Rezension – Das Licht des Ozeans

Nachdem ein Attentäter dem Anführer des Menschenbundes, Bowen Knight, in den Rücken geschossen hat, erwacht dieser acht Wochen später erstaunlich gut ausgeruht auf der Tiefseestation Ryūjin. Ryūjin ist eine Stadt der Wassergestaltwandlergemeinschaft BlackSea. Dort lernt er die Köchin Kaia kennen, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Doch sie ist Menschen gegenüber misstrauisch eingestellt und so kommt es ihr gar nicht gelegen, dass auch sie die gegenseitige Anziehung sofort spürt.

Meinung

Schon seit Jahren lese ich die Gestaltwandler-Reihe von Nalini Singh und habe mich auch auf diese Fortsetzung der Gestaltwandler-Reihe gefreut. Mittlerweile als Age of Trinity-Reihe weitergeführt, geht es um die Zusammenarbeit von Menschen, Medialen und Gestaltwandlern. Deswegen fand ich auch, dass im ersten Band der Reihe ein starker Fokus auf genau dieser Zusammenarbeit lag, fast weniger auf dem beschriebenen Paar.

Bei Das Licht des Ozeans fand ich es daher schön, dass es doch hauptsächlich um die Beziehung von Kaia und Bowen ging. Die Außenwelt wird natürlich nicht vollständig ausgeblendet, aber allein dadurch, dass sie sich auf einer Tiefseestation befinden, werden Kontakte der drei Spezies stark eingeschränkt. Bereits bekannte Paare werden zwar immer wieder am Rande erwähnt, es werden aber auch viele neue Namen eingeführt.

Sowohl die BlackSea-Gemeinschaft, wenn auch nicht Kaia speziell, als auch Bowen und der Menschenbund sind in vorherigen Bänden immer mal wieder aufgetaucht. Richtige Einblicke hatte man aber nur über Ecken bekommen, umso schöner fand ich, dass man hier nun mehr über beide Gemeinschaften erfährt. Besonders die BlackSea-Gemeinschaft und die Unterwasserwelt fand ich unglaublich faszinierend.

Schon länger hatte ich gehofft, einmal mehr über Bowen zu erfahren und dass nun sein Happ End bekommt, fand ich schön. Auch Kaia war sehr sympathisch und die Art, wie sie mit ihrer Vergangenheit umgeht, war für mich gut nachvollziehbar.

Fazit

Eine tolle Fortsetzung der Geschichte um die Gestaltwandler, Medialen und Menschen noch dazu mit einem interessanten Paar, das Einblicke in bisher kaum eingehender beschriebenen Gemeinschaften bietet. Nalini Singh hat mich nicht enttäuscht und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Die Age of Trinity-Reihe
1. Silbernes Schweigen (Silver & Valentin)
2. Das Licht des Ozeans (Kaia & Bowen)
3. Schatten der Erinnerung (Memory & Alexei)

Weitere Meinungen zum Buch:
Andraya (4,75/5 Herzen; „eine mehr als würdige Fortsetzung der Gestaltwandler-Reihe“)
Romantic Bookfan (4/5 Sterne; „wieder sehr lesenswert, nur etwas ruhiger als sonst“)
Bookish Catlady (5/5 Kaffeetassen; „Tiefseebewohner sind faszinierend und ich hoffe sehr, dass wir noch viel mehr Einblicke bekommen“)

Über Nalini Singh:
Singh wurde in Fidschi geboren und wuchs in Neuseeland auf. Sie arbeitete unter anderem schon als Anwältin, Bibliothekarin, Bankangestellte und Englischlehrerin. Sie lebte und arbeitete drei Jahre lang in Japan, lebt aber mittlerweile wieder in Neuseeland.
Im Eglischen wurde 2002 zum ersten Mal ein Buch von ihr verlegt, Desert Warrior (dt.: Die Unbezähmbare, 2003). Mittlerweile hat sie über 40 Bücher veröffentlicht, allein nahezu 20 davon über die Welt der Gestaltwandler und Medialen.
Quelle: Website der Autorin

WERBUNG

Originaltitel: Ocean Light | Übersetzerin: Patricia Woitynek
Taschenbuch: ISBN 978-3-7363-0391-1 | 10,00€
E-Book: ISBN 978-3-7363-0392-8 | 8,99€
524 Seiten | erschienen 2019

Verlagswebseite zum Buch

Website der Autorin

Bildquellen
Autorin: Website der Autorin
Cover: LYX

Eine Antwort auf „Rezension – Das Licht des Ozeans“

  1. Hi Celina,

    wie schön, dass dir das Buch gefallen hat. Ich fand es auch toll, dass man nun die Black Sea Gemeinschaft näher kennen gelernt hat, diese waren bis jetzt ja immer ein ziemliches Geheimnis.

    Liebe Grüße
    Desiree

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