Let’s talk about tea, baby

Während die erste Amtshandlung meiner Kollegen morgens im Büro der Gang zur Kaffeemaschine und das anschließend genüssliche Schlürfen des braunen Getränks ist, führt mich der Weg erst einmal zum Wasserkocher. So, wie andere morgens eine Tasse Kaffee brauchen, brauche ich erst mal eine „cuppa tea“ (Tasse Tee). Meine erste Wahl hierfür ist immer ein schwarzer Tee.Mit Milch und Zucker habe ich den schon vor meinem Jahr in England gerne getrunken, seitdem hat sich mein Tee-Konsum noch weiter gesteigert. Besonders im Winter sind drei Tassen am Tag normalerweise das Minimum. Und selbstverständlich passt eine Tasse Tee auch super zu einem guten Buch und steht oft neben mir, wenn ich es mir mit Buch gemütlich mache.

Entsprechend viel Tee ist in meiner Wohnung zu finden. Ich möchte euch heute einmal drei meiner Favoriten vorstellen.

  1. Typhoo
    An der Spitze meiner Liste steht der Tee von Typhoo. Das hat einerseits praktische Gründe: es ist der einzige schwarze Tee, den ich in Beuteln habe. Daher ist er schon mit mir Campen, auf dem Busfest in Malvern (GB) oder auch „nur“ im Büro gewesen. Andererseits schmeckt der Tee auch einfach gut!
    Zur genauen Mischung der Teesorten habe ich im Internet nichts gefunden; auch die Firma selber scheint da den Deckel drauf zu halten. Wie der Tee unter Punkt 2 gehört allerdings auch dieser zu einer kräftigeren Sorte.
    Ich habe das Glück, einen British Shop in der Nähe meiner Uni gefunden zu haben, der den Tee vertreibt. Ich kann euch nicht sagen, inwiefern er möglicherweise in größeren Läden zu haben ist. Wo man ihn auf jeden Fall findet, ist Amazon, sowie in diversen Tee-Shops im Internet (z.B. HIER).
  2. Ostfriesische Broken-Mischung
    Obwohl ich aus dem Süden Deutschlands komme, hat es mir dieser Tee sehr angetan. Ich mag stärkere schwarze Tees sehr gern, da meiner Meinung nach Milch und Zucker besser dazu passen. Auf der Website ist zu lesen, dass es sich um eine kräftige Tee-Mischung handelt, auch die Verkäuferin meines Vertrauens hat mir bestätigt, dass es sich um eine stärkere Sorte handelt. Dieser Tee hat zudem meinen Glauben in Assam-Sorten wiederbelebt, nachdem ich diese in der Vergangenheit oft als „zu dünn“ empfand.
    Zu kaufen gibt es die Sorte bei TeeGschwendner in den Läden und natürlich auch online (Nr. 180).
  3. Earl Grey von Whittard
    Dieser Tee ist very british und very delicious! Neben dem Geschmack, der ebenfalls kräftig ausfällt, gefällt mir an diesem auch die Verpackung: ein sogenannter Tea Caddy. Das ist an und für sich nur ein fancy Name für eine Teedose, aber die finde ich richtig schön. Schon allein diese blau-graue Farbe hat es mir angetan, hinzu kommen die silbernen Verzierungen – sooo schön!
    Wenn ich ehrlich bin, kommen hier auch Sentimentalitäten hinzu: während meines Jahres in England gekauft, ist die Dose – und wird es immer sein – ein schönes Erinnerungsstück an die Zeit dort und jedes Mal wenn ich sie aus dem Regal hole, muss ich unweigerlich daran denken.
    Wer einmal (wieder) in Großbritannien ist, kriegt die Tees mit der Nummer 33 vermutlich in jedem Whittard-Geschäft und kann dann seine ganz eigenen Erlebnisse mit den hübschen Tea Caddies verbinden. Ansonsten sind die Tees auch über das Internet erwerbbar.

Ich möchte noch kurz darauf hinweisen, dass ich an und für sich keine Ahnung von Tee habe. Ich weiß, was mir schmenkt und was mir überhaupt nicht passt. Vor allem ersteres gebe ich hier wieder und weiter, weil Tee für mich so existenziell wichtig ist, wie Kaffee für andere 😉
Nur weil ich hier ein paar Mal von kräftigem Geschmack rede, heißt das aber noch nicht, dass ich in irgendeiner Form Tee-Expertin wäre.

Damit habt ihr einen kleinen Einblick in meine „Tee-Bibliothek“ bekommen. Wer gerne mehr Tee-Tipps liest, kann mir gerne einen kurzen Kommentar dalassen. Und wer der Meinung ist, dass ich mich mit (Nicht-)Empfehlungen doch lieber auf Bücher beschränken sollte, kann mir das auch gerne schreiben.

Hier noch mein Ohrwurm-Lied, dem der Blogtitel zu verdanken ist:

Bildquelle Typhoo-Tee: Typhoo
Bildquelle Earl Grey: Whittard
Bildquelle Ostfriesische Broken-Mischung: TeeGschwendner

2 Antworten auf „Let’s talk about tea, baby“

  1. Du musst den Ostfriesentee unbedingt mal in Ostfriesland trinken! Das Wasser dort ist sehr weich und dadurch schmeckt der Tee nochmal ganz anders. Ich vermisse ihn immer sehr, wenn ich in Kiel bin. Hier ist das Wasser sehr hart und dadurch schmeckt der Tee einfach anders und nicht so sehr nach zu Hause ^^

    Liebe Grüße,
    Lena

    1. Hi Lena,

      leider war ich noch nie in Ostfriesland; aber wenn ich einmal in den hohen Norden komme, dann steht das auf jeden Fall schon fest auf dem Plan!
      Ich habe vor allem bei meinen englischen Tees gemerkt, was für einen Unterschied es macht, ob ich den nun in GB trinke oder hier. Hier schmeckt er ganz anders und ich freue mich jedes Mal, wenn ich in Großbritannien britischen Tee trinken kann <3

      Liebe Grüße
      Celina

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