Rezension – Die kleine Patisserie in Paris

Nina hat eine große Familie mit vier großen, überbehütenden Brüdern, die sie sehr liebt. Aber noch mit fast 30 Jahren glaubt ihre Familie besser zu wissen als sie, was gut für sie ist. So ergreift sie die Chance, Sebastian, dem besten Freund ihres Bruders, in Paris bei einem Patisserie-Backkurs zu helfen. Sebastian macht ihr das Leben mit seiner grummeligen Art ganz schön schwer – und dennoch hat sie Schmetterlinge im Bauch.

Shame on me, aber von dieser Serie hatte ich bisher noch gar nichts mitbekommen. Dabei ist zumindest dieses Buch so gut, dass die anderen Bücher der Reihe ganz oben auf meiner Einkaufsliste gelandet sind. (Zu meiner Buchkauf-Verhalten wird es wohl bald mal noch einen Beitrag geben.) Meine Liebe zu diesem Buch fängt schon beim Cover an: Das finde ich sooooo schön! Und wenn ich alle Cover der Reihe online nebeneinander sehe, passen die super zusammen.

Weiter ging es dann mit Ninas Familie, die mich sehr an meine eigene erinnert. Zwar sind wir „nur“ vier Kinder, aber dieses sich gegenseitig aufziehen und sich gleichzeitig umeinander zu kümmern und sorgen, kommt mir doch sehr bekannt vor. Überhaupt sind Nina und ihr Umfeld sehr sympathische Personen. Der einzige, der da aus der Reihe fällt, ist Sebastian. Besonders zu Beginn ist er ein griesgrämiger Mistkerl, der kaum ein gutes Haar an Nina und ihrer Arbeit lässt. Das ändert sich aber, je länger Nina in Paris ist.
Meiner Ansicht nach hätten Nina und Sebastian schon früher ein wenigstens freundliches Verhältnis haben können, wenn sie sich nur mal richtig unterhalten hätten. Allerdings war es hier nicht so, dass sie gar nicht versucht hätten, zu reden, sondern dass die Gespräche nie so richtig alles aus der Welt schaffen. Insofern wirkt dies auch wieder sehr realistisch.

Was ich schade fand, war, dass nur wenige echte Pariser vorkommen, Hauptsächlich hat Nina mit Briten und Touristen zu tun. Da hätte die Autorin ruhig noch ein paar mehr arrogante Franzosen einbringen können.

Ich liebe dieses Buch! Innerhalb eines Tages hatte ich es gelesen und gleichzeitig war ich traurig, dass es zu Ende war. Ich habe es immer wieder zur Seite gelegt, um das Ende hinauszuzögern, konnte dann aber doch nicht widerstehen, weiterzulesen.
Die kleine Patisserie in Paris kann ich wirklich nur empfehlen! So schön, witzig und nach Paris entführend!

Bücher in der Reihe:
1. Das kleine Café in Kopenhagen (erschienen 12/2018)
2. Die kleine Bäckerei in Manhattan (erschienen 05/2019)
3. Die kleine Patisserie in Paris (erschienen 07/2019)

Weitere Meinungen zum Buch:
I am Jane („Gemeinsam mit Nina habe ich mich verliebt. In die Stadt, in das Backen und in dieses Buch. Hach! Mehr als empfehlenswert!“
Lesefreude (5/5 Sterne; „Ich liebe diese Serie und „Die kleine Patisserie in Paris“ von ganzem Herzen.“)
Herzensangelegenheit Buch (4,5/5 Macarons; „Ein toller wohlfühl Roman mit einem Happyend im wunderbaren Paris“)

Über Julie Caplin:
Julie Caplin hat als PR-Agentin gearbeitet und reiste dafür quer durch Europa. In Dänemark verliebte sie sich in die Hygge-Lebensweise und ihr kam die Idee zu Das kleine Café in Kopenhagen.
Sie schreibt auch unter dem Pseudonym Jules Wake. Zudem liebt sie das Reisen, Gin und gutes Essen.
Quellen: Rowohlt & HarperCollins

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Originaltitel: The Little Paris Patisserie | Übersetzerin: Christiane Steen
Taschenbuch: ISBN 978-3-499-27554-8 | 10,00€
E-Book: ISBN 978-3-644-40520-2 | 9,99€
400 Seiten | erschienen 2019

Verlagswebseite zum Buch

Bildquellen
Autorin: Rowohlt
Cover: Rowohlt

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