Lese-Fundstück der Woche #1

 

LF_der_WocheHallöchen!

Hier kommt die Mittwochs-Aktion vom Blog Babs Leben: Lese-Fundstück der Woche. Dabei wählt man ein Zitat aus, das zum Thema der Woche passt, oder einfach nur gefällt.
Bei mir gibt es diese Woche ein Zitat aus meiner aktuellen Lektüre „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari. Ein bisschen was hab ich ja gestern schon dazu gesagt.

Screenshot (10)Buchtitel: Eine kurze Geschichte der Menschheit
Autor: Yuval Noah Harari
Link zum Buch: Pantheon-Verlag

Klappentext:
Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht?
Vor 100 000 Jahren war Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will.

Meine Rezension

Zitat:

Wir denken und fühlen bis heute zwar wie die Jäger und Sammler, doch wir ernähren uns wie die ersten Bauern.
– Yuval Noah Harari, „Eine kurze Geschichte der Menschheit“

Gemeinsam Lesen #1

Gemeinsam_LesenHallo ihr Lieben!

Auf Buchherz – Der Bücherblog bin ich auf eine Aktion des Buchblogs Schlunzen-Bücher aufmerksam geworden: Gemeinsam Lesen! Dabei werden jede Woche vier Fragen zu dem Buch gestellt, welches man aktuell liest. Los geht’s!

Screenshot (10)
Quelle: Amazon

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese im Augenblick „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari auf meinem kindle. Im Augenblick bin ich auf Seite 276.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Da jedoch die wenigsten Buddhisten in diesem oder im nächsten Leben ins Nirwana eingingen und sich nach wie vor Regen und Siege wünschten, zogen sie weltlichere Ziele vor.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Der Satz, den ich bei 2. vorgestellt habe, hört sich jetzt vermutlich nicht so mega spannend an. Aber das täuscht in meinen Augen ganz gewaltig! Ich finde das Buch richtig gut! Obwohl es viele Informationen vermittelt und am ehesten in die Sparte „Sachbuch“ passt, ist es unterhaltsam und teilweise auch echt witzig geschrieben. Ich habe mir das Buch vorgestern gekauft und dass ich jetzt schon auf Seite 276 bin, sagt doch einiges aus 🙂

4. Gibt es ein Szenario (egal ob Ort, Geschichte, Person, etc.), das du noch nie in einem Buch gehabt hast, aber gerne mal lesen würdest?
So spontan fällt mir da nichts ein. Aber es gibt diesen tollen Roman von Alberto Angela, „Ein Tag im Alten Rom“. Wenn es mehr solcher Bücher, nicht nur über das Alte Rom geben würde, dann fände ich das schon toll!

Meine Rezension dazu gibt es übrigens hier.
Das war’s für diese Woche 🙂

Liebe Grüße,
Celina xx

 

Rezension – Leopardenblut

2079 bevölkern drei verschiedene Bevölkerungsgruppen die Erde: Menschen, Mediale und Gestaltwandler. Mediale und Gestaltwandler stehen sich dabei quasi feindlich gegenüber. Mediale handeln grundsätzlich rational und behaupten von sich, keine Gefühle zu haben. Die Gestaltwandler dagegen sind gefühlsbeherrscht, besitzergreifend und legen viel Wert auf Berührungen.
In Leopardenblut trifft die Mediale Sascha Duncan auf den Gestaltwandler Lucas Hunter. Er ist das Alphatier der DarkRiver-Leoparden. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen,  aber in der Welt der Medialen sind Gefühle nicht erlaubt.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir schon allein die Idee mit den Gestaltwandlern und Medialen gut gefällt. Nalini Singh hat diese gute Idee auch noch gut umgesetzt. Und ein super besitzergreifender, sexy, total verknallter, wilder Mann wie Lucas hat schon was 😉 Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch und haben alle ihr Päckchen zu tragen. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich keine perfekten Protagonisten mag und durch die Geschichten, welche die Protagonisten hinter sich haben, wird diese Vorliebe von mir erfüllt. Weniger gefällt mir, dass sich die Gefühle zwischen Sascha und Lucas nicht wirklich entwickeln. Sie sind einfach plötzlich da und das ging mir ein bisschen zu schnell. Sascha sagt zwar schon von Anfang an über sich, dass sie einen Defekt hat, da sie fühlt. Aber von einem Tag auf den anderen sieht sie das nicht mehr als Defekt an, ohne dass sie dabei eine wirkliche Entwicklung durchlebt.
Es ist noch zu erwähnen, dass dieser Roman an einigen Stellen als „Thriller“ angegeben wird. Das ist er nicht einmal ansatzweise! Zwar gibt es einen Art Krimi im Roman, aber die Liebesgeschichte zwischen Sascha und Lucas nimmt eindeutig mehr Raum ein.

Mittlerweile gibt es 18 Romane und Kurzgeschichten über die Gestaltwandler und ich habe fast alle gelesen, da man dabei einfach eher wenig denken muss. Aber grundsätzlich sind sich Singhs Romane über die Gestaltwandler alle sehr ähnlich und vor allem gibt es meiner Meinung nach zu wenig Unterschiede zwischen den weiblichen Hauptfiguren. Sie haben alle ähnliche oder sogar gleiche Charaktereigenschaften. Kennt man fünf der Romane, kennt man alle. Das ist schade, denn eigentlich kann man aus dieser Idee sehr viel herausholen.

Weitere Meinungen zum Buch:
Izzys Nerdvana („Ein großartiger Auftakt einer wundervollen Reihe.“)
Walking in the Clouds („Kreativer, spannender und sinnlicher geht es kaum.“)
Zwischen den Seiten (4/5 Sterne; „definitiv nicht meine letzte Begegnung mit dieser Buchreihe“)

Über Nalini Singh:
Nalini Singh, geboren 1977 auf den Fidschi-Inseln, wuchs in Neuseeland auf und lebt dort. Sie schreibt Romantic-Fantasy und ist New York Times Bestseller-Autorin.
Quelle: Wikipedia

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Originaltitel: Slave to Sensation | Übersetzerin: Nora Lachmann
Taschenbuch: ISBN 978-3-8025-8152-6 | 9.95€
E-Book: 978-3-8025-8763-4 | 8.99€
400 Seiten | erschienen 2008

Bildquellen
Autorin: Website der Autorin
Cover: Lübbe

Rezension – The Mysterious Affair at Styles

The Mysterious Affair at Styles ist der erste Krimi von Agatha Christie; geschrieben hat sie ihn während des Ersten Weltkriegs, genauer 1916, veröffentlicht wurde er aber erst vier Jahre später.
Erzählt wird der Roman aus der Sicht des Lieutnant Arthur Hastings. Er ist nach einer Kriegsverletzung zu Besuch bei seinem Freund John Cavendish auf dem Gut Styles, dem Gut der Cavendishs. Als die Mutter seines Freundes ermordet wird, bittet Hastings seinen Freund Hercule Poirot um Hilfe. Poirot ist ein pensionierter belgischer Polizeibeamter, der sich im Exil in England als Privatdetektiv betätigt.

The Mysterious Affair at Styles ist nicht mein erster Poirot-Roman – ich liebe sie einfach. Die Bücher, die Fälle und den belgischen Detektiv! Poirot ist sehr stark von seinen Fähigkeiten überzeugt, was ihn mir in bestimmten Situationen recht unsympathisch macht. Irgendwie macht aber auch das einen Reiz aus, ich finde es immer gut, wenn die Protagonisten keine perfekten Leute ohne Fehler sind. Sie müssen Ecken und Kanten haben und Poirot hat das. Zu diesem Ermittler kommt noch, dass Agatha Christie es immer wieder schafft, falsche Fährten zu legen. Diese sind so überzeugend, dass man als Leser dieser Idee folgt – und dann steht plötzlich Poirot da und zerpflückt die eigenen Schlussfolgerungen in der Luft. Manchmal erinnern mich die Bücher über Poirot an Sherlock Holmes. Besser gefällt mir hier, dass man als Leser im Nachhinein alles nachvollziehen kann. Holmes arbeitet oft mit Gerüchen oder ähnlichem und diese werden dem Leser nicht mitgeteilt. So sitzt man am Ende manchmal da ohne zu verstehen, wie Holmes auf die Lösung gekommen ist.
Die Bücher von Agatha Christie sind schon älteren Kalibers aber ich finde sie einfach genial! Da ich sie auf englisch lese, dauert es länger, bis ich sie gelesen habe, aber ich genieße jede einzelne Minute!

„The happiness of one man and woman is the greatest thing in all the world.“

Hercule Poirot (Kindle-Pos. 3421)

Weitere Meinungen zum Buch:
In Büchern leben (4/5; „Agatha Christie hat eindeutig schon stärkere und verzwicktere Fälle zu Papier gebracht!“)
Reactions to Reading (4.5/5; „I doubt there are many authors who have produced such a solidly accomplished first novel that is also perfectly readable and enjoyable ninety years after its release.“)
Leaves & Pages (7/10; „a well-constructed first attempt at the genre, and a grand little period piece“)

Über Agatha Christie:
Agatha Christie wurde 1890 im britischen Torquay geboren und starb 1976 in Wallingford.  Sie ist weltweit als die Queen of Crime bekannt und wird in den Verkaufszahlen ihrer Bücher nur von der Bibel und Shakespeare übertrumpft. Insgesamt schrieb Christie mehr als 60 Kriminalromane; daneben sind aber auch einige Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden. Ihre berühmtesten Figuren sind Hercule Poirot und Miss Marple.
Quelle: Wikipedia & „The Mysterious Affair at Styles“

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deutscher Titel: Das fehlende Glied in der Kette
Paperback: ISBN 978-0-0075-2-749-6 | £8.99
E-Book: ISBN 978-0-0074-2-258-6 | £0.99
288 Seiten | erschienen 1920

Verlagswebseite
zum Buch

Bildquellen
Autorin: Website zu Agatha Christie – The Later Years
Cover: HarperCollins

Rezension – Wer will schon einen Rockstar?

Anne Rollins, die Protagonistin des Romans, hat ein wirklich großes Problem: Ihre Mitbewohnerin ist verschwunden. Inklusive der Möbel und dem Geld, dass sie Anne noch schuldet. Zur Ablenkung begleitet sie ihre Nachbarin auf eine Party – wo sie Mal Ericson gegenübersteht! Er ist Drummer der Band Stage Dive und sie schwärmt schon seit langem für ihn. Durch Zufall erfährt er von ihrem Problem und bietet ihr einen Deal an: Er hilft Anne mit dem Geldproblem und sie spielt im Gegenzug seine Freundin. Naja, wenn man ganz ehrlich ist, bietet er den Deal nicht an, sondern setzt ihn einfach in die Tat um. Für Anne ergibt sich so die Möglichkeit, ihren Chef Reece eifersüchtig zu machen, auf den sie steht, der sie aber nicht wahrzunehmen scheint. Dass Reece aber bald vergessen ist, dürfte ja wohl klar sein.

Ein bisschen klischeehaft ist die Geschichte schon: Der unglaublich sexy, gut aussehende, reiche Rockstar verliebt sich in das Mädchen von nebenan. Dass er zum Verlieben ist, ist sowieso selbstverständlich. Kylie Scott hat trotzdem eine spannende Story aufgebaut. Sie schafft interessante Charaktere, mit Ecken und Kanten; Charaktere die nicht perfekt sind. Zudem schreibt sie mit viel Humor (in meinen Augen ein großer Pluspunkt). Da der Roman aus der Ich-Perspektive erzählt wird, kommt dazu noch eine gehörige Portion Selbstironie. Und das ist eine Sache, die mir an Büchern einfach immer gefällt!
In dem Roman herrscht nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Es gibt ein paar peinliche Szenen und ich finde auch die Sexszenen sehr gelungen. Das schafft nicht jeder Autor. Hier rutschen sie weder in das klischeehafte ab, noch verkommt das Ganze zu einem Porno auf Papier. Kleine Warnung: Auch wenn das nicht der Fall ist, sind besagte Szenen doch recht detailgenau beschrieben und finden nicht nur im Dunkeln unter der Bettdecke statt.
Da die Autorin über sich selber sagt, dass sie Happy Ends liebt, darf dieses auch nicht fehlen. Etwas anderes war auch nicht zu erwarten. Und das ist der Grund, warum es von mir „nur“ vier Sterne gibt: Obwohl es eine kurzweilige Geschichte ist, die ich jetzt bestimmt schon fünfmal gelesen habe, ist sie einfach sehr vorhersehbar.

„Ich werde Mal zur Schnecke machen, weil ich nämlich in ihn verliebt bin.“

Anne Rollins (Kindle-Pos. 4072)
Rockstars-Reihe
  1. Kein Rockstar für eine Nacht
  2. Wer will schon einen Rockstar
  3. Rockstars bleiben nicht für immer
  4. Rockstars küsst man nicht

Weitere Meinungen zum Buch:
Bücherhummel (5/5 Hummeln; „mit viel Gefühl, Drama und Humor“)
Leuchtturmwärterin (3/5 Sterne; „durchschnittlich guter New Adult-Roman“)
Bücherquatsch („dieses Buch [ist] mein neuer All-Time-Favourite […]“)

Über Kylie Scott:
Kylie Scott lebt mit Mann und zwei Kindern in Queensland, Australien. Ihr Erstlingswerk Kein Rockstar für eine Nacht erschien Ende 2014. Und obwohl das jetzt wirklich noch nicht soo lange her ist, wurden ihre Bücher schon in sechs Sprachen übersetzt. Mittlerweile gibt es von ihr vier Bücher, drei davon sind ins Deutsche übersetzt. Zudem ist sie New York Times und USA Today Bestseller-Autorin.
Quelle: Website der Autorin

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Originaltitel: Play | Übersetzerin: Katrin Reichardt
Taschenbuch: ISBN 978-3-8025-9504-2 | 9,99€
E-Book: ISBN 978-3-8025-9886-9 | 8,99€
352 Seiten | erschienen 2015

Bildquellen
Auorin: Website der Autorin
Cover: