Rezension – Fluch der Schwarzen Dahlie

In Los Angeles geht ein Serienmörder um, der sich den Mord an der „Schwarzen Dahlie“ zum Vorbild genommen hat und auf ebenso bestialische Art paranormale Wesen umbringt. Der Shifter Cop Ryder Grey wird dorthin versetzt, um Undercover in einem Club zu ermitteln, mit dem alle Opfer in Verbindung gebracht werden können. Dort findet er in der Tochter der Clubbesitzerin und Barkeeperin Cara de Luca eine unerwartete und höchst willkommene Verbündete. Bald fliegen zwischen den beiden die Funken – was die Ermittlungsarbeit nicht erleichtert.

Vielen Dank an NetGalley.de und den Dryas Verlag für dieses Rezensionsexemplar, das ich im Rahmen der 1. #NetGalleyDEChallenge lesen durfte!

Man sollte meinen, dass ich meine Lektion über Romantasy-Romane mittlerweile gelernt habe. In letzter Zeit bin ich nämlich jedes Mal auf die Nase gefallen, wenn ich mich an „neue“ Autorinnen gewagt habe. So ging es mir nun auch mit Fluch der Schwarzen Dahlie, das mich leider nicht überzeugen konnte.

Wenn wir das Ganze mal von hinten aufrollen, hätte man diesem Buch ruhig ein bisschen mehr als 250 Seiten gönnen und dafür ein gescheites Ende liefern können. Denn das ist eine meiner großen Erwartungshaltungen, wenn ich Liebesromane lese, die nicht dick als Trilogie beworben werden: am Ende des Buches ist auch wirklich Schluss – und zwar mit einem befriedigenden Ende! Ich weiß nicht genau, wie sich Verlag und/oder Autorin das hier gedacht haben, an für mich hört das Buch viel zu abrupt und verfrüht auf.

Auch die Charaktere erschienen mir oft sehr konstruiert. Und Ryder ist für einen richtig badass Shifter Cop, der als sehr erfahren dargestellt wird, ein bisschen blind, was die Auflösung des Falles angeht. Denn lange bevor Ryder und seine Cara quasi mit der Nase darauf gestoßen wurden, war ich mir sicher, die Identität des Mörders zu können.

Damit hat dann leider auch der Überraschungseffekt am Ende gefehlt, als besagte Identität auch den beiden Ermittlern aufging. Zusammen mit dem eingangs erwähnten unbefriedigenden Ende, nahm so ein wenig überzeugendes Buch ein ganz und gar dürftiges Ende.

„Nur weil ich eine Frau bin, heißt das nicht, dass ich blöd bin.“
– Cara de Luca (Kindle-Edition Pos. 2040)

Über Natalie Winter:
Natalie Winter war schon immer von Büchern fasziniert und las, bzw. liest, querbeet alle Genres. Ein Germanistikstudium brach sie der Liebe wegen ab und jobbte danach in zahlreichen Bereichen, unter anderem im Einzelhandel und als Babysitterin. Schließlich schulte sie um und wurde Buchhändlerin. Als solche sollte sie über 10 Jahre arbeiten, bevor das „Buchhandlungssterben“ sie dazu zwang, einen neuen Job zu suchen. Sie arbeitete als Texterin, bevor sie 2015 hauptberuflich Autorin wurde.
Quelle: Webseite der Autorin

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Verlagswebseite zum Buch

Taschenbuch: ISBN 
E-Book: ISBN
250 Seiten

Wikipedia-Artikel zu Elizabeth Short, der sogenannten Schwarzen Dahlie


Bildquellen

Cover: Dryas
Autorin: Webseite der Autorin

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