Der Zauber zwischen den Seiten – #Werbung

Der Zauber zwischen den Seiten von Cristina Caboni

Für Sofia waren Bücher schon immer die beste Möglichkeit, der Realität zu entfliehen. Eine gänzlich unerwartete Wendung ihres Lebens verdankt sie ebenfalls Büchern. In einem kleinen Antiquariat in Rom kauft sie ein Buch und findet darin versteckt Briefe einer jungen Frau aus dem 19. Jahrhundert. Sofort spürt Sofia eine Verbindung zu dieser Clarice, die Bücher ebenso liebt wie sie selbst. Die Suche nach der Wahrheit über Clarice, führt Sofia quer durch Europa – und zu ihrem eigenen Glück.

Vielen Dank an blanvalet für dieses Rezensionsexemplar!

Das erste, was an Der Zauber zwischen den Seiten auffällt, ist der poetische Schreibstil von Cristina Caboni. Durch ihre Beschreibungen lebt sowohl das Rom von Sofia Bauer, als auch die Welt von Clarice auf. Ich konnte die beiden, ihre Mitmenschen und ihre Umgebung praktisch vor mir sehen.
Auch eine Liebesbeziehung, die ich sonst als überstürzt angesehen hätte, macht dank dieses Schreibstils Sinn. Inmitten dieser Poesie kann Liebe gar nicht fehl am Platz wirken.

„Nichts zeigt einem so sehr, wie klein und unscheinbar man ist, wie die unendliche Weite des Himmels.“
– Tomaso Leoni (Kindle-Edition, Pos. 103)

Für mich als Bücherliebhaberin hat es besonders viel Spaß gemacht, über die offensichtliche Freude der beiden Frauen an Büchern zu lesen. Manchmal ist es geradezu greifbar, wie wichtig Bücher für sie sind. Von der Möglichkeit, in fremde Welten abzutauchen, über den Trost, den sie daraus ziehen, bis zum einfachen Anschauen besonders schön aufgearbeiteter Exemplare. Das alles sind Dinge, die ich nachvollziehen kann und die mich Sofia und Clarice näher gebracht haben.

„Es gibt für alles im Leben das richtige Buch.“
– Andrea Vinci (Kindle-Edition Pos. 402)

Davon einmal abgesehen, kam mir der Plot allerdings viel zu gewollt vor. Das einzige, was ich als nachvollziehbar empfand, war der erste Kontakt Sofias mit den Briefen von Clarice. Ich sehe durchaus ein, dass dies so passieren könnte. Aber danach wird so viel dem Zufall überlassen, dass es mir irgendwann einfach nur noch gehörig auf die Nerven ging. Letztendlich wird die eingangs erwähnte, überstürzte Liebesgeschichte zum realistischsten Teil der gesamten Geschichte – und das ist schade.

Grundsätzlich hat Der Zauber zwischen den Seiten nämlich alle Zutaten, die es für ein richtig gutes Buch braucht; besonders Cabonis Schreibstil hat es mir wirklich angetan. Aber mit der von Zufällen getriebenen Handlung hatte ich große Probleme.

„Bücher haben etwas ganz Besonderes. In ihnen stecken unzählige Antworten auf unzählige Fragen.“
– Tomaso Leoni (Kindle-Edition, Pos. 2139)

Über Cristina Caboni:
Mit ihrem Debütroman, Die Rosenfrauen, gelang Caboni direkt der Durchbruch und Einstieg in die Bestsellerlisten. Diesem folgten noch zwei weitere erfolgreiche Romane; im August diesen Jahres erscheint ihr viertes Buch, Der Zauber zwischen den Seiten.
Zusammen mit ihrer Familie lebt sie auf Sardinien und züchtet Rosen und Bienen.
Quelle: Randomhouse


Verlagswebseite zum Buch

Taschenbuch: ISBN 978-3-7341-0584-5 | 9,99€ | 352 Seiten | erscheint am 20.08.2018
Originaltitel: La Rilegatrice dei libri proibiti | Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler

Diese Rezension ist mit dem Kennzeichen #Werbung versehen, da die Bereitstellung des Rezensionsexemplar mit einem Gewinnspiel verbunden ist.
Dennoch spiegelt die Rezension zu 100% meine Meinung wieder und wurde nicht beeinflusst.


Bildquellen:
Cover: Randomhouse
Autorin: Randomhouse

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