Rezension – Applepie Stories

Lola Applepie ist beschwipst und fühlt sich am Tiefpunkt ihres Lebens, als sie im Rezeptbuch ihrer Großmutter ein Rezept für Fairy Cupcakes findet. Diese erfüllen einem jeden Wunsch. Lola hat nur einen Wunsch: sie will endlich ihren Traumprinzen treffen! Doch die Magie der Cupcakes hat auch ihre Tücken und so trifft Lola plötzlich auf gleich zwei Traumprinzen. Welcher meint es wirklich ernst mit ihr?

Vielen Dank an NetGalley.de und Piper für dieses Rezensionsexemplar!

Dieses Buch war auf NetGalley eine absolute Cover-Anfrage. Das finde ich nämlich wunderschön!
Davon einmal abgesehen, konnte mich das Buch leider gar nicht überzeugen.

Ich habe wirklich nichts gegen ein bisschen Kitsch einzuwenden und gerade in Liebesromanen darf gerne etwas davon enthalten sein. Aber Applepie Stories besteht quasi nur aus Kitsch und das fand ich letztendlich einfach nur nervig.

Häufig habe ich auch die Augen über gern genutzte Phrasen verwendet. So drangen Leute ständig in die Augen ihres Gegenübers ein (dazu auch kurz der Kommentar: autsch!). Einmal wird zudem gesagt, dass der Protagonist sich fühlte, als würde er eine Porzellanpuppe küssen (Kindle-Edition Pos. 4989). Diese irritierenden Beschreibungen unterbrachen meinen Lesefluss und trugen nicht dazu bei, dass ich das Buch gerne las.

Hinzu kam, dass es stellenweise so langweilig war, dass ich Passagen übersprungen habe. Lola verwendet sehr viel Zeit darauf, sich selbst zu bemitleiden, ebenso wie einer der Traumprinzen im zweiten Teil des Buches.

Auch nach längerem überlegen fällt mir nichts ein, was mir an diesem Buch gefallen hat. Damit ist es eines der enttäuschendsten Leseerlebnisse des Jahres für mich.

Über Naoma Clark:
Clark ist studierte Journalistin und arbeitet selbstständig als Multimedia Artist. Sie ist Autorin, Fotografin und dreht Videos. Am liebsten erzählt sie Geschichten von Glück und Magie; Applepie Stories ist ihr Debütroman.
Quelle: Piper

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Taschenbuch: ISBN 978-3-492-50189-7 | 15,99 €
E-Book: ISBN 978-3-492-98489-8 | 4,99 €
468 Seiten | erschienen 2018

Verlagswebseite zum Buch

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Bildquellen
Autorin: Piper (© Nicolas Schlosser)
Cover: Piper

Rezension – Das Weihnachtscafé in Manhattan

Das Candied Apple Café von Iona und ihren beiden Freundinnen erstrahlt in weihnachtlichem Glanz, als Iona den Geschäftsmann Mads Eriksson und dessen Tochter Sofia kennenlernt. Die beiden müssen das erste Weihnachtsfest ohne Gill, Mads Frau und Sofias Mutter verbringen, die im vorigen Jahr an Weihnachten verstarb. Doch vielleicht gelingt es Iona, ein bisschen Weihnachtszauber in das Leben der beiden zu bringen und Sofia auch den Glauben an Santa Claus zurückzugeben.

Vielen Dank an NetGalley.de und HarperCollins für dieses Rezensionsexemplar!

Das Weihnachtscafé in Manhattan ist eine unglaublich süße Liebesgeschichte, die wirklich perfekt in die Weihnachtszeit passt.

Dazu trägt insbesondere die kleine Sofia bei, denn sie ist der Inbegriff eines kleinen Wirbelsturms, der aber sehr am Tod ihrer Mutter Gill zu knabbern hat.
Durch Gills Tod kommt eine ernste Note in die Geschichte, denn die Frage, die Mads ständig beschäftigt und damit auch über der sich entwickelnden Beziehung zu Iona steht, ist: wie weitermachen nach Gills Tod und wie umgehen mit der Trauer?
Rein stilistisch trägt es zudem auch dazu bei, dass die Geschichte nicht ins Kitschige abrutscht, was bei Weihnachtsgeschichten ja gerne mal passiert. Aber durch dieses sehr ernste Thema, dass immer wieder behandelt wird, passiert dies eben nicht.

Dennoch gibt es auch sehr viel Weihnachtsstimmung mit festlich geschmückten Häusern und Geschäften sowie der Freude eben daran. Sehr gut passend dazu finde ich übrigens auch das Cover, denn das gefällt mir super und passt zu Geschichte: weihnachtlich, aber nicht kitschig.

Das Weihnachtscafé in Manhattan ist das richtige Buch für alle, die sich mit Tee auf die Couch kuscheln und eine schön weihnachtliche Geschichte genießen wollen, die nicht allzu anspruchsvoll ist.

Weitere Meinungen zum Buch:
Papier und Tintenwelten (4/5; „eine süße Geschichte mit sympathischen Charakteren, die mich trotz kleiner Schwächen, in vorweihnachtliche Stimmung versetzen konnte“)
Janetts Meinung (2/5 Sterne; „Die Weihnachtliche Stimmung kommt gut und überzeugend rüber, nur die Liebesgeschichte ist nicht das Gelbe vom Ei“)
Eli’s Bücherecke (4/5 Sterne; „sehr süßer Roman, voller Liebe, Freundschaft und das Wunder der Weihnachtszeit“)


Über Katherine Garbera:

Schon in ihrer Kindheit dachte sich Garbera gerne Geschichten aus. Autorin zu werden, zog sie allerdings erst in Betracht, als sie nach ihrer Elternzeit in einen ungeliebten Job zurückkehren sollte. 1993 begann sie, Manuskripte an Verlage zu senden, 1996 erschien ihr Debütroman The Bachelor Next Door. Mittlerweile hat sie über 100 Bücher veröffentlicht.
Mit ihrem zweiten Ehemann lebt sie in den Midlands, Großbritannien.
Quelle: Website der Autorin

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Originaltitel: Christmas At The Candied Apple Café | Übersetzerin: Corinna Wieja
Taschenbuch: ISBN 978-3-95649-8-381 | 9,99 €
E-Book: ISBN 978-3-95576-8-553 | 8,99 €
304 Seiten | erschienen 2018

Verlagswebseite zum Buch

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Autorin: Website der Autorin
Cover: HarperCollins

Rezension – Irish Players #4

Der Rugbyspieler William Moore hatte bis vor kurzem ein wohlgehütetes Geheimnis, das aber nun an die Öffentlichkeit gelangt ist und in der Presse ausgeschlachtet wird. Um sich von dieser Angewohnheit abzuhalten und dadurch sein Image nicht weiter zu gefährden, benötigt er einen Mitbewohner. Die Studentin Josey Kavanagh kommt da gerade recht: sie ist nämlich dringend auf der Suche nach einer Wohnung. Er bietet ihr ein Zimmer an und bezahlt ihre Studiengebühren. Im Gegenzug achtet sie darauf, dass er nicht wieder alten Mustern verfällt. Doch von Anfang zeigt sich, dass die guten Vorsätze von beiden zum Scheitern verurteilt sind.

Vielen Dank an NetGalley.de und LYX für dieses Rezensionsexemplar!

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Rezension – Der neue Antisemitismus

Die Historikerin Deborah Lipstadt geht in Der neue Antisemitismus der Frage nach, wie Antisemitismus heute aussieht, wie und wo man ihm im Alltag begegnet und was man dagegen tun kann. Dabei beleuchtet sie die unterschiedlichsten Aspekte des „modernen“ Antisemitismus und erörtert auch, wie man mit Antisemiten und ihren Aussagen umgehen sollte.

Vielen Dank an NetGalley.de und den Berlin Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

5 Gründe, warum man dieses Buch lesen sollte

Es beschreibt die Arten von Antisemiten – und warum sie alle gefährlich sind
Lipstadt zufolge kommt nur ein kleiner Teil antisemitischer Aussagen von Extremisten. Häufiger sind Stereotype so in der Gesellschaft verankert, dass Menschen sich entweder gar keine Gedanken darüber machen, was sie in ihren Aussagen reproduzieren oder sich keine Gedanken darüber machen, wie sich ihre Worte auswirken.
Das Problem an Extremisten ist, dass sich ihre Worte allzu oft in antisemitische Taten wandeln; das Problem mit allen anderen (im Buch z. B. „Salon-Antisemit“ genannt) ist, dass sie den Extremisten Futter liefern und es schwerer ist, gegen sie anzugehen.

Es macht die Aktualität und Relevanz des Themas deutlich
In jedem Kapitel des Buches nennt Lipstadt Beispiele, die ihre Meinung und Thesen unterstreichen. Es sind teilweise antisemitische Gewalttaten, teilweise Aussagen von Politikern, sie geht aber auch auf die Terroranschläge in Paris Anfang 2015 ein.
Was mich verblüfft und erschreckt hat, war, wie viel es tatsächlich zu nennen gibt. Lipstadt scheint einen unerschöpflichen Vorrat an Beispielen für antisemitische Taten und Worte.

Es macht deutlich, wie schwer es ist, dagegen anzukommen
Im Buch beschreibt Lipstadt, wie oft Kritik an Israels Politik in Antisemitismus umschlägt. Und wie schwer unter anderem genau diese Tatsache es macht, gegen antisemitische Aussagen vorzugehen. Denn wenn in diesem Zusammenhang Kritik am Antisemitismus geäußert wird, wird dies den Kritikern negativ als eine Verteidigung von Israels Politik ausgelegt. Ohnehin spielt wohl oft eine Täter-Opfer-Umkehr eine Rolle, was mich ehrlich gesagt einfach nur krank macht.

Es zeigt, dass Antisemitismus noch immer auf staatlicher und/oder politischer Ebene eine Rolle spielt
Vielleicht eines der erschreckendsten Erkenntnisse aus den vergangenen paar Jahren ebenso wie diesem Buch: es gibt noch immer (oder schon wieder?) Staaten, bei denen antisemitische Ansichten auf Staatsebene üblich und kein Problem sind. Das ist deshalb so erschreckend, weil im vergangenen Jahrhundert staatlicher Antisemitismus zu der Ermordung von sechs Millionen Menschen geführt hat.

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller 1976

Es macht deutlich, dass niemand von uns wegschauen kann und darf
Immer wieder musste ich an dieses Zitat von Martin Niemöller denken. Denn auch das betont Lipstadt immer wieder: Wer kein Problem damit hat, Juden anzugreifen (zunächst einmal unabhängig davon, ob in Wort oder Tat), wird vor anderen Bevölkerungsgruppen nicht halt machen. Und derjenige wird auch vor der Demokratie nicht haltmachen. Daher muss sich jeder gegen Antisemitismus stark machen – und ebenso gegen jede andere Form von Diskriminierung.

Viele andere Punkte sorgen zusätzlich dafür, dass meiner Meinung nach jeder dieses Buch lesen sollte. Dazu trägt bei, dass es fundiert und logisch ist, sich durch den Aufbau als E-Mail-Austausch auch sehr gut lesen lässt.
Am Ende gibt es zudem eine Mail, die sich speziell an Juden, und eine Mail, die sich an Nicht-Juden richtet. Richtet sich der Rest des Buches an alle Leser, werden in diesen beiden letzten Mails Fragen beantwortet, die sich speziell jeweils die beiden Gruppen stellen.

Weitere interessante Filme und Artikel zum Thema Antisemitismus:
DW-Dokumentation (englisch): Antisemitism in Europe
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Dossier zum Antisemitismus zusammengestellt. Neben  geschichtlichem Hintergrund und heutiger Situation, geht es auch darum, wie man ihm begegnet.
ZDF-Dokumentation: Wie antisemitisch ist Deutschland?
„New York Times“-Kommentar zum Antisemitismus als Mainstream-Meinung.
Beitrag im ARD-Panorama über Holocaust-Leugner in Deutschland.

Über Deborah Lipstadt:
Lipstadt wurde 1947 als mittleres von drei Kindern einer Kanadierin und eines Deutschen in New York City geboren. Sie machte ihren Abschluss in Amerikanischer Geschichte in New York, hatte aber auch einige Zeit in Jerusalem verbracht und erlebte dort den Sechstagekrieg. Sie machte ihren Master und promovierte in Jüdischer Geschichte. Sie widmet sich der Forschung zum Antisemitismus und Holocaust, dabei insbesondere auch der Holocaustleugnung.
Sie hat mehrere Bücher geschrieben; eines davon wurde 2016 als Verleugnung (Originaltitel Denial) verfilmt.
Quelle: Wikipedia

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Originaltitel: Antisemistism Here and Now | Übersetzer: Stephan Pauli
Hardcover: ISBN 978-3-8270-1340-8 | 24,00€
E-Book: ISBN 978-3-8270-7941-1 | 19,99€
304 Seiten | erschienen 2018

Verlagswebseite zum Buch

Bildquellen
Cover: Piper
Autorin: Wikipedia; Von International Committee of the Red Cross (ICRC) – Remembering the Shoah. 2/4 Presentations by Deborah Lipstadt and James Orbinski at 02:20, cropped, CC BY 3.0

Rezension – Sieben Tage und ein Jahr

Lucie hat sich geschworen, nie wieder in ihr Heimatdorf Strande zurückzukehren. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen daran. Doch als ihre Mutter einen Unfall hat und ihr Bruder sie um Hilfe bittet, macht sie sich schweren Herzens wieder auf den Weg dorthin.
Doch als die Probleme des familieneigenen Campingplatzes offenbar werden, wird aus dem geplanten Kurztrip ein monatelanger Aufenthalt. Und so muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und dem Mann, der verantwortlich für ihren Schmerz ist. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei vom Dorfarzt Sven, der sie auf vielen Ebenen heilt.

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Rezension – Café Honeybee

Greta ist mit ihrem Leben nicht glücklich. Nachdem ihre Mutter starb, schmiss sie ihr Studium hin, um im Café ihrer Großmutter Pru auszuhelfen. Außerdem unterstützt sie ihre Schwester, die Depressionen hat, und muss sich mit ihrem Freund herumschlagen, der die bröckelnde Beziehung retten will. Als sie nach einem Autounfall im Krankenhaus aufwacht und sich an nichts mehr erinnern kann, ist das ihre Chance, einen Ausweg aus ihrer verzwickten Situation zu finden. Und sie fasst einen Plan, das angeschlagene Familiencafé Honeybee zu retten.

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Rezension – Der kleine Laden in Bloomsbury

Das Glück scheint endlich einmal auf Posy herabzuscheinen, als sie einen kleinen Buchladen in Bloomsbury erbt. Mit Feuereifer macht sich daran, diesen wieder auf Vordermann zu bringen. Dazu soll auch beitragen, künftig nur noch Liebesromane mit Happy End zu verkaufen – schlechte Nachrichten gibt es ihrer Meinung nach genug.
Nur Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hält davon wenig. Und so muss sich Posy mit dem unverschämtesten Kerl Londons rumschlagen, der leider aber auch sehr attraktiv ist. Um ihren Frust über ihn loszuwerden, schreibt sie selbst einen Liebesroman – mit Sebastian als Held.

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Friends Book Tag

Bei bookloversblog habe ich diesen Tag gesehen. Da ich Friends und Bücher liebe und auch die Fragen gut fand, hier also der Tag. Fühlt euch getaggt, wenn ihr ebenso Lust darauf habt.

  1. “So No One Told You Life Was Gonna Be This Way” – A Book Which Surprised You
    Gefühlte drei Milliarden Mal habe ich bei einer solchen Frage nun schon The Murder of Roger Ackroyd von Agatha Christie erwähnt. Obwohl mich Christie immer wieder hinters Licht geführt hat, war dies doch das bislang überraschendste Ende.
  2. Chandler – A Book Which Had You On The Floor Laughing
    Es gibt einige Bücher, die ich witzig fand. Nicht unbedingt, dass ich am Boden lag vor lachen, aber dennoch sehr witzig. Als erstes fällt mir hierbei Matilda von Roald Dahl ein.
  3. Monica – A Book That You Never Want To Be Damaged or Broken
    Das sind definitiv meine englischen Ausgaben von Harry Potter. Denn die habe ich mir in der illustrierten Version gegönnt (sofern es sie denn schon gibt). Und die sind so schön, dass ich sie keinesfalls verlieren möchte.
  4. Joey – A Book That You Love And Want To Become A Movie
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich will, dass eines meiner Lieblingsbücher verfilmt wird. Denn bisher wurde ich von Buchverfilmungen doch eher enttäuscht. Aber wenn es gut gemacht würde, fände ich die Waringham-Saga von Rebecca Gablé sehr sehenswert!
  5. Phoebe – A Book That Had Bad Reviews But You Loved
    Die Frage finde ich ziemlich witzlos, da ich bisher noch kein Buch gefunden habe, dass jedem Leser gefallen hat. Schlechte Bewertungen hat jedes Buch. 
  6. Ross – A Book That You Can’t Decide Whether You Love It Or You Hate It
    Ganz aktuell mache ich mir darüber Gedanken bei Going La La von Alexandra Potter. Nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich mir überhaupt nicht sicher, wie ich es finde.
  7. Rachel – A Character That Had Major Character Development
    Das wäre für mich Nikki aus Erotic Stories for Punjabi Widows von Balli Kaur Jaswal, da sie im Laufe des Buches lernt, sich in einer Welt zwischen Tradition und Moderne zurechtzufinden und für die Dinge einzutreten, an die sie glaubt – auch wenn dies manchmal viel Mut erfordert.
  8. Central Perk – A Book You Go To When You’re Bored
    Da gibt es bei mir nicht das eine Buch. Es kommt darauf an, ob ich den Kopf für etwas Neues habe – dann greife ich zu einem der noch ungelesenen Bücher. Wenn ich nicht den Kopf dafür habe, lese ich einen der Liebesromane auf meinem Kindle nochmal.
  9. Gunther – A Book You Always Hear About But Never Buy
    Genau genommen ist es eine ganze Reihe von Büchern, von denen ich ständig höre: und zwar so ziemlich alle von V. E. Schwab. Mich sprechen sie aber gar nicht an, daher werden sie sicherlich nicht in meinem Einkaufskorb landen.
  10. “Smelly Cat, Smelly Cat, What Are They Feeding You?” – A Book That Has A Nice Smell
    Ich schnüffele normalerweise nicht an meinen Büchern. Meist fällt mir nur auf, wenn ein Buch wirklich furchtbar riecht. Solche Bücher bleiben dann auch nicht lange bei mir.
  11. “How You Doin’” – A Book Character That You Love So Much
    Das wäre Robin of Waringham aus Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé. Er passt in die Zeit, in der das Buch spielt, ist ehrenvoll, hat aber seine Fehler. Auch sein Leben, mit all seinen Hoch- und Tiefpunkten ist spannend zu lesen und hinterlässt seine Spuren bei ihm.
  12. We Were On A Break“ – A Book That You Stopped Reading For Some Reason
    Das kommt bei mir immer mal wieder aus den unterschiedlichsten Gründen vor, zuletzt bei Das achte Leben (für Brilka) von Nino Haratischwili. Das lag an der schieren Länge des Buches und dem Thema, das es verdient, nicht nur halbherzig gelesen zu werden. Zu Zeiten von Umzug etc. musste dieses Buch daher zurückstecken.

Das also war der Friends Book Tag. Was wären eure Antworten? Oder würdet ihr mir stellenweise sogar zustimmen?

Liebe Grüße
Celina

Bildquellen
Titelbild: ABC News
Cast: Glamour
Central Perk: The Blast

Rezension – Das Glück der handgemachten Dinge

Die Weltenbummlerin Jule ist rastlos. Sie hat keinen Job und auch keinen Plan, was sie nun tun soll. Also ergreift sie die Chance, in das Schwarzwälder Heimatdorf ihrer Großmutter zurückzukehren. Dort übernimmt sie eine ehemalige Schankwirtschaft und will diese in ein Kreativ-Café umwandeln. Denn sie liebt es, selber Dinge herzustellen und möchte den Kreativen im Dorf einen Ort geben, um zusammenzukommen und sich zu entspannen. Doch nicht alle im Dorf sind von dieser Idee begeistert und so sieht sie sich einigen Widersachern gegenüber.

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Evergreens – Gepäckschein 666

In dieser kleinen Reihe möchte ich euch meine Evergreens vorstellen: Bücher, die einen besonderen Platz einnehmen, die mich teilweise schon mein Leben lang begleiten. Es sind Bücher, über die ich keine genaue Rezension schreibe, weil ich normalerweise nur Bücher rezensiere, die ich gerade gelesen habe. Ich sehe meine Beiträge über die Evergreens auch nicht wirklich als Rezensionen an, da es keine mehr oder weniger sachliche Begründungen geben wird. Es sind einfach emotionale Berichte über Bücher, die mir wichtig sind.

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