Rezension – Ein Gefühl wie warmer Sommerregen

Nach einigen schweren Schicksalsschlägen, hat Alis Rivers bei der Seenotrettung im walisischen Tenby endlich so etwas wie Frieden gefunden. Mit dem gut aussehenden Matthew, der bei der Royal Ari Force arbeitet, hat sie zudem seit vielen Jahren einen zuverlässigen Partner an ihrer Seite. Doch dann bittet ihre Mutter sie, auf die Farm ihrer Kindheit zurückzukehren, wo viele schmerzhafte Erinnerungen warten – und ein ebenso unverschämter wie unverschämt attraktiver Tierarzt ihr das Leben schwer macht. Und als Matthew ihr einen Heiratsantrag macht, merkt sie, dass in ihrer Beziehung etwas fehlt.

Hier in Halle bin ich zur absoluten Bibliotheksgängerin geworden. Auch fürs Studium bin ich natürlich regelmäßig in der Bibliothek, aber angetan hat es mir vor allem die Stadtbibliothek. Dort habe ich auch dieses Buch gefunden.

Angefangen hat es eigentlich ziemlich gut. Ich fand es sehr spannend, wie über Alis‘ Job berichtet wird. Es wird ganz deutlich, dass es ein wirklich anstrengender, harter und gefährlicher Job ist, der zwar große Befriedigung bringen kann, bei Misslingen einer Mission aber auch großen Kummer bereitet. Zwei der Rettungsaktionen sind sehr detailliert beschrieben, wirken aber dennoch nicht langweilig.

Schön fand ich auch durchgehend, wie die Beziehungen im Buch beschrieben sind. Ich konnte mich gut einfühlen und manchmal hab ich auch wirklich lachen müssen, weil es Entwicklungen gab, die gleichzeitig völlig absurd und doch realistisch wirkten.
Schön beschrieben war auch das Leben mit Tieren, welch großen Einfluss Tiere auch auf unser Leben haben können.

Was mir dagegen überhaupt nicht gefallen hat, war, dass jede einzelne der wichtigen Personen im Buch irgendein schweres Trauma in ihrer Vergangenheit hat. Die waren mal schwerer und mal weniger schwer, aber niemand hat eine „normale“ Kindheit erlebt und oftmals spielen unerwartete Todesfälle eine Rolle.

Ein Buch, das mir richtig gut hätte gefallen können, wäre da eben nicht das ganze Trauma gewesen, das sich im Mittelteil des Buches ziemlich anhäuft.
So hatte es zwar sehr interessante Teile, gerade im Bezug auf Seenotrettung und Tiere, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen.

Über Ella Simon:
Ella Simon ist das Pseudonym der österreichischen Autorin Sabrina Qunaj.
Geboren ist sie im November 1986, sie wuchs in einer Kleinstadt in der Steiermark auf. In der Steiermark lebt sie auch heute noch mit ihrem Mann und den beiden gemeinsamen Kindern. Sie machte ihre Matura an einer Handelsakademie und arbeitete als Studentenberaterin an einem College. Heute widmet sie sich, neben ihrer Familie, ausschließlich dem Schreiben.
Unter ihrem Klarnamen hat sie bereits mehrere Romane in den Genres Fantasy und Historie veröffentlicht. Ein Gefühl wie warmer Sommerregen ist ihr erster Frauenroman unter ihrem Pseudonym.
Quelle: Website der Autorin

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Taschenbuch: ISBN 978-3-442-48383-9 | 9,99€
E-Book: ISBN 978-3-641-16737-0 | 8,99€
377 Seiten | erschienen 2016

Verlagswebseite zum Buch

Website der Autorin

Bildquellen
Autorin: Randomhouse
Cover: Randomhouse

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