Rezension – River of Violence

Harleys Vater Duke McKenna ist der mächtige Kopf eines Drogenclans. Als sein einziges Kind wird Harley von Kindesbeinen an zu seiner Nachfolgerin erzogen. Als junge Erwachsene arbeitet sie für ihn und treibt Schulden ein. Doch Dukes größter Konkurrent, die Springfield-Familie, wird immer mächtiger und so muss sich Harley entscheiden, ob sie den Kreislauf aus Mord, Drogen und Rache durchbrechen will – oder ob sie vollständig in die Fußstapfen ihres Vaters tritt.

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Rezension – Das kleine Theater am Meer

Faye hat gerade ihren Abschluss in Innenarchitektur gemacht, aber keinen Job. Da kommt ihr die Bitte ihrer Freundin Charlotte gerade recht: sie soll ein Auge auf deren Haus auf Sardinien haben, während sie und ihr Mann durch Italien reisen. Auf Sardinien erfährt Faye, dass Charlotte außerdem hofft, dass sie einem Geschwisterpaar helfen würde, das örtliche Theater wieder in Stand zu setzen. Überzeugt, eine tolle berufliche Chance zu haben, lässt Faye sich darauf ein – ohne zu wissen, was dabei auf sie zukommt.

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Rezension – Madame Piaf und das Lied der Liebe

Nachdem die deutschen Besatzer aus Paris abgezogen sind, wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt. Während sie versucht, die Anschuldigungen zu entkräften, verliebt sie sich in den aufstrebenden Sänger Yves Montand. Um sich von einem drohenden Auftrittsverbot abzulenken, beginnt sie, mit ihm zu arbeiten und bald wird aus den beiden ein Liebespaar. Die Beziehung inspiriert Édith Piaf zu einem ihrer berühmtesten Lieder: La vie en rose.

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Rezension – Die Schokoladenvilla

Stuttgart im Jahr 1903: Eigentlich hat Judith Rothmann ein sehr komfortables Leben. Sie ist die Tochter eines wohlhabenden Schokoladenfabrikanten und lebt im Nobelstadtteil Degerloch, wo sich Bedienstete um jeden ihrer Wünsche kümmern. Doch ihr Vater hat eine Ehe für sie eingefädelt, die sie niemals glücklich machen könnte. Zudem stößt auch ihr Wunsch, an der Kreation neuer Schokoköstlichkeiten beteiligt zu sein bei ihrem Vater auf Ablehnung. Doch da begegnet ihr Victor Rheinberger. Der will sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen – und ist so gar nicht der Richtige für eine Frau wie Judith.

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Rezension – The Paris Secret

In Paris wird ein Apartement gefunden, das über 70 Jahre verschlossen und in Vergessenheit geraten war. Darin befindet sich ein wahrer Schatz an Kunstwerken. Die Kunstagentin Flora Sykes wird gebeten, sich die Schätze anzuschauen und zu katagolisieren. Sie macht die Bekanntschaft des ebenso unfreundlichen wie gut aussehenden Xavier, Erbe der Vermeil-Familie, der das Apartement gehört. Verwirrt von der Anziehung zwischen den beiden, konzentriert sich Flora darauf, die Herkunft der Gemälde zu bestimmen – und wirft dabei mehr Fragen auf, als sie Antworten findet.

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Rezension – Der Duft der weißen Kamelie

Als Elisa die Wohnung ihrer Tante ausräumt, findet sie eine Teedose mit dem verbotenen Tee ihrer verstorbenen Mutter, die an sie die Liebe zu Tee weitergegeben. Auf dem Etikett des Tees, den sie bisher nur einmal probieren durfte, steht der Name eines kleinen Dorfs in Umbrien. In der Hoffnung, dort etwas über ihren Vater zu erfahren, den sie nie kennen lernte, macht sich Elisa auf zu einer spontanen Reise nach Umbrien.

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Rezension – Aprikosenküsse

Hanna ist Foodjournalistin und ganz zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann sorgt eine ihrer Restaurantkritiken bei einer alten Dame für einen Herzinfarkt. Und ausgerechnet deren Urne fällt Hanna in die Hände. Hanna, die sich schuldig fühlt, macht sie sich auf den Weg nach Italien, um die Urne zurückzugeben. Doch Giuseppa Camini, die Verstorbene, sorgt auch über den Tod hinaus für Aufregung: Ihr Testament zieht Hanna mitten hinein in eine italienische Familie mit zahlreichen Problemen – und stellt Hannas Gefühlswelt auf den Kopf.

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Rezension – Kein Grund zur Klage!

Manuela Reibold-Rolinger weiß aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie anstrengend ein Gang vor Gericht für beide Seiten ist. In diesem Buch zeigt sie daher Möglichkeiten auf, ohne eine Klage und ohne einen Richter zu seinem Recht zu kommen.

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Rezension – Hanover’s Blind

Der Studienabbrecher Adam beschließt, von Cambridge nach Hannover zu ziehen und dort auf eigenen Beinen zu stehen. Dabei steht er sich oft selbst im Weg – insbesondere, als er auf die Idee kommt, seine Sehbehinderung vor seinen Mitmenschen zu verstecken. Dabei will Adam doch nur, was die meisten ganz selbstverständlich haben: einen gleichberechtigten Platz.

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil IX+X

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-VIII habe ich vor kurzem beantwortet, hier könnt ihr nun meine Antworten für die letzten beiden Teile lesen.

Teil IX: Du und Literatur

  1. Wie alt ist dein ältestes Buch (Druckdatum)?
    Meine Ausgabe von Götter, Gräber und Gelehrte stammt aus dem Jahr 1949. Das dürfte das Älteste sein. Allerdings sind viele meiner Bücher bei meinen Eltern eingelagert, ich weiß also nicht, ob es tatsächlich mein ältestes Buch ist.
  2. Was macht deiner Meinung nach ein Buch zum “Klassiker”?
    Wenn ich mir anschaue, was heute als Klassiker gewertet wird, würde ich sagen, einzig die Tatsache, dass wir auch noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte nach Erscheinen den Namen des Autors oder, seltener, der Autorin kennen.
  3. Liest du freiwillig “Klassiker”?
    Ich versuche es immer mal wieder, bisher habe ich aber nur The Great Gatsby tatsächlich zu Ende gelesen.
  4. Liest du sogenannte zeitgenössische “hohe Literatur”, wie sie im Feuilleton besprochen wird?
    Selten, da es mir meist zu anstrengend ist.
  5. Was hältst Du davon, Klassiker stilistisch aufzupeppen oder inhaltlich zu vereinfachen, um sie jüngerem Publikum zugänglicher zu machen?
    Das halte ich für eine gute Idee, denn zumindest bei mir würde es bestimmt dafür sorgen, dass ich mal einen Klassiker zu Ende lese. Andererseits finde ich, dass es tolle zeitgenössische Literatur, die zudem zunehmend auch divers ist, gibt. Warum müssen wir uns also so sehr auf das Lesen von Klassikern versteifen?
  6. Schreibst du Rezensionen? (Immer, manchmal, nie)
    Über die meisten Bücher, die ich gelesen habe, schreibe ich eine Rezension.
  7. Hast du schon mal verleugnet, ein (umstrittenes) Buch zu mögen?
    Nein. Ich habe kein Problem damit, zuzugeben, dass ich ein Buch mag. Wenn ich allerdings das Gefühl habe, die Kritik ist berechtigt, beeinflusst das natürlich meine Meinung über das Buch.
  8. Hast du schon mal mit einem Buch angegeben, das du gar nicht (zu Ende) gelesen hast?
    Nein.
  9. Legst du Wert auf die Meinung “richtiger” Literaturkritiker, wie Dennis Schenk oder das literarische Quartett?
    Die Meinungen von Dennis Schenk höre ich immer mal wieder in SWR3, aber wichtig sind sie mir nicht. Denn ich bilde mir meine eigene Meinung und ob das Buch bei Literaturkritikern nicht gut ankam, ist mir dabei ziemlich egal.
  10. Magst du Buchlisten wie “Die besten Liebesromane aller Zeiten”, “Bücher mit Büchern”, “Literarische Monster-Galerie”?
    Ja, da diese auch immer tolle Inspiration biete, um neue Bücher zu entdecken.

Teil X: Buchwissen

  1. Ein Sprichwort sagt “Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.” – Wie findest Du diesen Satz?
    Ziemlich treffend. Denn Bücher, ebenso wie Gärten, können wunderschön sein, können Entspannung bieten, bedeuten aber manchmal auch jede Menge Arbeit. Bei Büchern gilt das für Leser vor allem dann, wenn das Buch über anspruchsvolle und/oder unangenehme Themen schreibt.
  2. Weißt du, was eine ISBN ist?
    Ja, die International Standard Book Number.
  3. Was sind Hurenkinder?
    Keine Ahnung.
  4. Was ist der Unterschied zwischen einem Taschenbuch und einem Softcover?
    Ich war eigentlich immer der Meinung, dass Softcover der englische Ausdruck für unser Taschenbuch ist, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
  5. Welche E-Book-Formate kennst du?
    ePub, Mobi und ich weiß, dass Amazon ein eigenes E-Book-Format hat, außerdem habe ich einige Bücher einfach als pdf-Datei gelesen.
  6. Schätzfrage: Wieviele Neuerscheinungen kommen jährlich auf den deutschen Markt?
    Ich schatze 6 Millionen neue Bücher.
  7. In welchem Land wird deiner Meinung nach am Meisten gelesen (Bücher/Kopf/Jahr)?
    Bestimmt ein skandinavisches Land, vielleicht Schweden?
  8. Welche Buchmessen kennst du? Warst du schon mal auf einer?
    Ich kenne die Leipziger und die Frankfurter Buchmesse, außerdem das Book Festival in Hay-on-Wye in Großbritannien, war aber bisher nur einmal auf der Frankfurter Buchmesse.
  9. Wer hat den Buchdruck erfunden?
    Johannes Gutenberg.
  10. Schätzfrage: Wie alt ist das älteste Buch der Welt?
    Ca. 3.000 Jahre.

Wenn ihr die Antworten auf Fragen aus Teil X kennt, freue ich mich auf eure Kommentare und darauf, etwas neues zu lernen.

Lest außerdem doch gerne meine Antworten auf Teil I und II, Teil III und IV, Teil V und VI sowie Teil VII und VIII.