Black Rabbit Hall – #Werbung

Für die Familie Alton ist Black Rabbit Hall in Cornwall ein Zufluchtsort vor der Hektik Londons. Solange Amber, die älteste Tochter, sich erinnern kann, ist es dort ruhig und idyllisch – bis zu einem stürmischen Apriltag 1968. Seitdem ist alles anders und die Geschwister müssen mehr denn je zueinander stehen. Doch die Verbundenheit der Geschwister wird ein Jahr später in ihren Grundfesten erschüttert.
30 Jahre später sind Lorna und ihr Verlobter auf der Suche nach der perfekten Hochzeitslocation und stoßen dabei auf Black Rabbit Hall. Welche Geheimnisse werden die beiden hier entdecken? „Black Rabbit Hall – #Werbung“ weiterlesen

Kant und das kleine rote Kleid – Kurz gefasst

Als ihr Mann ihr ein besseres Leben in Europa verspricht, folgt eine junge Frau ihm nach Frankreich. Doch ihr Leben verändert sich nicht so zum Positiven, wie sie gehofft hatte: noch immer bestimmt ihr Mann über ihr Leben, noch immer trägt sie Burka und trotz einer Tochter ist sie einsam. Doch dann sieht sie ein kleines rotes Kleid in einem Schaufenster – zusammen mit Kants Was ist Aufklärung? setzt dies einen Gedankenumschwung bei der jungen Frau in Gang. Endlich will sie auch für sich selber leben.  „Kant und das kleine rote Kleid – Kurz gefasst“ weiterlesen

Rezension – Morgen gehört den Mutigen

Frankreich 1947: Die 19-jährige Charlie St. Clair bittet Eve Gardiner um Hilfe bei der Suche nach ihrer verschollenen Cousine. Eve entspricht gar nicht dem Bild einer freundlichen Hilfe: sie raucht Kette, flucht und ist entschieden abgeneigt, Charlie zu helfen. Doch dann erwähnt diese einen Mann, den Eve verdächtigt, sie im Ersten Weltkrieg als Spionin an die Deutschen verraten zu haben. Um ihre Rache zu bekommen, macht sie sich schließlich doch zusammen mit Charlie auf die Suche nach deren Cousine. „Rezension – Morgen gehört den Mutigen“ weiterlesen

Rezension – Geheime Tochter

Als Kavita in Indien eine Tochter bekommt, weiß sie, dass das Mädchen in ihrem Dorf nicht überleben wird. Sie trifft die schwere Entscheidung, die Kleine in einem Waisenhaus in Mumbai abzugeben.
Zeitgleich erfahren Somer und Kris, ein indisch-amerikanisches Ärztepaar aus den USA, dass sie keine Kinder bekommen können. Sie beschließen, ein Kind aus Kris‘ Heimat zu adoptieren – und verlieben sich auf den ersten Blick in die kleine Asha. „Rezension – Geheime Tochter“ weiterlesen

Cover des Buches und grundsätzliche Informationen

Rezension – Der englische Botaniker

Kurz nach dem Ersten Opiumkrieg wird der Botaniker Robert Fortune von der britischen Horticultural Society nach China entsendet, um dort mehr über die chinesische Pflanzenwelt und insbesondere Tee herauszufinden.
Während er Ehefrau und zwei kleine Kinder in Großbritannien zurücklässt, lernt er in China die kampferprobte Rebellin Lian kennen. Plötzlich ist die ohnehin gefährliche China-Expedition um einiges komplizierter, als sie zunächst schien. Und er steht, in botanischer und persönlicher Sicht, vor den schwierigsten Entscheidungen seines Lebens. „Rezension – Der englische Botaniker“ weiterlesen

Rezension – Abgeschlagen

Endlich haben es Lissie Sommer und „ihr“ Kommissar Sebastian Loch zu einem gemeinsamen Abendessen im örtlichen Golfklub geschafft, als sie sich genau dort an einem Tatort wiederfinden. Eines der Clubmitglieder wurde mit einem Golfschläger ermordet. Natürlich kann Lissie da nicht stillhalten, sondern nimmt eigene Ermittlungen auf – auch, um ihren Sebastian schnell wieder für sich zu haben.

„Rezension – Abgeschlagen“ weiterlesen

Rezension – Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

Vor vielen Jahren verlor Anthony Peardew ein Schmuckstück seiner großen Liebe. Seitdem sammelt er alle verlorenen Gegenstände, die er auf der Straße findet, etikettiert sie und nimmt sich fest vor, diese einmal an die Besitzer zurückzugeben. Doch er selbst findet das verlorene Medaillon, das ihm so wichtig ist, nicht. Schlussendlich muss er seine Aufgabe an seine Erbin Laura weitergeben, die plötzlich mit einem ganzen Haufen verlorener Dinge vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe steht. „Rezension – Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ weiterlesen

Rezension – 365. Wenn die Masken fallen

Charlotte Clark, Studentin und von allen nur Charly genannt, nimmt sich vor, im kommenden Jahr etwas Aufregendes zu erleben und ein außergewöhnliches Jahr zu verbringen. Dazu gehört auch, sich mit dem Firmenimperium ihres Vaters zu beschäftigen und Fuß in der Geschäftswelt zu fassen. Doch sie verstrickt sich immer mehr in einem Geflecht aus Liebe, Lügen, Reichtum und Kälte und hat eine ganze Menge Schläge einzustecken. Wie wird sie aus diesem Jahr hervorgehen? „Rezension – 365. Wenn die Masken fallen“ weiterlesen

Rezension – Ein geschenkter Anfang

Auf der bretonischen Île de Groix war Lou wohlbekannt und sehr beliebt. Auch nach mehreren Jahrzehnten Ehe waren sie und ihr Mann Jo noch schwerverliebt und genossen das Leben auf Groix. Doch dann stirbt Lou und die Familie scheint daran zu zerbrechen.
In ihrem Testament gibt sie Jo den Auftrag, sich mit ihren beiden gemeinsamen Kindern Cyrian und Sarah zu versöhnen und diese glücklich zu machen. Erst danach darf er die Flaschenpost öffnen, die sie ihm vermacht hat. „Rezension – Ein geschenkter Anfang“ weiterlesen

Rezension – Es klingelte an der Tür

Vielen Dank an den Klett-Cotta Verlag und NetGalley.de für dieses Rezensionsexemplar!

Rachel Bruner, reiche Witwe und Exzentrikerin, hat zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuches über das FBI gekauft und an Menschen im ganzen Land verschickt. Eben jene Institution, von der das Buch handelt, hat sie damit auf den Plan gerufen. Genervt von der ständigen Überwachung und Verfolgung wendet sie sich an Nero Wolfe, New Yorks bekanntesten Privatermittler.
Dieser ist wenig begeistert (wie soll ein einzelner Mann das FBI aufhalten?) und nimmt den Auftrag nur aufgrund der in Aussicht gestellten Belohnung an. Doch dann kommt ihm der Mordfall an einem Journalisten dazwischen – und vielleicht sogar ganz gelegen …
LESEPROBE

Auf der Website des Verlags (und auch auf NetGalley) steht folgendes über Rex Stout und seinen Privatdetektiv:

Rex Stout war einer der erfolgreichsten amerikanischen Kriminalautoren des 20. Jahrhunderts. Seine literarische Schöpfung, der Privatdetektiv Nero Wolfe, zählt bis heute zu den berühmtesten Figuren des Genres.
Klett-Cotta Verlag

Neben der Tatsache, dass mich der Klappentext angesprochen hat und mir auch das Cover ganz gut gefällt, hat mich diese Aussage neugierig gemacht. Ich muss nämlich gestehen, dass ich noch nie von Rex Stout, geschweige denn Nero Wolfe, gehört habe.
Das sollte sich mit diesem Buch also ändern und ich hoffte auch, Zuwachs für meine liebsten „cosy crime“-Ermittler zu finden.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, war ich lange unentschlossen, ob es mir gefallen hat oder mich enttäuschte.
Die Geschichte an sich fand ich toll. Schon allein die Idee, sich gegen das FBI aufzulehnen, fand ich ziemlich außergewöhnlich. Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang die Vorgehensweise von Wolfe und seinem Assistenten Archie Goodwin. Mir hat gut gefallen, dass die beiden tatsächlich ermitteln und kaum etwas dem Zufall überlassen wurde. Wenn ein Krimi durch reines Glück gelöst wird, bin ich danach immer ziemlich unbefriedigt mit der Geschichte. Das war hier auf jeden Fall nicht so.

Wolfe […] würde nicht mal ans Fenster treten, um einen Tatort in Augenschein zu nehmen.
– Archie Goodwin, Pos. 858 Kindle-Edition

Trotzdem glaube ich nicht, dass Nero Wolfe und ich richtig gute Freunde werden. Zum einen fand ich es ziemlich erstaunlich zu lesen, dass er so gut wie nie das Haus verlässt und auch selten selber ermittelt. All das übernimmt Archie Goodwin, während sich Wolfe auf einige wenige Gespräche mit der Klientin und anderen Personen beschränkt. Er lässt sich nahezu alles von Goodwin zutragen. Die einzige Sache, die man wirklich ihm zuschreiben konnte, war der große Coup, der letztendlich den Fall löst. Aber bis dahin wäre er ohne Goodwin überhaupt nie gekommen. Mich hat es daher sehr gestört, dass Wolfe als der beste Detektiv New Yorks dargestellt wird, wo er nur einen Bruchteil der eigentlichen Arbeit macht.

Zu [Nero Wolfes] Grundüberzeugungen zählt, dass jede Meinung, die man sich über eine Frau bildet, nur falsch sein kann.
– Archie Goodwin, Pos. 1686 Kindle-Edition

Umso besser gefallen hat mir da Archie Goodwin, über und mit dem man immer mal wieder schmunzeln konnte und der auch wirklich nicht doof ist. Wie schon gesagt, macht er im Grunde die ganze Arbeit und erhält dafür selten bis gar keine Anerkennung. Teilweise habe ich allerdings auch über ihn den Kopf geschüttelt, wenn er wieder einmal recht sexistische Aussagen von sich gibt.

Daran und am Schreibstil merkt man durchaus, dass dieses Buch vor über 50 Jahren geschrieben wurde. Goodwins Aussagen sind mir zwar manchmal gegen den Strich gegangen, aber ich fand es interessant zu lesen, wie ohne Internet und andere moderne Annehmlichkeiten vorgegangen und ermittelt wurde. Ich hatte oftmals das Gefühl, wirklich einen kurzen Blick in das New York der 60er Jahre zu werfen.

Dank Archie Goodwin hat mir das Buch Spaß bereitet und konnte mich letztendlich doch überzeugen und auch die Geschichte selber ist auf jeden Fall lesenswert.

„Ich weiß, der Torheit auszuweichen, ohne mich in Angst zu flüchten.“
– Nero Wolfe, Pos. 125 Kindle-Edition

Über Rex Stout:
Stout wurde 1886 in Indiana geboren und wuchs in Kansas auf. Er zeigte sehr früh eine hohe geistige Entwicklung, las mit vier Jahren bereits die Bibel und hatte bis zu seinem zwölften Lebensjahr die über 1100 Bücher seines Vaters gelesen. Die Universität besuchte er allerdings nur für kurze Zeit, stattdessen hielt er sich als Buchhalter über Wasser, bevor er von 1905-1908 in der Army diente. Danach arbeitete er für rund acht Jahre in unzähligen Gelegenheitsshops.
1916 heiratete er Fay Kennedy und arbeitete zusammen mit seinem älteren Bruder an einem neuen Schulsparkassensystem, von dem er und seine Frau sich schon drei Jahre später als wohlhabende Leute zurückziehen konnten. Die Jahre 1927 bis 1929 verbrachten die beiden in Europa, 1929 begann er dort die Arbeit an seinem ersten Roman.
Im selben Jahr kehrte das Ehepaar in die USA zurück und verloren zudem einen Großteil ihres Geldes in der Finanzkrise. Allerdings hatte er genug über, um sich in Conneticut ein Haus zu bauen, in dem er bis zu seinem Lebensende wohnte und schrieb. Aufgrund der neuen, deutlich ärmeren, Lebenssituation begann es zwischen den Eheleuten zu kriseln, 1932 ließen sie sich scheiden. Noch im selben Jahr heiratete er Pola Hoffmann, mit der er zwei Töchter hatte.
1933 schrieb er seinen ersten Kriminalroman, der gleichzeitig auch der erste Fall mit Nero Wolfe war. Während der amerikanischen Beteiligung am Zweiten Weltkrieg schränkte er seine schriftstellerischen Tätigkeiten ein und steckte seine Energie in eine stark deutschlandfeindliche Gesinnung. 1945 verbrachte er erneut einige Monate in Europa, diesmal als Kriegsberichterstatter.
Danach widmete er sich wieder vollständig dem Schreiben; zwischen 1946 und 1966 veröffentlichte er jedes Jahr einen Nero-Wolfe-Roman und zudem zahlreiche Erzählungen um den Privatdetektiv.
Es klingelte an der Tür bescherte ihm letztendlich ein breiteres Publikum und Anerkennung als Schriftsteller, da es einen kleinen Skandal mit dem FBI hervorrief.
1975 vollendete Stout den letzten Nero-Wolfe-Roman und starb in Conneticut, nachdem er jahrelang unter schweren Krankheiten gelitten hatte.
Quelle: Wikipedia

Weitere Meinung zum Buch:


Bildquelle Cover: Klett-Cotta
Bildquelle Freiheitsstatue: Statuecruises
Bildquelle Autorenbild: Criminal Element