Rezension – Kein Grund zur Klage!

Manuela Reibold-Rolinger weiß aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie anstrengend ein Gang vor Gericht für beide Seiten ist. In diesem Buch zeigt sie daher Möglichkeiten auf, ohne eine Klage und ohne einen Richter zu seinem Recht zu kommen.

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Rezension – Hanover’s Blind

Der Studienabbrecher Adam beschließt, von Cambridge nach Hannover zu ziehen und dort auf eigenen Beinen zu stehen. Dabei steht er sich oft selbst im Weg – insbesondere, als er auf die Idee kommt, seine Sehbehinderung vor seinen Mitmenschen zu verstecken. Dabei will Adam doch nur, was die meisten ganz selbstverständlich haben: einen gleichberechtigten Platz.

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil IX+X

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-VIII habe ich vor kurzem beantwortet, hier könnt ihr nun meine Antworten für die letzten beiden Teile lesen.

Teil IX: Du und Literatur

  1. Wie alt ist dein ältestes Buch (Druckdatum)?
    Meine Ausgabe von Götter, Gräber und Gelehrte stammt aus dem Jahr 1949. Das dürfte das Älteste sein. Allerdings sind viele meiner Bücher bei meinen Eltern eingelagert, ich weiß also nicht, ob es tatsächlich mein ältestes Buch ist.
  2. Was macht deiner Meinung nach ein Buch zum “Klassiker”?
    Wenn ich mir anschaue, was heute als Klassiker gewertet wird, würde ich sagen, einzig die Tatsache, dass wir auch noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte nach Erscheinen den Namen des Autors oder, seltener, der Autorin kennen.
  3. Liest du freiwillig “Klassiker”?
    Ich versuche es immer mal wieder, bisher habe ich aber nur The Great Gatsby tatsächlich zu Ende gelesen.
  4. Liest du sogenannte zeitgenössische “hohe Literatur”, wie sie im Feuilleton besprochen wird?
    Selten, da es mir meist zu anstrengend ist.
  5. Was hältst Du davon, Klassiker stilistisch aufzupeppen oder inhaltlich zu vereinfachen, um sie jüngerem Publikum zugänglicher zu machen?
    Das halte ich für eine gute Idee, denn zumindest bei mir würde es bestimmt dafür sorgen, dass ich mal einen Klassiker zu Ende lese. Andererseits finde ich, dass es tolle zeitgenössische Literatur, die zudem zunehmend auch divers ist, gibt. Warum müssen wir uns also so sehr auf das Lesen von Klassikern versteifen?
  6. Schreibst du Rezensionen? (Immer, manchmal, nie)
    Über die meisten Bücher, die ich gelesen habe, schreibe ich eine Rezension.
  7. Hast du schon mal verleugnet, ein (umstrittenes) Buch zu mögen?
    Nein. Ich habe kein Problem damit, zuzugeben, dass ich ein Buch mag. Wenn ich allerdings das Gefühl habe, die Kritik ist berechtigt, beeinflusst das natürlich meine Meinung über das Buch.
  8. Hast du schon mal mit einem Buch angegeben, das du gar nicht (zu Ende) gelesen hast?
    Nein.
  9. Legst du Wert auf die Meinung “richtiger” Literaturkritiker, wie Dennis Schenk oder das literarische Quartett?
    Die Meinungen von Dennis Schenk höre ich immer mal wieder in SWR3, aber wichtig sind sie mir nicht. Denn ich bilde mir meine eigene Meinung und ob das Buch bei Literaturkritikern nicht gut ankam, ist mir dabei ziemlich egal.
  10. Magst du Buchlisten wie “Die besten Liebesromane aller Zeiten”, “Bücher mit Büchern”, “Literarische Monster-Galerie”?
    Ja, da diese auch immer tolle Inspiration biete, um neue Bücher zu entdecken.

Teil X: Buchwissen

  1. Ein Sprichwort sagt “Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.” – Wie findest Du diesen Satz?
    Ziemlich treffend. Denn Bücher, ebenso wie Gärten, können wunderschön sein, können Entspannung bieten, bedeuten aber manchmal auch jede Menge Arbeit. Bei Büchern gilt das für Leser vor allem dann, wenn das Buch über anspruchsvolle und/oder unangenehme Themen schreibt.
  2. Weißt du, was eine ISBN ist?
    Ja, die International Standard Book Number.
  3. Was sind Hurenkinder?
    Keine Ahnung.
  4. Was ist der Unterschied zwischen einem Taschenbuch und einem Softcover?
    Ich war eigentlich immer der Meinung, dass Softcover der englische Ausdruck für unser Taschenbuch ist, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
  5. Welche E-Book-Formate kennst du?
    ePub, Mobi und ich weiß, dass Amazon ein eigenes E-Book-Format hat, außerdem habe ich einige Bücher einfach als pdf-Datei gelesen.
  6. Schätzfrage: Wieviele Neuerscheinungen kommen jährlich auf den deutschen Markt?
    Ich schatze 6 Millionen neue Bücher.
  7. In welchem Land wird deiner Meinung nach am Meisten gelesen (Bücher/Kopf/Jahr)?
    Bestimmt ein skandinavisches Land, vielleicht Schweden?
  8. Welche Buchmessen kennst du? Warst du schon mal auf einer?
    Ich kenne die Leipziger und die Frankfurter Buchmesse, außerdem das Book Festival in Hay-on-Wye in Großbritannien, war aber bisher nur einmal auf der Frankfurter Buchmesse.
  9. Wer hat den Buchdruck erfunden?
    Johannes Gutenberg.
  10. Schätzfrage: Wie alt ist das älteste Buch der Welt?
    Ca. 3.000 Jahre.

Wenn ihr die Antworten auf Fragen aus Teil X kennt, freue ich mich auf eure Kommentare und darauf, etwas neues zu lernen.

Lest außerdem doch gerne meine Antworten auf Teil I und II, Teil III und IV, Teil V und VI sowie Teil VII und VIII.

Rezension – Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

An Weihnachten 1919 erhält Coco Chanel die furchtbare Nachricht, dass ihr langjähriger Geliebter Arthur Capel, genannt Boy, bei einem Unfall ums Leben kam. Von Trauer wie gelähmt, kann sie sich kaum aufraffen, den Erfolg ihres Modeunternehmens voranzutreiben. Doch dann erinnert sie sich an Boys und ihren gemeinsamen Plan, ein besonderes Parfum zu entwerfen. Auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie den russischen Prinzen Dimitri Romanow. Gibt es vielleicht doch ein erfülltes Leben für sie nach Boys Tod?

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil VII+VIII

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-VI habe ich vor kurzem beantwortet, nun Folgen Teil VII und VIII.

Teil VII: Deine Wunschliste

  1. Auf welches – von Dir noch nicht besessene oder noch gar nicht erschienene – Buch freust Du Dich derzeit am meisten?
    Auf Invisible Women von Caroline Criado Perez. Die Autorin hat dafür recherchiert, wie sehr die Welt für Männer gemacht ist.
  2. Gibt es etwas, das in einem Buch, das Du liest, besser NICHT vorkommen sollte?
    Ich bin überhaupt kein Fan von Dreiecksbeziehungen, bei denen sich eine Person nicht zwischen zwei Personen entscheidet und es zu einem ständigen Hin-und-Her kommt.
  3. Was muss ein Protagonist haben, um dich zu berühren?
    Da gibt es nicht die eine Sache. Es kommt stark darauf an, wie die Person in einem Buch geschrieben ist.
  4. Gibt es eine literarische Figur, die dir ein Vorbild im realen Leben ist?
    Nein.
  5. Fällt dir eine literarische Figur ein, der zu begegnen für Dich reizvoll wäre?
    Nein.
  6. Gibt es einen fiktiven Ort, den Du gerne einmal bereisen würdest?
    Wundert es, dass ich Hogwarts sage? Auch wenn ich kein großer Harry-Potter-Fan bin, finde ich die Zaubererschule unglaublich faszinierend.
  7. Liest du ein Buch auch ein zweites Mal? Unter welchen Voraussetzungen?
    Ja. Einerseits lese ich viele Liebesromane nochmal, wenn ich ein bisschen leichte Unterhaltung brauche. Andererseits lese ich auch viele Romane zweimal, bei denen ich das Gefühl habe, neues zu entdecken – und seien es nur meine Gefühle.
  8. Welchen Autor würdest du gerne einmal treffen?
    Rebecca Gablé.
  9. Welches Buch hättest du gern in einer Hardcover-Prunkausgabe?
    Spontan fallen mir da die Waringham-Romane von Rebecca Gablé ein.
  10. Welches Buch würdest du gerne verfilmen lassen?
    Keines meiner Lieblingsbücher. Denn Filme kommen in meinen Augen nicht an das literarische Original heran.

Teil VIII: Deine Meinung über die Buchwelt?

  1. Hast du in der Schule die Buchbesprechungen gemocht? Warum?
    Dazu war meine Meinung immer sehr zwiegespalten. Einerseits war es eines der Dinge, die mir am Leichtesten fielen. Aber andererseits fiel mir spätestens in der Oberstufe auf, dass 1. keine Bücher von Frauen dabei waren und 2. mich die Themen kaum tangierten und entsprechend auch kaum interessierten.
  2. Nimmst du den ewig schwelenden Streit zwischen Self-Publishern und Verlagen wahr? Interessiert dich die Debatte?
    Ich nehme ihn wahr, interessieren tut es mich aber nur am Rande. Ich lese Bücher sowohl von Verlagen als auch von Self-Publishern.
  3. Gibt es eine Literaturverfilmung, die du für wirklich gelungen hältst? Oder für völlig missglückt? Bitte mit Begründung.
    Wirklich gut gefallen hat mir Percy Jackson. Auch wenn der Film, wie üblich, nicht 100%ig die Geschehnisse im Buch wiedergibt, ist es ein toller Film: tolle Schauspieler und spannend. Furchtbar fand ich die Verfilmung des Medicus, da darin doch zu stark von der Romanvorlage abgewichen wurde.
  4. Zerstören Buchverfilmungen die Phantasie?
    Für mich ja. Ohne die Verfilmungen entstehen die Bilder nur durch meine Vorstellungskraft und Phantasie. Habe ich den Film einmal gesehen, greife ich für die Bilder in meinem Kopf auf die Bilder des Films zurück.
  5. Gibt es eine/n Deiner Leseerfahrung nach völlig überbewertete/n Vertreter/in der Weltliteratur? Bitte mit Begründung!
    Gefühlt habe ich noch nicht besonders viel Weltliteratur gelesen, vor allem kaum Klassiker. Am Ehesten also noch Peter Stamm. Dazu mag einerseits beigetragen haben, dass ich in der Schule „gezwungen“ wurde, die Bücher zu lesen. Die Bedingungen waren also von vorneherein nicht so gut 😀 Aber mir gefällt auch sein Schreibstil nicht, in Agnes fand ich die Aufarbeitung der Themen zudem ziemlich furchtbar.
  6. Gibt es einzelne Sätze oder Ausdrücke aus Büchern, die Du aus irgendeinem Grunde nach Jahren noch erinnerst?
    Nein.
  7. Wie empfindlich reagierst du auf Tipp-, Rechtschreib- und Übersetzungsfehler in einem Buch?
    Mal ein Fehler macht mir wenig aus. Aber wenn ein Buch nur so davon strotzt, dann ärgert mich das schon sehr und sorgt dafür, dass mir der Spaß an dem Buch vergeht.
  8. Gehst Du gern zu Literaturveranstaltungen (von der Buchmesse bis zum Poetry Slam)? Wenn ja, welche – und was gefällt Dir daran?
    Bisher war ich auf einer Lesung und einmal auf der Frankfurter Buchmesse. Auf Messen sind mir tendenziell zu viele Leute unterwegs, dennoch genoß ich auf beiden Veranstaltungen die Tatsache, dass ich von Menschen umgeben war, die genauso viel Freude an Büchern haben wie ich.
  9. Welches Buch würdest Du heute, jetzt, ganz spontan, den Dir völlig unbekannten Leser/innen Deines Fragebogens empfehlen? Und warum dieses?
    Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman. Es kann aus unterschiedlichsten Gründen zusagen, mir hat aber besonders der seeeehr schwarze Humor gefallen.
  10. Was ist Deiner Ansicht nach eigentlich Sinn und Zweck des Lesens – Unterhaltung, Bildung, Ablenkung, …?
    Für mich alles genannte – je nach Buch. Aber vorallem geht es mir (meistens) um die schiere Freude an Büchern und Geschichten.

Hier gibt es Teil I und II, Teil III und IV und Teil V und VI.

Barcelona – Werbung

Der Inselverlag hat eine Buchreihe namens „Lieblingsorte“ veröffentlicht. In einer Mischung aus Reiseführer und Hommage werden darin von den Autor*innen ihre Lieblingsorte in den verschiedenen Städten beschrieben.
Peter Schwaar, der Autor des Bandes über Barcelona, lebt dort seit über zehn Jahren und stellt Orte in Barcelona vor, deren Besuch sich unbedingt lohnt.

Vielen Dank an Lovelybooks und den Insel Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Als ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich immer das Gefühl, dass Peter Schwaar mich quasi an die Hand nimmt und durch Barcelona führt. Der Ton im Buch ist nicht die leicht distanzierte Art gewöhnlicher Reiseführer. Hinzu kommt, dass die Bilder im Buch ebenfalls vom Autor stammen, wodurch es noch einmal unmittelbarer auf mich wirkte.

Überhaupt ist das Buch total schön gestaltet. Es fasst sich wunderbar an, außerdem ist es mit kleinen Illustrationen versehen, die mir gut gefallen haben. Ein Buch, das man also wirklich ungern aus der Hand legt.

Letztendlich ist noch zu sagen, dass ich auch schön fand, wie unterschiedlich die Empfehlungen waren. Gegen Ende des Buches gibt er Tipps für besonders schöne Spaziergänge, aber er nennt auch schöne Lokale, Märkte und erklärt einige lokale Bräuche.

Über Peter Schwaar:
Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft und volontierte beim Tages-Anzeiger in Zürich. Dort war er später auch in der Redaktion beschäftigt, bevor er sich 987 als Übersetzer selbstständig machte. Er übersetze u. a. die Werke von Carlos Ruiz Zafón aus dem Spanischen und lebt in Barcelona.
Quelle: Wikipedia

Taschenbuch: ISBN 978-3-458-36063-6 | 12,00€
E-Book: ISBN 978-3-458-74122-0 | 9,99€
188 Seiten | erschienen 2015
Verlagswebsite zum Buch

Diese Rezension ist mit dem Kennzeichen Werbung versehen, da die Bereitstellung des Rezensionsexemplars mit einem Gewinnspiel verbunden war.
Dennoch spiegelt die Rezension zu 100% meine Meinung wieder und wurde dadurch nicht beeinflusst.

Bildquellen
Autor: Suhrkamp
Cover: Suhrkamp

Titelbild mit Teetasse und einem Text: "Fantastic Blogposts and Where to Find Them"

Fantastic Blogposts and Where to Find Them #5

Liebe Bücherwürmer und Leseratten,
die letzte Zusammenstellung von Fantastic Blogposts ist schon länger her. Jetzt stelle ich euch wieder ein paar interessante, spannende oder witzige Beiträge zusammen, über die ich in letzter Zeit gestolpert bin.

„Fantastic Blogposts and Where to Find Them #5“ weiterlesen

Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil V+VI

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-IV habe ich vor kurzem beantwortet, nun Folgen Teil V und VI.

Teil V: Was sagen deine Bücher über dich aus?

  1. Was ist deine allererste Leseerinnerung?
    Ganz genau erinnere ich mich daran, dass ich mit 9 oder 10 Jahren krank war und von meiner Mama den ersten Sammelband mit Hanni-und-Nanni-Büchern bekommen habe. Ich weiß, dass ich dann in meinem „Adlerhorst“ (mein Zimmer war unter dem Dach) lag und die Bücher gelesen habe. Ich weiß aber auch, dass ich schon vorher viel gelesen habe und z. B. Die Kinder aus Bullerbü quasi zerlesen war zu dem Zeitpunkt.
  2. Gibt es ein Buch, das dein Leben verändert hat? Wie heißt es?
    Es gibt immer wieder Bücher, die mich dazu bringen, Meinungen über bestimmte Dinge zu ändern. Über mich selber und mein Leben trifft das am Ehesten auf Caitlin Morans How To Be a Woman zu. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, über Dinge zu lesen, die mich beschäftigen.
  3. Gibt es eine Stelle in einem Buch, die dich immer wieder emotional berührt, obwohl du sie schon kennst? (z.B. zum Weinen oder zum Lachen bringt)?
    Ja, in Die Teerose an der Stelle, wo Fiona und Joe sich wiedertreffen. Die Taschentücher liegen da immer bereit.
  4. Was ist deine größte Leseenttäuschung?
    Es gibt immer mal wieder Bücher, die mich nicht so recht begeistern können und ich hab auch schon das ein oder andere Buch abgebrochen. Aber ein Buch, das mich besonders enttäuscht hat, kann ich nicht benennen.
  5. Brichst du ein Buch ab oder liest du diszipliniert bis zum Ende?
    Normalerweise versuche ich schon, Bücher zu Ende zu lesen, auch wenn sie mir nicht gefallen. Hin und wieder breche ich ein Buch dann aber doch ab, wenn ich es wirklich nicht mehr ertragen kann und keinerlei Interesse daran habe, zu wissen, wie das Buch endet.
  6. Hast Du ein Buch, das Du besonders gerne verschenkst?
    Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman.
  7. Nenne einen Deiner Ansicht nach besonders gelungenen ersten Satz (es muss kein Lieblingsbuch sein) eines Buches!
    „Why did Mindi want an arranged marriage?“ aus Erotic Stories for Punjabi Widows von Balli Kaur Jaswal
  8. Gibt es ein Werk, das Du seit Jahren immer wieder in Angriff nimmst, aber immer wieder daran scheiterst?
    Nelson Mandelas Autobiographie Der lange Weg zur Freiheit
  9. Du lernst jemand Nettes kennen, der von sich sagt, “überhaupt nicht zu lesen”. Wie reagierst Du?
    „Ich schon.“ Aber ehrlich gesagt empfinde ich das nicht als Weltuntergang. In meiner Familie gibt es Leute, die nicht lesen und es gibt bestimmt Leute, die es nicht verstehen, dass ich mit Computerspielen/Modelleisenbahnen/Partys/… nichts anfangen kann.
  10. Du betrittst erstmals eine fremde Wohnung. Wie lange dauert es, bis man Dich mit schräggelegtem Kopf vor dem Bücherregal im Wohnzimmer findet?
    Nicht lang. Das hängt aber auch davon ab, ob ich das Gefühl habe, dass es für den anderen in Ordnung ist.

Teil VI: Wo und wie lernst du deine Bücher kennen?

  1. Wo informierst du dich über neue Lektüre?
    Hauptsächlich in der Buchhandlung oder in der Bibliothek durch stöbern. Es kommt auch vor, dass Freunde mir ein Buch empfehlen und hinzu kommen dann noch Rezensionen anderer Buchblogger. Für letzteres gilt aber, dass ich nach Cover und Klappentext/Zusammenfassung gehe. Wenn mich diese interessieren, lese ich die Rezension selbst nicht, da ich unvoreingenommen an die Lektüre herangehen möchte.
  2. Wo kaufst du Bücher? (Online oder Buchhandel, neu oder antiquarisch)
    Normalerweise in der Buchhandlung, die Ausnahme sind Kindle-Ausgaben (offensichtlich). Tendenziell sind meine Bücher neu, nur ganz selten dass ich Second-Hand-Bücher kaufe.
  3. Wie entscheidest du, ob du ein Buch kaufst?
    Das Cover macht mich neugierig, aber der Klappentext muss überzeugen. Wenn ich mich nicht zwischen zwei Büchern entscheiden kann, lese ich die ersten paar Sätze beider Bücher und gehe danach.
  4. Was schreckt dich bei einem Buch ab, wenn du es zum ersten Mal in die Hand nimmst?
    Bei gebrauchten Büchern ein heftiger Rauch- oder sonstiger unangenehmer Geruch. Ansonsten, wenn im Klappentext auf Themen hingewiesen wird, über die ich nciht lesen möchte.
  5. Achtest Du jemals auf Übersetzer- und Illustratorennamen? Falls ja: kannst Du (auswendig!) aus beiden Bereichen jemanden nennen, der Deiner Meinung nach besonders gute Arbeit leistet?
    Ich achte insofern darauf, dass ich diese in den bibliographischen Infos meiner Rezensionen angebe. Einen Illustrator kann ich nennen: Jim Kay und ich finde, dass er bei den illustrierten Ausgaben von Harry Potter tolle Arbeit geleistet hat.
  6. Wie sieht für dich das perfekte Cover aus?
    Es sollte natürlich zum Buch passen. Davon abgesehen finde ich viele sehr unterschiedliche Dinge schön.
  7. Gibt es ein Buch, ‘das man gelesen haben muss’?
    Anne Franks Tagebuch oder ein vergleichbares Buch (ich habe z. B. noch Rutkas Tagebuch gelesen). Damit die Verbrechen der Nazizeit und ihre Opfer nicht in Vergessenheit geraten.
  8. Fällt Dir ein (unfreiwillig) besonders witziger oder missratener Buchtitel ein?
    Nein, da fällt mir weder ein freiwilliger noch ein unfreiwillig witziger Buchtitel ein.
  9. Welches ist das verrückteste oder seltsamste Buch, das Du kennst?
    Das selsamste Buch, dass ich kenne (und nicht besonders gut fand) ist
    Die letzte Fahrt des legendären Schiffsfrisörs Sigismund Skrik von Karsten Flohr.
  10. Nimmst du an Leserunden oder Buchdiskussionen teil?
    Selten.

Hier gibt es Teil I und II sowie Teil III und IV.

Rezension – Weil es Liebe ist

Seit Monaten schwärmt Holland Bakker für einen Gitarristen, der in der New Yorker U-Bahn spielt und macht extra einen Umweg auf ihrem Arbeitsweg, um ihn zu sehen. Das stellt für die T-Shirtverkäuferin, die mit ihrem Leben nicht so richtig zufrieden ist, den Höhepunkt ihres Tages dar. Doch dass die beiden, aus einem ganz und gar unromantischen Grund Mitbewohner werden könnten, kommt ihr nicht in den Sinn.

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Evergreens – Commissario Brunetti

In dieser kleinen Reihe möchte ich euch meine Evergreens vorstellen: Bücher, die einen besonderen Platz einnehmen, die mich teilweise schon mein Leben lang begleiten. Es sind Bücher, über die ich keine genaue Rezension schreibe, weil ich normalerweise nur Bücher rezensiere, die ich gerade gelesen habe. Ich sehe meine Beiträge über die Evergreens auch nicht wirklich als Rezensionen an, da es keine mehr oder weniger sachliche Begründungen geben wird. Es sind einfach emotionale Berichte über Bücher, die mir wichtig sind.

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