle an Themen erschlagen gefühlt.
Außerdem verstehe ich bei diesem Band noch einmal viel weniger, warum das ein Thriller sein soll. Die Spannung in den Fällen wurde ein Stück weit dadurch genommen, dass ständig zwischen Lindsays Privatleben und den Fällen gewechselt wurde. Es gab einfach zu viele Unterbrechungen für einen anständigen Spannungsbogen.
Das soll nicht heißen, dass es kein guter Krimi ist; das sit es nämlich. Aber wer einen Thriller erwartet wird enttäuscht werden.
Zum Englischen bleibt auch bei diesem Buch zu sagen, dass ich keine Probleme hatte, es zu lesen. Unbekannte Wörter sind eher selten aufgetaucht und konnten aus dem Kontext erschlossen werden.

Für mich werden die Bücher der Reihe mittlerweile zur „Lektüre zwischendurch“, aber sie sind auf jeden Fall lesenswert – besonders wenn man gerne über starke Frauen liest.

„It’s always about life and death.“
– Yuki Castellano

4Sterne

Plague

PlaguePlague | C. C. Humphreys | Arrow | erschienen 2014
ISBN 978-0-099-58117-8 | £8.99

Über C. C. Humphreys:
Eigentlich Chris Humphreys, wurde in Toronto, Kanada, geboren und wuchs in London auf. Neben seiner Arbeit als Autor ist er auch als Schauspieler tätig und hat schon zahlreiche Rollen gespielt. 2002 erschien sein erstes Buch, The French Executioner, dem zahlreiche historische Romane folgten. Außerdem schrieb er mehrere Fantasy-Bücher für junge Erwachsene.
Seine zwei Bücher Plague und Fire sind Thriller, die vor dem Hintergrund zweier großer Katastrophen in London spielen: der Pest 1665 und dem Großen Feuer 1666.
Zusammen mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn lebt Humphreys in Kanada.
Quelle: sein Blog, Wikipedia

London: 1665: Der Straßenräuber William Coke hat einen wirklich schlechten Tag, als er seine ausgewählten Opfer tot in deren Kutsche findet – auf bestialische Weise ermordet. Noch schlechter wird der Tag, als er erfährt, dass alle Welt ihn für den Mörder hält. Bald tauchen weitere Opfer auf und neben ihrer Todesursache haben sie alle eines gemeinsam: ein Edelstein steckt in ihrem Mund. Der Detektiv Pitman heftet sich an Cokes Fersen. Doch als es ihm gelingt, den Räuber und vermeintlichen Mörder festzunehmen, regen sich in ihm Zweifel an dessen Schuld. Und so machen sie sich zusammen auf die Suche nach dem wahren Mörder – während gleichzeitig in den Slums der Stadt ein anderer Massenmörder wieder erwacht: die Pest.

Ich habe weder von dem Autor noch von dem Buch zuvor gehört, einen guten Grund, es zu lesen gibt es trotzdem: die History und Englisch Lese-Challenge. Und ich bin wirklich froh darum, das Buch gelesen zu haben.
Zum einen wartet es mit wunderbaren Charakteren auf, die alle eine interessante Vergangenheit haben und (mindestens genauso wichtig) sehr realistisch sind. Sie wirken gut recherchiert und fallen nicht aus dem Rahmen dessen, was zur damaligen Zeit erlaubt war. Dies gilt im übrigen nicht nur für die Charaktere, sondern für das ganze Buch: es ist alles sehr authentisch und wahrheitsgetreu beschrieben. Ich habe nie, wie in manch anderem historischen Roman, das Gefühl bekommen, dass es so doch niemals hätte laufen können.
Wenn man mal von meiner Schwärmerei für authentische historische Romane absieht, ist es Humphrey auch sehr gut gelungen, Spannung in der Mörderjagd aufzubauen. Man fiebert mit den beiden mit und das zusätzliche Themenfeld, das sich durch den Ausbruch der Pest ergibt, steigert die Spannung noch einmal. Zudem schafft der Autor es mühelos, Mitgefühl im Leser zu wecken und ihn mitleiden zu lassen. Der Geschichte hat auch gut getan, dass es zwar hin und wieder einen kleinen Cliffhanger gab, Humphreys es damit aber nicht übertrieben hat.
Das einzige was mich stellenweise gestört hat, ist, wie detailgetreu auch die blutigsten Szenen beschrieben wurden. Klar sind auch Thriller und Fernsehserien/-filme heute recht blutgetränkt und das Mittelalter war auch nicht unbedingt das sanftmütigste aller Zeitalter, aber ich hatte es nicht erwartet. Das heißt aber nicht, dass es das Buch schlechter macht – ich habe es wirklich geliebt und werde mir auch C. C. Humphreys Buch Fire auf die Wunschliste schreiben!

Dem Autor ist es gut gelungen, die Atmosphäre Londons zur Zeit der Pest einzufangen und einen wunderbar realistischen Roman zu schreiben!

„They can’t hang us“, said Pitman […].
„And why not, pray?“
„Because you and me, Captain [Coke], are already dead.“

5Sterne

9th Judgement

9th_Judgement9th Judgement | James Patterson | Arrow | erschienen 2011
ISBN 978-0-316-03627-6 |
Leseprobe (englisch)

Über James Patterson:
Patterson wurde 1949 geboren, studierte Englische Literatur und arbeitete als Werbetexter bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, für seinen ersten Krimi Die Toten aber wissen gar nichts, einen Verlag zu finden, erschien das Buch 1976. Ab 1992 erschienen die erfolgreichen Alex-Cross-Krimis.
Mittlerweile zählt Patterson zu den internationalen Bestsellerautoren, mit über 100 Millionen verkauften Büchern, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden.
Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in Palm Beach, Florida.
Quelle: Wikipedia

San Francisco wird von einem Serienkiller in Atem gehalten: er tötet Mütter und deren Babys und obwohl dies an öffentlichen Plätzen geschieht, können Lindsay Boxer und ihr Women’s Murder Club, sowie die Polizei von San Francisco ihn nicht identifizieren. Die einzige Spur, die er hinterlässt, ist eine kryptische Botschaft, welche er mit Lippenstift an den Tatorten hinterlässt. Gleichzeitig muss Lindsay den Mord an der Frau eines bekannten Schauspielers aufklären. Vermeintlich wurde sie das Opfer eines Juwelendiebs, den sie überraschte, aber dann taucht ein Paket mit der Diebesbeute auf – ist der Juwelendieb vielleicht der Schlüssel zu dem Serienkiller?

Nach Der 1. Mord ist dies hier mein zweites Buch von James Patterson – ausgeliehen aus der örtlichen Bücherei und innerhalb eines Tages gelesen. Wie auch schon eben jenes erstes Buch des Women’s Murder Club gefällt mir dieses Buch sehr gut.
Besonders die Taten des Serienmörders gehen sehr unter die Haut (in erster Linie, weil Kinder betroffen sind). Allerdings würde ich auch dieses Buch nicht als einen Thriller bezeichnen. dafür war es nicht thrilling genug. Ich persönlich finde das aber gar nicht schlecht, denn Krimis gefallen mir um einiges besser als Thriller. Allerdings hätte von mir aus die Auflösung der Geschichte um den Serienmörder spannender sein können – dies war das Einzige, was mich an diesem Buch ein wenig enttäuscht hat.
Auch in diesem Buch haben mich die Protagonist(inn)en sehr überzeugt. Die vier Mitglieder des Women’s Murder waren wieder sehr sympathisch und tough in ihren Berufen und schaffen es trotzdem, im Gegensatz zu manch testosterongesteuerten männlichen Hauptpersonen, auch mal ich verletzliche Seite und Gefühle zu zeigen; was sie letzten Endes noch um einiges tougher erscheinen lässt. Auch wie alle vier Frauen es immer wieder schaffen, ihren Teil zur Auflösung eines Falles beizutragen, ist schön geschrieben und wirkt nicht gezwungen.
Gut hat mir auch gefallen, dass nicht zu viel Wert auf das Privatleben der Frauen gelegt wird. Es zu erwähnen, auch zu beschreiben, welche Auswirkungen der Job auf ihre Beziehungen hat (sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne), finde ich gut. Wäre mehr davon eingebaut worden, wäre es ein wenig zu einem Romantic thriller „verkommen“ und die sind mir manchmal nicht so ganz recht. Man muss nicht überall eine Liebesgeschichte einbauen und James Patterson schafft es, die Balance zu halten.
Zur Sprache bleibt zu sagen, dass ich eigentlich kaum Probleme hatte. Selbst wenn ich ein Wort nicht verstanden habe, konnte man es sich recht gut aus dem Kontext herleiten.

„Everyone wants to be a cop, but it beats the hell out of me why.“
– Lindsay Boxer

5Sterne

Als ich dich fand

Als_ich_dich_fandAls ich dich fand | Catherine Ryan Hyde | Amazon Crossing | erschienen 2015
ISBN 9781503999480 | 9.99€ (Taschenbuch)/4.99€ (Kindle-Edition)
Leseprobe

Über Catherine Ryan Hyde:
Hyde wurde 1955 geboren und wuchs im US-Bundesstaat New York auf. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin ist sie auch Referentin und stand bereits mehrmals mit Bill Clinton auf der Bühne. Sie erreichte bereits mehrere Erfolge mit ihren Kurzgeschichten, bevor ihr der Roman Pay it Forward (Das Wunder der Unschuld) 1999 zum Durchbruch verhalf; ein Jahr später wurde das Buch auch verfilmt. Seitdem hat sie mehr als 20 weitere Romane und zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht.
Hyde ist außerdem eine begeisterte Hobbyfotografin und geht gerne auf Reisen und Wanderungen.
Quellen: Amazon, Wikipedia, Blog

An einem Oktobertag 1960 ändert sich das Leben von Nathan McCann für immer: im Wald findet er ein halbvergrabenes Baby, welches entgegen seiner Erwartungen noch lebt. Der Junge soll bei seiner Großmutter aufwachsen, obwohl Nathan ihn an Kindes statt aufnehmen will. Und Jahre später macht die alte Dame das Versprechen, dass sie ihm gegeben hat, wahr und setzt einen schwierigen, wütenden Teenager bei Nathan ab, der sich ihr gegenüber verschlossen hat, nachdem er die Wahrheit über seine Herkunft erfahren hat.

Dieses Buch hat wirklich gute Rezensionen auf Amazon erhalten und da mich der Klappentext sehr angesprochen hat, habe ich es mir ausgeliehen. Ich hatte vorher noch kein Buch von Catherine Ryan Hyde gelesen und war dementsprechend gespannt, was mich erwartet.
Dieses Buch hat mich wirklich vom Hocker gehauen! Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, von der Geschichte so mitgerissen zu werden – und danach so mitgenommen zu sein! Sie hat mir immer wieder Tränen in die Augen getrieben und mich unglaublich berührt.
Das fängt schon damit an, wie Nathan das Baby im Wald findet und sich im übertragenen Sinne auf den ersten Blick verliebt. Auch wie er sofort bereit ist, sein Leben für das Kind auf den Kopf zu stellen, erschien im Buch absolut logisch und nachvollziehbar.
Immer wieder wird aus der Sicht von Nat erzählt, der nach seinem Finder benannt wurde. Wie dieser langsam das Vertrauen in seine Großmutter verliert und sich zu einem Problemkind entwickelt, wurde auf sehr eindrückliche Weise beschrieben und hat Mitleid mit dem Kind und trotzdem Mitgefühl mit der Großmutter hervorgerufen. Eine Frage stand dabei immer im Raum: Wie hätte man sich selber an ihrer Stelle verhalten? Und so war auch ihr Verhalten absolut nachvollziehbar.
Der Einzige, dessen Verhalten immer ein bisschen kryptisch bleibt, ist Nathan – und Als ich dich fand ist das erste Buch, bei dem diese Aussage etwas positives hat 😉 Letztendlich ist nie ganz klar, was Nathan dazu bewogen hat, Nat aufzunehmen und wie sein eigenes Kind zu behandeln.

Mehr will ich an dieser Stelle gar nicht verraten, denn das wäre spoilern. Hyde hat auf jeden Fall wunderbare Charaktere geschaffen, die einen absolut überzeugen. Für dieses Buch also fünf goldene Sterne und für euch eine dicke Kaufempfehlung!

Er spürte, dass eine Geschichte Form annahm, deren Tragweite noch nicht voll erfasst werden konnte.
– Nathan McCann

goldene_Sterne

Ein Surfer zum Verlieben

Ein_Surfer_zum_VerliebenEin Surfer zum Verlieben | Violet Truelove | Selbstverlag | erschienen 2014
ISBN 9781505386523 | 10.99€
Leseprobe

Über Violet Truelove:
Violte Truelove ist ein Pseudonym der Autorin Viola Plötz. Sie wurde 1979 geboren, studierte Kommunikationsdesign und wurde danach selbständige Hochzeitsfotografin und Designerin. 2014 erfüllte sie sich mit Ein Surfer zum Verlieben ihren Traum vom eigenen Roman, dem noch vier Bücher unter dem Pseudonym Violet Truelove folgten. Als Ava Innings schrieb sie zudem die Waves of Love-Reihe.
Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern im Taunus.

Die Bestsellerautorin Lindsay Lovejoy hat sich gerade ihren Traum vom eigenen Haus auf Hawaii erfüllt – nach dem Erfolg ihres vierten Romans kann sie sich das auch leisten! In ihrer neuen Heimat läuft sie ausgerecht in Warden Palmer, attraktiver Surfstar und Lindsays Schwarm aus Jugendzeit. Dieser ist wenig amused, als er erfährt, dass er Vorbild für eine ihrer berühmten Romanfiguren ist (die sie auch noch Palmer Warden genannt hat – Zweifel an der Patenschaft gibt es also keine). Lindsays größtes Problem: Wie soll sie ihm die expliziten Sexszenen in ihrem Buch erklären? Und so wenig Palmer von eben diesen begeistert ist, muss er sich notgedrungen damit abgeben, insbesondere, da eine angebliche Affäre zwischen den beiden für gute Publicity sorgt. Genau die kann er gerade dringend brauchen, denn seine Freundin hat ihn verlassen und auch sein Hauptsponsor ist abgesprungen.

Über dieses Buch habe ich eine Rezension auf einem anderen Blog gelesen (und ich weiß einfach nicht mehr, wo :/ ) und das hat sich echt gut angehört. Ich finde auch die Idee toll: Ich hätte keine Ahnung, wie ich solche Sexszenen erklären sollte 😀
Und im Großen und Ganzen muss man sagen, dass ich keinen Fehlgriff gelandet habe. Die Charaktere sind glaubwürdig und sympathisch, wenn auch manchmal ein wenig rüpelhaft, und auch das ganze Drumherum hat mir gut gefallen. Ich stecke nicht in einem Autoren-Leben, aber ich hatte das Gefühl, dass die Arbeit, die hinter einem Roman-Projekt steckt, sehr wahrheitsgetreu wiedergegeben wurde. Man hat gemerkt, dass es wirklich viel Arbeit ist, vom Schreiben zu Leben, und eben nicht „nur so Geschreibsel nebenher“. Auch das Surf(er)-Vokabular wurde immer mal wieder eingebaut – mehr hätte es allerdings nicht sein dürfen, da es sonst für einen Laien wie mich eher genervt hätte.
Auch der Schreibstil der Autorin ist angenehm und in meinen Augen absolut angemessen. Nichts „hochliterarisches“, aber das hatte ich auch nicht erwartet und in diesem Fall auch nur als unpassend empfunden. Dennoch ist die Sprache auch nicht zu einfach, um mich zu nerven.
Es gab allerdings zwei Punkte, die mich beim Schreiben ein wenig gestört haben. Zum einen entwickelt sich die Beziehung zwischen Lindsay und Warden nach meinem Befinden ab einem gewissen Punkt zu schnell. Im einen Moment ist er noch wütend auf sie wegen des Romans, sie findet ihn viel zu unhöflich und rüpelhaft und im nächsten Moment flirten sie miteinander. Das ging mir ein wenig zu schnell.
Zum anderen fand ich es irritierend, dass mir die Geschichte von Lindsays Vergangenheit hingeklatscht wurde, ohne dass diese irgendeine Rolle für die Beziehung der beiden gespielt hätte. Meiner Meinung nach hätte man sie entweder mehr einbauen müssen, wenn man sie schon erwähnt, oder ganz rauslassen sollen.

Ansonsten hat dieses Buch aber genau erfüllt, was ich erwartet habe und war schön zu lesen. Eben diese „Nicht-Nachdenken“-Lektüre, die man manchmal braucht.

Eine Veränderung kam von einem selbst, sie kam von innen heraus – ebenso wie Glück.
– Lindsay Lovejoy

4Sterne