Review – The Broken One

To single mum Heather, her adopted daughter Ava is everything. So when Ava loses her favourite stuffed animal Wolfie, she posts a social post offering a reward to whoever returns the stuffie. She did not expect that person to be just so gorgeous. But what makes her reach out to him is the sorrow in his eyes when he looks at Ava.
Sebastian, the man standing at her door returning Wolfie, has lost his wife and his unborn child five years ago in an accident. Since then he’s lived for the family business and he’s not sure whether he’s ready to give love another chance. But the beautiful and warm single mum and her adorable daughter might just be able to change his mind about love.

Thanks to Montlake Romance and NetGalley for this review copy!

When I first read a book by Ruth Cardello (Das Dienstmädchen des Milliardärs/Maid for the Billionaire) I did quite like it even though it wasn’t the best love story I’ve ever read. I especially didn’t like the 50 Shades of Grey-thing it had going in the beginning. But the blurb of The Broken One sounded really good, so why not give the author another try? And this time I was not disappointed.

One of the best things about this book is actually not a „thing“: it’s Ava. Heathers adopted daughter is one of the most adorable children ever. I also liked that she wasn’t just a way of getting the whole story started and then be pushed to the side, always being looked after by people other than her mother. In The Broken One, Ava is actually quite often getting in the way, delaying dates and makes Heather’s life that much more complicated.

The family generally plays an important role, both in Heather’s and Sebastian’s lives. Heather tries to raise Ava in an environment as happy as possible even though the contact with her own family is not very good. Sebastian, on the other hand, has a big and loving family that supports him. He is still struggling with the fact that his wife and unborn child died but at the same time really cares for the little family unit of Heather and Ava.

I really liked that Sebastian and Heather actually talked to each other. When they realize that they’ve made a mistake they apologize and talk it over. But they also discuss topics like their hopes and wishes, their pasts.
In addition, this book is really funny in this awkward, blurbing-out-whatever-is-going-through-one’s-mind way. And in the same way, Heather and Sebastian talk about sex which often makes things embarrassing. However, I’m a big fan of talking about sex in whichever way works best for the couple so that’s a big plus in this book.

All in all, I’ve got to admit that I am quite surprised how well I liked this book. Heather and Sebastian, as well as other people in the book, were really likeable, Ava is a pleasure to read about and it’s quite funny.

„[…] I thouht there was a right way and a wrong way. […] Eventually I realized that the only right way is the one I can live with. And the only wrong one is the one my heart cannot tolerate.“

Camilla Romano (p. 183)

About Ruth Cardello:
Cardello was born on Rhode Island as the youngest of 11 children. She spent her teenage years in cities around the globe before moving back to Rhode Island. For 20 years she worked as an educator, 11 of those years as a kindergarten teacher. When jobs were being cut, she turned to full-time writing.
Up until now, she has published more than 40 books.
While she’s not writing, she’s looking after her children or the small farm they live at.
Sources: Amazon & Cardellos website

COMMERCIAL

Paperback: ISBN 978-1-54200-9-706 | 9,99€
Kindle-Edition: ASIN B07PSG2X9J | 4,99€
Audiobook: ISBN 978-1-97869-1-278 | 16,50€
251 pages | published 2019

Book on Amazon

Ruth Cardellos website

Image sources
Author: Amazon
Cover: Amazon

Rezension – Bratapfel am Meer

Caro, Intensivkrankenschwester und seit kurzem in Scheidung lebend, hat ein anstrengendes Jahr hinter sic. Als eine Patientin sie kurz bevor sie stirbt darum bittet, eine Kette zu ihrer großen Liebe nach Juist zurückzubringen, beschließt Caro, den Jahreswechsel auf der kleinen Nordseeinsel zu verbringen und nach besagter großen Liebe zu suchen. Umgeben von Menschen, die sie freundlich aufnehmen, kann sie an den windumtosten Stränden der Insel dabei auch endlich die Auszeit nehmen, die sie dringend nötig hat.

Vielen Dank an NetGalley.de und den CORA-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Meinung

Es gibt ziemlich viel, das mir an diesem Buch gut gefallen hat. Aber besonders gut fand ich, dass die Leute miteinander reden. In vielen Büchern, vor allem wenn Beziehungen eine Rolle spielen, reden die Leute vor allem aneinander vorbei und nicht wirklich miteinander. In Bratapfel am Meer sind die meisten Charaktere Anfang 30. Dass sie eine mehr oder weniger erwachsene Sicht auf die Dinge haben und man das auch merkt, fand ich gut. Insbesondere Caro selbst spielt nicht gerne Spielchen wenn es um Gefühle (ihre oder die anderer) geht.

Es gab auch einige Themen, die teilweise nur am Rande angesprochen werden, die in meinen Augen ziemlich wichtig sind. Eins davon ist der Pflegenotstand, den Caro als Intensivkrankenschwester hautnah miterlebt. Zwar wird deutlich, wie gerne Caro in ihrem Beruf arbeitet, aber es ist auch offensichtlich, welch große Belastung ihr Job darstellt.
Wie schon gesagt, ist Caro Anfang 30. Ein weiteres Thema ist die berufliche Neuorientierung. Ich fand gut, dass hier deutlich wird, dass man nicht erst komplett zugrunde gerichtet sein muss durch den eigenen Beruf, um sich nach etwas neuem umzusehen.

Die Liebe spielt zwar eine große Rolle, aber es geht auch um das Leben im Allgemeinen. Es geht um den Tod, aber auch Geburt, Freundschaft, Familie und – ganz wichtig – das Essen. Caro backt gerne und auf Juist trifft sie eine ganze Reihe Menschen, die ebenfalls gerne und gut kochen oder backen. Mir hat daher auch gut gefallen, dass am Ende des Buches Rezepte zu einigen der erwähnten Gerichte aufgeschrieben waren.

Fazit

Alles in allem ein gelungenes Buch, das mit seinem gemütlichen Setting und dem Schreibstil perfekt in den Herbst passt. Also schnappt euch euren E-Book-Reader, macht euch einen Tee und kuschelt euch ein.

„Am Ende ist es immer nur die Liebe, die zählt.“

Elfriede Fischermann (S. 35)

Über Anne Barns:
Anne Barns ist das Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie arbeitete lange als Lehrerin an einer Förderschule, gab dies jedoch auf, um sich vollständig dem Schreiben zu widmen.
Sie liebt es auch, zu Kochen und zu Backen, was besonders bei den Büchern von „Anne Barns“ eine große Rolle spielt. Außerdem geht sie gerne laufen und reist, um die Handlungsorte ihrer Bücher zu erkunden.
Zusammen mit ihrem Mann und Hund lebt sie im Ruhrpott, sie hat außerdem eine erwachsene Tochter.
Quelle: Website von Andrea Russo

WERBUNG

E-Book: ISBN 978-3-74575-0-379 | 8,99€
352 Seiten | erschienen 2019

Verlagswebseite zum Buch

Website der Autorin

Bildquellen
Autorin: Website der Autorin
Cover: Cora-Verlag

Jane Austen – Stolz und Vorurteil

Ob man Klassiker nun mag oder nicht, ob man generell gerne Bücher liest oder nicht, um Jane Austen scheint man nicht herumzukommen. Bei mir hat der Deutschunterricht in der Schule lange dafür gesorgt, dass ich kein Interesse an Klassikern hab. Die zu lesen war in dem Rahmen ganz viel Arbeit und kein Vergnügen. Und so habe ich auch im „Jane-Austen-Jahr“ vor kurzem einen großen Bogen um die Bücher gemacht. Jetzt sind zwei Dinge zusammengekommen, die mich dazu bewogen haben, doch zu einem ihrer Bücher, nämlich Stolz und Vorurteil, zu greifen.
Das erste war meine Mitbewohnerin. Wir wohnen seit fast einem Jahr zusammen und sie schwärmt mir schon länger von Austens Büchern (und vielen anderen Klassikern) vor. Zudem habe ich vor kurzem Death Comes to Pemberley gelesen. Das hat mich dann doch neugierig auf die „Vorgeschichte“ gemacht.

Jane Austen hatte das Buch in den Jahren 1796 und 1797 geschrieben, damals noch unter dem Namen First Impressions. Einige Jahre zuvor hatte Frankreich Großbritannien den Krieg erklärt, im ganzen Land baute das Militär Lager auf. Darauf spielt Austen im Buch auch an, welches demnach in den Jahren 1793-1795 spielt. 1811 und ’12 nahm Austen umfassende Änderungen am Buch vor und änderte den Titel zu Pride and Prejudice.
Sie verkaufte die Rechte am Buch für £110 (heutiger Wert: ca. £7200), 1813 erschien die erste Ausgabe.
Noch im gleichen Jahr wurde die erste Ausgabe in einer anderen Sprache, nämlich französisch, veröffentlicht und es folgten bald weitere Sprachen. Die erste deutsche Übersetzung erschien 1830.
In Großbritannien gilt es als eines der beliebtesten Bücher aller Zeiten, es wurde insgesamt elfmal verfilmt. Zudem gab es zahlreiche literarische Adaptionen (u. a. eben das oben erwähnte Death Comes to Pemberley).

Vielleicht das überraschendste war für mich, wie leicht ich mich in das Buch einfand. Auf den ersten paar Seiten musste ich mich noch an den Schreibstil gewöhnen, aber danach fiel es mir überraschend leicht, das Buch zu lesen. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass es mir so gut gefallen würde.

Zunächst einmal fand ich die Einblicke in das Leben um die Jahrhundertwende des 17./18. Jahrhundert spannend. Viele der damaligen Konvention wirken natürlich eigenartig aus heutiger Sicht, aber gleichzeitig ist es einfach total interessant.

Auch die Entwicklung der Beziehung und Gefühle zwischen Mr Darcy und Elizabeth fand ich nachvollziehbar. Darcy ist zu Beginn zwar tatsächlich kein knight in shining armour. Aber dass sich aus anfänglicher Abneinung zunächst Interesse und dann Liebe entwickelt, ist ja nicht so ungewöhnlich.

Stolz und Vorurteil hatte ich mir von meiner Mitbewohnerin ausgeliehen, aber ich werde definitiv weitere Klassiker lesen und mir bald das nächste Jane-Austen-Buch von meiner Mitbewohnerin ausleihen.

„Denk an die Vergangenheit nur dann, wenn die Erinnerung daran Vergnügen bereitet.“

Elizabeth Bennet (S. 428)

Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 in Steventon, in der Grafschaft Hampshire im Süden Englands, geboren. Rechts ist ihr Geburtshaus, das Pfarrhaus von Steventon, zu sehen. Ihr Vater war Geistlicher und sie war das sechste von sieben Kindern. Besonders zu ihren einzigen Schwester Cassandra (1773-1827) hatte Jane ein sehr enges Verhältnis.
Jane wuchs in einem sehr gebildeten und belesenen Haushalt auf und erhielt eine vergleichsweise gute Ausbildung für ein Mädchen der damaligen Zeit. Gefördert wurde dies durch ihren Vater, der sie ermutigte, sich mit literarischen Werken auseinanderzusetzen.

Bereits in jungen Jahren schrieb sie erste Werke und im Alter ab 12 Jahren setzte sie sich satirisch mit Gesellschaft und Literatur der Zeit auseinander. In Steventon entstanden auch die ersten Entwürfe ihrer späteren Werke.
1801 zogen Jane, Cassandra und ihre Eltern nach Bath. Über die Zeit dort ist wenig bekannt, da viele der damals geschriebenen Briefe der Familie zerstört wurden, allerdings ist davon auszugehen, dass Jane dort nicht glücklich war. Vor dem Umzug hatte sie sich negativ über die Pläne der Familie geäußert.
1802 hatte sie einen Heiratsantrag abgelehnt und sie würde auch nie heiraten.

1805 verstarb ihr Vater, woraufhin die drei Frauen zu einem von Janes Brüdern nach Southampton zogen. 1809 zogen sie drei und eine Freundin nach Chawton, süd-westlich von London, zu einem anderen Bruder der Austen-Schwestern. In dem Haus, das er ihnen zur Verfügung stellte, überarbeitete Jane ihre Romane. Alle wurden während der Zeit veröffentlicht.
Im Alter von 40 Jahren wurde sie schwer krank, heute nimmt man an, dass sie unter einer Niereninsuffizienz litt. Cassandra begleitete sie 1817 nach Winchester, wo sie auf Heilung hoffte. Am 18. Juli 1817 starb sie dort im Alter von 41 Jahren.
Das Haus, in dem zuletzt lebte, ist heute ein kleines Museum ihr zu Ehren.

Quelle: Wikipedia


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Bibliographische Angaben (dtv-Ausgabe)
Übersetzerin der aktuellen dtv-Ausgabe: Helga Schulz
Flexcover: ISBN 978-3-423-14160-4 | 12,90€
Taschenbuch: ISBN 978-3-423-12350-1 | 10,90€
E-Book: ISBN 978-3-423-40136-4 |8,99€
456 Seiten | aktuelle Ausgabe erschienen 2012

Verlagswebseite zum Buch

Bildquellen
Cover: dtv
Gbeurtshaus von Jane Austen: Wikipedia (von Austen-Leigh, J. E. (1798-1874) – Project Gutenberg – A Memoir of Jane Austen. 2nd ed. London: Richard Bentley and Son., Gemeinfrei)
Jane Austen (Gemälde, ca. 1810): Britannica
Jane Austen (Bild von Cassandra Austen): Wikipedia (Von Jane_Austen_Portrait.jpg: Cassandra Austen (1773–1845). Der ursprünglich hochladende Benutzer war Winniwuk in der Wikipedia auf Deutschderivative work: Amano1 – Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet: Jane Austen Portrait.jpg:, CC BY-SA 3.0)

Rezension – Das Licht des Ozeans

Nachdem ein Attentäter dem Anführer des Menschenbundes, Bowen Knight, in den Rücken geschossen hat, erwacht dieser acht Wochen später erstaunlich gut ausgeruht auf der Tiefseestation Ryūjin. Ryūjin ist eine Stadt der Wassergestaltwandlergemeinschaft BlackSea. Dort lernt er die Köchin Kaia kennen, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Doch sie ist Menschen gegenüber misstrauisch eingestellt und so kommt es ihr gar nicht gelegen, dass auch sie die gegenseitige Anziehung sofort spürt.

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Rezension – Meine Zeit mit Eleanor

1932 reist die Journalistin Lorena Hickok nach Washington, um den Weg Franklin D. Roosevelts in das Weiße Haus zu begleiten. Als Roosevelt die Wahl gewinnt, zieht Hickok mit ins Weiße Haus – als Geliebte der First Lady, Eleanor Roosevelt.
Dieser fiktive Roman, der sich an Quellen über die beiden Frauen orientiert, erzählt die Geschichte einer besonderen Liebe.

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Rezension – Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer

Auf der schottischen Insel Mure läuft Floras Café, die kleine Sommerküche, sehr gut und ist beliebt bei Einheimischen und Touristen. Wieder in ihrer Heimat zu leben, gefällt Flora. Aber sie leidet unter dem Jetset-Leben ihres Freundes Joel und den daraus resultierenden ständigen Trennungen. Erst nach einet Hochzeit (wenn auch nicht die von Flora und Joel), einer Beinahe-Katastrophe und viele schöne Erlebnisse, damit Joel seine Prioritäten verschiebt.

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Rezension – Der Zauber von Somerset

Amber will ein paar Monate in Somerset verbringen, um sich von der hinter ihr liegenden schweren Zeit zu erholen. Doch dem Vermieter des Cottages, in dem sie sich erholen möchte, unterläuft ein Fehler und so taucht noch ein Mieter auf: der Autor Finian, der mitten in der Scheidung steckt und Abstand braucht. Amber und Finian sind beide Einzelgänger, aber das erkrankte Pferd, dessen Pflege Bedingung bei der Anmietung des Cottages war, bringt sie einander näher. Und als weitere Tiere, denen geholfen werden muss, auftauchen, müssen die beiden über sich hinauswachsen.

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Rezension – Suddenly Forbidden

Als Daisy und Quinn Jugendliche waren, hatten sie sich geschworen, dass sie zusammen aufs College gehen und später heiraten würden. Doch dann zieht Daisys Familie um – und die Beziehung der beiden zerbricht. Zwei Jahre später

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Rezension – Madame Piaf und das Lied der Liebe

Nachdem die deutschen Besatzer aus Paris abgezogen sind, wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt. Während sie versucht, die Anschuldigungen zu entkräften, verliebt sie sich in den aufstrebenden Sänger Yves Montand. Um sich von einem drohenden Auftrittsverbot abzulenken, beginnt sie, mit ihm zu arbeiten und bald wird aus den beiden ein Liebespaar. Die Beziehung inspiriert Édith Piaf zu einem ihrer berühmtesten Lieder: La vie en rose.

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Rezension – Der Duft der weißen Kamelie

Als Elisa die Wohnung ihrer Tante ausräumt, findet sie eine Teedose mit dem verbotenen Tee ihrer verstorbenen Mutter, die an sie die Liebe zu Tee weitergegeben. Auf dem Etikett des Tees, den sie bisher nur einmal probieren durfte, steht der Name eines kleinen Dorfs in Umbrien. In der Hoffnung, dort etwas über ihren Vater zu erfahren, den sie nie kennen lernte, macht sich Elisa auf zu einer spontanen Reise nach Umbrien.

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