Rezension – Das kleine Theater am Meer

Faye hat gerade ihren Abschluss in Innenarchitektur gemacht, aber keinen Job. Da kommt ihr die Bitte ihrer Freundin Charlotte gerade recht: sie soll ein Auge auf deren Haus auf Sardinien haben, während sie und ihr Mann durch Italien reisen. Auf Sardinien erfährt Faye, dass Charlotte außerdem hofft, dass sie einem Geschwisterpaar helfen würde, das örtliche Theater wieder in Stand zu setzen. Überzeugt, eine tolle berufliche Chance zu haben, lässt Faye sich darauf ein – ohne zu wissen, was dabei auf sie zukommt.

Ich liebe dieses Cover! Die Farbgebung ebenso wie das Motiv gefallen mir super und so ist es wohl kein Wunder, dass es mein Interesse auf die Geschichte weckte.

Was durch das Buch auf jeden Fall hervorgerufen wurde, war mein Fernweh nach Italien. Die Landschaftsbeschreibungen ebenso wie die Beschreibungen von Gerichten der italienischen und sardischen Küche haben in mir das dringende Bedürfnis ausgelöst, diese selbst zu erleben.

Auch richtig gut, und vor allem überraschend, war die Auflösung des Kriminalfalls, der in die Handlung eingebaut wurde. Ich hatte das Ende wirklich nicht erwartet und große Teile des Buches nochmal gelesen. Einfach nur, um den Entwicklungen, die zu dem Ende führten, nachspüren zu können.

Leider gab es viel, das mir nicht gefallen hat. Schon recht früh fiel mir auf, dass die Dialoge nicht besonders realistisch wirkten. Ich dachte sehr oft, dass niemand das so im echten Leben sagen würde. Oftmals ging es darum, dass Dinge in der Umgebung oder Charakterzüge und Beziehungen im Gespräch erklärt wurden, obwohl den Gesprächspartner die Details bekannt waren.

Das zweite große Problem war, dass ich die Personen für mehr als 400 Seiten begleitet habe und dennoch nicht das Gefühl hatte, sie wirklich zu kennen. Meist ging es nicht über den jeweiligen Beruf hinaus. Selbst bei Faye, die nun einmal die Hauptperson ist, könnte ich nicht sagen, was sie für Interessen und Hobbys hat.

Obwohl Das kleine Theater am Meer auf meisterhafte Weise das Fernweh in mir weckt, konnte mich vieles nicht überzeugen und so bleibt es für mich ein mittelmäßiges Buch.

Weitere Meinungen zum Buch:
Lenas Bücherlounge (4/5 Sterne; „schöne sommerliche Unterhaltung an einem nostalgischen Ort“)
Culturefly (4 Sterne; „she’s [Rosanna Ley] perfected the recipe for a sun-soaked, romantic and escapist read, and it’s one that’s best enjoyed with a view of the sparkling sea and a glass of crisp white wine in hand“)
Bücherserien („Ein schönes Buch, das nicht nur weibliche Leser begeistern wird.“)

Über Rosanna Ley:
Rosanna Ley arbeitet seit über 20 Jahren als Schreibtrainerin, unterrichtete dafür an Universitäten in Großbritannien und leitete sogenannte writing retreats in ganz Europa. Sie hat auch einen Master in Kreativem Schreiben. Außerdem schreibt sie selbst Artikel für Magazine und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.
Zusammen mit ihrem Ehemann lebt sie im West Dorset.
Quelle: Website der Autorin

WERBUNG

Originaltitel: The Little Theatre by the Sea | Übersetzerin: Barbara Röhl
Taschenbuch: ISBN 978-3-404-17763-9 | 11,00€
E-Book: ISBN 978-3-7325-6118-6 | 8,99€
493 Seiten | erschienen 2019

Verlagswebseite zum Buch

Bildquellen
Autorin: Bastei Lübbe
Cover: Bastei Lübbe

Barcelona – Werbung

Der Inselverlag hat eine Buchreihe namens „Lieblingsorte“ veröffentlicht. In einer Mischung aus Reiseführer und Hommage werden darin von den Autor*innen ihre Lieblingsorte in den verschiedenen Städten beschrieben.
Peter Schwaar, der Autor des Bandes über Barcelona, lebt dort seit über zehn Jahren und stellt Orte in Barcelona vor, deren Besuch sich unbedingt lohnt.

Vielen Dank an Lovelybooks und den Insel Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Als ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich immer das Gefühl, dass Peter Schwaar mich quasi an die Hand nimmt und durch Barcelona führt. Der Ton im Buch ist nicht die leicht distanzierte Art gewöhnlicher Reiseführer. Hinzu kommt, dass die Bilder im Buch ebenfalls vom Autor stammen, wodurch es noch einmal unmittelbarer auf mich wirkte.

Überhaupt ist das Buch total schön gestaltet. Es fasst sich wunderbar an, außerdem ist es mit kleinen Illustrationen versehen, die mir gut gefallen haben. Ein Buch, das man also wirklich ungern aus der Hand legt.

Letztendlich ist noch zu sagen, dass ich auch schön fand, wie unterschiedlich die Empfehlungen waren. Gegen Ende des Buches gibt er Tipps für besonders schöne Spaziergänge, aber er nennt auch schöne Lokale, Märkte und erklärt einige lokale Bräuche.

Über Peter Schwaar:
Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft und volontierte beim Tages-Anzeiger in Zürich. Dort war er später auch in der Redaktion beschäftigt, bevor er sich 987 als Übersetzer selbstständig machte. Er übersetze u. a. die Werke von Carlos Ruiz Zafón aus dem Spanischen und lebt in Barcelona.
Quelle: Wikipedia

Taschenbuch: ISBN 978-3-458-36063-6 | 12,00€
E-Book: ISBN 978-3-458-74122-0 | 9,99€
188 Seiten | erschienen 2015
Verlagswebsite zum Buch

Diese Rezension ist mit dem Kennzeichen Werbung versehen, da die Bereitstellung des Rezensionsexemplars mit einem Gewinnspiel verbunden war.
Dennoch spiegelt die Rezension zu 100% meine Meinung wieder und wurde dadurch nicht beeinflusst.

Bildquellen
Autor: Suhrkamp
Cover: Suhrkamp

Rezension – Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

Porvenir ist ein kleines spanisches Dorf. Sara lebt schon ihr ganzes Leben dort und trägt die Post aus. Doch nun soll die Postfiliale geschlossen werden, da es zu wenig Briefverkehr im Dorf gibt. Rosa, die Nachbarin von Sara, macht sich daran, an dieser Tatsache etwas zu ändern. Sie schreibt einen Brief und bittet die Empfängerin, ebenfalls einen zu schreiben. So wird eine Kette von Briefen in Gang gesetzt, durch den sich die Menschen im Dorf näher kommen.

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Rezension – Ohne ein einziges Wort

Sarah ist Mitte Dreißig, steckt mitten in einer Scheidung – und lernt Eddie kennen. Bereits nach einer Woche zusammen ist beiden klar, dass die Sache zwischen ihnen etwas ganz Besonderes ist. Doch nachdem Eddie in einen lange geplanten Urlaub fährt, meldet er sich nicht mehr bei Sarah und reagiert weder auf ihre Anrufe noch Nachrichten. Verzweifelt sucht Sarah nach der Ursache dafür – und muss schließlich feststellen, dass sie daran nichts ändern kann. Denn der Grund ist sie selbst.

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Geburtstag & Gewinnspiel

Hallöchen ihr Lieben!

Ich habe nicht vergessen, dass ich euch mal vor ewigen Zeiten ein Gewinnspiel versprochen habe, um euch hundert (plus 400 auf Twitter) zu feiern, die ihr regelmäßig mein Geschwafel lest 😜 Mittlerweile sind wir bei insgesamt fast 600 und ich hatte immer noch ein Problem: „Was zu Hölle soll ich verlosen?!“

Nachdem ich dafür eine Idee hatte – weiter unten könnt ihr sehen, was ich mir gedacht habe – brauchte es nun noch einen Anlass. Und den gibt es heute, denn es ist mein zweiter runder Geburtstag (auf einen Bloggeburtstag wollte ich nicht warten, denn der ist erst im August).

Um hoffentlich jedem von euch einen Grund zu geben, in den Lostopf zu hüpfen, werde ich eines der Bücher aus meinem Best of … 2016 verlosen (ausgenommen den illustrierten Harry Potter). Es besteht also die Möglichkeit, eines der folgenden Bücher zu gewinnen:

  • Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald
    Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher – mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt die arbeitslose Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara plötzlich mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung einen Laden. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: »Die verlässlichsten Autoren«, »Keine unnötigen Wörter«, »Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel tatsächlich zu lesen – während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern. Zum Beispiel einen ziemlich leibhaftigen Mr. Darcy …
    Quelle: Randomhouse
  • The Little Paris Bookshop von Nina George (Das Lavendelzimmer)
    Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.
    Quelle: Droemer Knaur
  • 28 Tage lang von David Safier
    Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage. .
    28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
    28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
    28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
    28 Tage, um eine Legende zu werden.
    Quelle: Rowohlt
  • Charlie and the Chocolate Factory von Roald Dahl (Charlie und die Schokoladenfabrik)
    Der geheimnisvolle Willy Wonka öffnet zum ersten Mal die Tore seiner Schokoladenfabrik. Charlie kann es kaum fassen, dass er als eines der fünf glücklichen Kinder, die eine Goldene Eintrittskarte gewonnen haben, dort hineindarf. Denn Willy Wonka macht nicht nur die köstlichste Schokolade – er ist der beste Süßigkeitenerfinder aller Zeiten! Aber Charlie hätte nie gedacht, welche verrückten Abenteuer ihn in Wonkas Schokoladenfabrik wirklich erwarten würden …
    Quelle: Rowohlt
  • Ein ganz besonderes Jahr von Thomas Montasser
    Eigentlich wollte Valerie die etwas altmodische Buchhandlung ihrer spurlos verschwundenen Tante auflösen. Doch die junge Betriebswirtin hat die Macht der Bücher und die Magie der kleinen Buchhandlung mit dem Samowar unterschätzt. Jeden Tag entdeckt sie neue Schätze der Literatur und taucht immer tiefer in die zauberhafte Welt der Bücher ein. Als sie auf ein merkwürdiges Buch stößt, das nicht zu Ende geschrieben wurde, hält sie es für einen Fehldruck. Doch dann betritt ein Kunde ihre Buchhandlung, der genau dieses Buch schon lange sucht …
    Quelle: Piper
  • The Red Notebook von Antoine Laurain (Liebe mit zwei Unbekannten)
    Als der Pariser Buchhändler Laurent eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit eine elegante Damen-Handtasche liegen sieht, schaut er nur hinein, um die Tasche zurückgeben zu können. Er findet allerdings nur einen Vornamen als Widmung in einem Buch: Laure. So beginnt Laurents Spurensuche quer durch Paris, denn Laure hat in ihrer Tasche auch ein kleines Notizbuch, in dem sie ihre geheimsten Gedanken notiert. Und je mehr Laurent über Laure erfährt, desto sicherer weiß er: Er muss diese Frau kennenlernen. Doch darf er einfach so in ihr Leben eindringen?
    Quelle: Droemer Knaur
  • The Letter von Kathryn Hughes
    Tina Craig longs to escape her violent husband. She works all the hours God sends to save up enough money to leave him, also volunteering in a charity shop to avoid her unhappy home. Whilst going through the pockets of a second-hand suit, she comes across an old letter, the envelope firmly sealed and unfranked. Tina opens the letter and reads it – a decision that will alter the course of her life for ever…Billy Stirling knows he has been a fool, but hopes he can put things right. On 4th September 1939 he sits down to write the letter he hopes will change his future. It does – in more ways than he can ever imagine…The Letter tells the story of two women, born decades apart, whose paths are destined to cross and how one woman’s devastation leads to the other’s salvation.
    Quelle: Waterstones
  • Roman eines Schicksallosen von Imre Kertész
    Imre Kertész ist etwas Skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das in dieser Konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu geblieben ist. Wohl nie zuvor hat ein Autor seine Figur Schritt für Schritt bis an jene Grenze hinab begleitet, wo das nackte Leben zur hemmungslosen, glücksüchtigen, obszönen Angelegenheit wird.
    Quelle: Rowohlt
  • One Hundred Days of Happiness von Fausto Brizzi
    What would you do if you only had 100 days left to live?
    Lucio Battistini has a list:
    To win back his wife – the love of his life
    To become a dad his kids will always remember
    To help his father-in-law find love
    To let his friends know how much they mean to him
    And most of all he must make every moment count.
    So far, he hasn’t been getting it right. And if Lucio is going to become the man he was always meant to be, he’s got a lot of work to do . . .
    Quelle: Pan Macmillan

So geht’s:

Schreibt mir einen Kommentar, in dem ihr angebt für welches Buch ihr in den Lostopf hüpfen wollt. Bitte schreibt unbedingt eure E-Mail-Adresse dazu, damit ich euch im Gewinnfall benachrichtigen kann (ohne Mail kein Lostopf 😉).
Hinterlasst mir auch ein paar Worte, warum ihr euch gerade dieses Buch wünscht, Anregungen für meinen Blog, Kritik, … Einfach alles, was ihr mir gerne mal sagen möchtet!
Ich überlasse euch bei den englischen Büchern die Wahl, ob ihr die deutsche oder die englische Ausgabe haben möchtet (außer bei The Letter und One Hundred Days of Happiness, da es diese nicht auf Deutsch gibt).
Das Gewinnspiel endet am 14.4.2017 um 23:59 Uhr. Ich werde dann einen Gewinner auslosen und diesem eine neue Ausgabe des gewünschten Buches zukommen lassen.

Teilnahmebedingungen:

Ihr müsst meinem Blog entweder hier oder auf Twitter folgen, da es ein Dankeschön an meine Follower sein soll.
Ihr müsst 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eurer Eltern haben.
Wohnsitz innerhalb der EU.
Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Ich komme nicht für Verluste auf dem Versandweg auf.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich freue mich, auf eure Kommentare und wünsche allen viel Glück! 🍀🍀🍀

Liebe Grüße
Celina xxx

Meine liebsten Sommerbücher

Hallo ihr Lieben!

Nachdem sich in dieser Woche auch in England der Sommer mit aller Macht gemeldet hat und die 30°C-Marke geknackt hat, sowie heute der Tag der Hängematte ist, dachte ich, dass ich euch einmal meine liebsten Sommerbücher vorstelle.
Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr entweder zu meiner Rezension oder zur Verlagsseite.

Die_Königin_der_Orchard_Street

Dieses Buch mag auf den ersten Blick herzlich wenig mit dem Sommer zu tun haben, aber der Klappentext verrät es: die Protagonistin Lillian arbeitet sich zur Matriarchin eines Eiscreme-Imperiums hoch. Und sommerlicher als Eiscreme an heißen Tagen kann es ja fast nicht werden, oder?
Besonders schön finde ich, wie sehr sich Lillian hier in Beschreibungen von verschiedenen Eissorten verliert. Das artet teilweise in richtige Lobreden auf gutes Eis aus und hat in mir den dringenden Wunsch geweckt, richtig gute Eiscreme zu essen – und das im Februar. Als Leser bekommt man gleich einmal eine Einführung, was denn nun gute Eiscreme ausmacht und wenn man danach keine Lust hat auf Eis und Sommer, dann weiß ich auch nicht.

Dieses Buch verbinde ich weniger aufgrund seines Inhalts mit dem Sommer, sondern aus persönlichen Gründen. Der letzte Familienurlaub, an welchem ich teilgenommen habe, hat uns in den Süden Frankreichs geführt. Nicht nur, dass wir dort eine tolle Zeit mit viel Meer, gutem Essen und Sonne hatten, wir haben uns auch mit guten Freunden aus Portugal getroffen. Und eben dieses Freunde haben mir den Medicus geschenkt. Ich habe das Buch verschlungen und verbinde es immer mit einem wunderbaren Sommer – außerdem rieselt noch der Sand aus den Seiten! Meiner Meinung nach ist es perfekt, um sich ganz weit weg zu träumen (bzw. zu lesen) und die Umgebung zu vergessen. Und wann könnte man das besser machen, als im Urlaub?!

Heat_Wave

Hier sagt der Titel ja schon fast alles: In New York herrscht eine Hitzewelle, die nicht nur rekordverdächtig ist, sondern auch alles, bis hin zum Denken, anstrengend macht. Wenn also der Sommer wieder einmal nicht mitspielen mag, dann ist dies die perfekte Lektüre, um ein bisschen Hitze abzubekommen – neben der Tatsache, dass es eine schöne Portion Spannung sowie humorvolle Schlagabtäusche liefert.

Amy on the Summer Road von Morgan Matson

Nicht nur, dass dieses Buch mir die Tränen in die Augen getrieben hat, als ich es gelesen habe, mit dem Roadtrip, der hier beschrieben wird, handelt es von einer Art des Reisens, die mir die Liebste ist. Sich in ein Auto zu setzen und den Weg das Ziel sein zu lassen – für mich gibt es nichts Schöneres. Ein Pause einzulegen, wann immer man will und einfach zu sehen, welche Schönheiten auf dem Weg liegen, abzuschalten und einfach nur zu fahren, an nichts und niemanden gebunden zu sein; für mich ist das auch die ultimative Freiheit.

Seit_ich_dich_gefunden_habe

Zum Sommer gehören für mich auch immer Bücher, die ich gerne als „Lektüre für zwischendurch“ bezeichne. Falls das Hirn vor lauter Hitze mal wieder so gar nicht arbeiten will und man auch keine Lust auf etwas anspruchsvolles hat, dann lese ich gerne Liebesschnulzen. Besonders schnulzig ist diese zwar nicht, aber sie hat mir dennoch gut gefallen (die Rezension folgt in den nächsten Tagen). Besonders toll finde ich übrigens auch das Cover und mit seiner Blumenpracht passt es doch recht gut zum Sommer.

Kennt ihr eines der Bücher? Welche Bücher rufen in eurem Kopf den Sommer hervor?

Liebe Grüße,
Celina xx