Rezension – Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

An Weihnachten 1919 erhält Coco Chanel die furchtbare Nachricht, dass ihr langjähriger Geliebter Arthur Capel, genannt Boy, bei einem Unfall ums Leben kam. Von Trauer wie gelähmt, kann sie sich kaum aufraffen, den Erfolg ihres Modeunternehmens voranzutreiben. Doch dann erinnert sie sich an Boys und ihren gemeinsamen Plan, ein besonderes Parfum zu entwerfen. Auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie den russischen Prinzen Dimitri Romanow. Gibt es vielleicht doch ein erfülltes Leben für sie nach Boys Tod?

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil VII+VIII

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-VI habe ich vor kurzem beantwortet, nun Folgen Teil VII und VIII.

Teil VII: Deine Wunschliste

  1. Auf welches – von Dir noch nicht besessene oder noch gar nicht erschienene – Buch freust Du Dich derzeit am meisten?
    Auf Invisible Women von Caroline Criado Perez. Die Autorin hat dafür recherchiert, wie sehr die Welt für Männer gemacht ist.
  2. Gibt es etwas, das in einem Buch, das Du liest, besser NICHT vorkommen sollte?
    Ich bin überhaupt kein Fan von Dreiecksbeziehungen, bei denen sich eine Person nicht zwischen zwei Personen entscheidet und es zu einem ständigen Hin-und-Her kommt.
  3. Was muss ein Protagonist haben, um dich zu berühren?
    Da gibt es nicht die eine Sache. Es kommt stark darauf an, wie die Person in einem Buch geschrieben ist.
  4. Gibt es eine literarische Figur, die dir ein Vorbild im realen Leben ist?
    Nein.
  5. Fällt dir eine literarische Figur ein, der zu begegnen für Dich reizvoll wäre?
    Nein.
  6. Gibt es einen fiktiven Ort, den Du gerne einmal bereisen würdest?
    Wundert es, dass ich Hogwarts sage? Auch wenn ich kein großer Harry-Potter-Fan bin, finde ich die Zaubererschule unglaublich faszinierend.
  7. Liest du ein Buch auch ein zweites Mal? Unter welchen Voraussetzungen?
    Ja. Einerseits lese ich viele Liebesromane nochmal, wenn ich ein bisschen leichte Unterhaltung brauche. Andererseits lese ich auch viele Romane zweimal, bei denen ich das Gefühl habe, neues zu entdecken – und seien es nur meine Gefühle.
  8. Welchen Autor würdest du gerne einmal treffen?
    Rebecca Gablé.
  9. Welches Buch hättest du gern in einer Hardcover-Prunkausgabe?
    Spontan fallen mir da die Waringham-Romane von Rebecca Gablé ein.
  10. Welches Buch würdest du gerne verfilmen lassen?
    Keines meiner Lieblingsbücher. Denn Filme kommen in meinen Augen nicht an das literarische Original heran.

Teil VIII: Deine Meinung über die Buchwelt?

  1. Hast du in der Schule die Buchbesprechungen gemocht? Warum?
    Dazu war meine Meinung immer sehr zwiegespalten. Einerseits war es eines der Dinge, die mir am Leichtesten fielen. Aber andererseits fiel mir spätestens in der Oberstufe auf, dass 1. keine Bücher von Frauen dabei waren und 2. mich die Themen kaum tangierten und entsprechend auch kaum interessierten.
  2. Nimmst du den ewig schwelenden Streit zwischen Self-Publishern und Verlagen wahr? Interessiert dich die Debatte?
    Ich nehme ihn wahr, interessieren tut es mich aber nur am Rande. Ich lese Bücher sowohl von Verlagen als auch von Self-Publishern.
  3. Gibt es eine Literaturverfilmung, die du für wirklich gelungen hältst? Oder für völlig missglückt? Bitte mit Begründung.
    Wirklich gut gefallen hat mir Percy Jackson. Auch wenn der Film, wie üblich, nicht 100%ig die Geschehnisse im Buch wiedergibt, ist es ein toller Film: tolle Schauspieler und spannend. Furchtbar fand ich die Verfilmung des Medicus, da darin doch zu stark von der Romanvorlage abgewichen wurde.
  4. Zerstören Buchverfilmungen die Phantasie?
    Für mich ja. Ohne die Verfilmungen entstehen die Bilder nur durch meine Vorstellungskraft und Phantasie. Habe ich den Film einmal gesehen, greife ich für die Bilder in meinem Kopf auf die Bilder des Films zurück.
  5. Gibt es eine/n Deiner Leseerfahrung nach völlig überbewertete/n Vertreter/in der Weltliteratur? Bitte mit Begründung!
    Gefühlt habe ich noch nicht besonders viel Weltliteratur gelesen, vor allem kaum Klassiker. Am Ehesten also noch Peter Stamm. Dazu mag einerseits beigetragen haben, dass ich in der Schule „gezwungen“ wurde, die Bücher zu lesen. Die Bedingungen waren also von vorneherein nicht so gut 😀 Aber mir gefällt auch sein Schreibstil nicht, in Agnes fand ich die Aufarbeitung der Themen zudem ziemlich furchtbar.
  6. Gibt es einzelne Sätze oder Ausdrücke aus Büchern, die Du aus irgendeinem Grunde nach Jahren noch erinnerst?
    Nein.
  7. Wie empfindlich reagierst du auf Tipp-, Rechtschreib- und Übersetzungsfehler in einem Buch?
    Mal ein Fehler macht mir wenig aus. Aber wenn ein Buch nur so davon strotzt, dann ärgert mich das schon sehr und sorgt dafür, dass mir der Spaß an dem Buch vergeht.
  8. Gehst Du gern zu Literaturveranstaltungen (von der Buchmesse bis zum Poetry Slam)? Wenn ja, welche – und was gefällt Dir daran?
    Bisher war ich auf einer Lesung und einmal auf der Frankfurter Buchmesse. Auf Messen sind mir tendenziell zu viele Leute unterwegs, dennoch genoß ich auf beiden Veranstaltungen die Tatsache, dass ich von Menschen umgeben war, die genauso viel Freude an Büchern haben wie ich.
  9. Welches Buch würdest Du heute, jetzt, ganz spontan, den Dir völlig unbekannten Leser/innen Deines Fragebogens empfehlen? Und warum dieses?
    Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman. Es kann aus unterschiedlichsten Gründen zusagen, mir hat aber besonders der seeeehr schwarze Humor gefallen.
  10. Was ist Deiner Ansicht nach eigentlich Sinn und Zweck des Lesens – Unterhaltung, Bildung, Ablenkung, …?
    Für mich alles genannte – je nach Buch. Aber vorallem geht es mir (meistens) um die schiere Freude an Büchern und Geschichten.

Hier gibt es Teil I und II, Teil III und IV und Teil V und VI.

Barcelona – Werbung

Der Inselverlag hat eine Buchreihe namens „Lieblingsorte“ veröffentlicht. In einer Mischung aus Reiseführer und Hommage werden darin von den Autor*innen ihre Lieblingsorte in den verschiedenen Städten beschrieben.
Peter Schwaar, der Autor des Bandes über Barcelona, lebt dort seit über zehn Jahren und stellt Orte in Barcelona vor, deren Besuch sich unbedingt lohnt.

Vielen Dank an Lovelybooks und den Insel Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Als ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich immer das Gefühl, dass Peter Schwaar mich quasi an die Hand nimmt und durch Barcelona führt. Der Ton im Buch ist nicht die leicht distanzierte Art gewöhnlicher Reiseführer. Hinzu kommt, dass die Bilder im Buch ebenfalls vom Autor stammen, wodurch es noch einmal unmittelbarer auf mich wirkte.

Überhaupt ist das Buch total schön gestaltet. Es fasst sich wunderbar an, außerdem ist es mit kleinen Illustrationen versehen, die mir gut gefallen haben. Ein Buch, das man also wirklich ungern aus der Hand legt.

Letztendlich ist noch zu sagen, dass ich auch schön fand, wie unterschiedlich die Empfehlungen waren. Gegen Ende des Buches gibt er Tipps für besonders schöne Spaziergänge, aber er nennt auch schöne Lokale, Märkte und erklärt einige lokale Bräuche.

Über Peter Schwaar:
Schwaar wurde 1947 in Zürich geboren. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft und volontierte beim Tages-Anzeiger in Zürich. Dort war er später auch in der Redaktion beschäftigt, bevor er sich 987 als Übersetzer selbstständig machte. Er übersetze u. a. die Werke von Carlos Ruiz Zafón aus dem Spanischen und lebt in Barcelona.
Quelle: Wikipedia

Taschenbuch: ISBN 978-3-458-36063-6 | 12,00€
E-Book: ISBN 978-3-458-74122-0 | 9,99€
188 Seiten | erschienen 2015
Verlagswebsite zum Buch

Diese Rezension ist mit dem Kennzeichen Werbung versehen, da die Bereitstellung des Rezensionsexemplars mit einem Gewinnspiel verbunden war.
Dennoch spiegelt die Rezension zu 100% meine Meinung wieder und wurde dadurch nicht beeinflusst.

Bildquellen
Autor: Suhrkamp
Cover: Suhrkamp

Titelbild mit Teetasse und einem Text: "Fantastic Blogposts and Where to Find Them"

Fantastic Blogposts and Where to Find Them #5

Liebe Bücherwürmer und Leseratten,
die letzte Zusammenstellung von Fantastic Blogposts ist schon länger her. Jetzt stelle ich euch wieder ein paar interessante, spannende oder witzige Beiträge zusammen, über die ich in letzter Zeit gestolpert bin.

„Fantastic Blogposts and Where to Find Them #5“ weiterlesen

Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil V+VI

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-IV habe ich vor kurzem beantwortet, nun Folgen Teil V und VI.

Teil V: Was sagen deine Bücher über dich aus?

  1. Was ist deine allererste Leseerinnerung?
    Ganz genau erinnere ich mich daran, dass ich mit 9 oder 10 Jahren krank war und von meiner Mama den ersten Sammelband mit Hanni-und-Nanni-Büchern bekommen habe. Ich weiß, dass ich dann in meinem „Adlerhorst“ (mein Zimmer war unter dem Dach) lag und die Bücher gelesen habe. Ich weiß aber auch, dass ich schon vorher viel gelesen habe und z. B. Die Kinder aus Bullerbü quasi zerlesen war zu dem Zeitpunkt.
  2. Gibt es ein Buch, das dein Leben verändert hat? Wie heißt es?
    Es gibt immer wieder Bücher, die mich dazu bringen, Meinungen über bestimmte Dinge zu ändern. Über mich selber und mein Leben trifft das am Ehesten auf Caitlin Morans How To Be a Woman zu. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, über Dinge zu lesen, die mich beschäftigen.
  3. Gibt es eine Stelle in einem Buch, die dich immer wieder emotional berührt, obwohl du sie schon kennst? (z.B. zum Weinen oder zum Lachen bringt)?
    Ja, in Die Teerose an der Stelle, wo Fiona und Joe sich wiedertreffen. Die Taschentücher liegen da immer bereit.
  4. Was ist deine größte Leseenttäuschung?
    Es gibt immer mal wieder Bücher, die mich nicht so recht begeistern können und ich hab auch schon das ein oder andere Buch abgebrochen. Aber ein Buch, das mich besonders enttäuscht hat, kann ich nicht benennen.
  5. Brichst du ein Buch ab oder liest du diszipliniert bis zum Ende?
    Normalerweise versuche ich schon, Bücher zu Ende zu lesen, auch wenn sie mir nicht gefallen. Hin und wieder breche ich ein Buch dann aber doch ab, wenn ich es wirklich nicht mehr ertragen kann und keinerlei Interesse daran habe, zu wissen, wie das Buch endet.
  6. Hast Du ein Buch, das Du besonders gerne verschenkst?
    Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman.
  7. Nenne einen Deiner Ansicht nach besonders gelungenen ersten Satz (es muss kein Lieblingsbuch sein) eines Buches!
    „Why did Mindi want an arranged marriage?“ aus Erotic Stories for Punjabi Widows von Balli Kaur Jaswal
  8. Gibt es ein Werk, das Du seit Jahren immer wieder in Angriff nimmst, aber immer wieder daran scheiterst?
    Nelson Mandelas Autobiographie Der lange Weg zur Freiheit
  9. Du lernst jemand Nettes kennen, der von sich sagt, “überhaupt nicht zu lesen”. Wie reagierst Du?
    „Ich schon.“ Aber ehrlich gesagt empfinde ich das nicht als Weltuntergang. In meiner Familie gibt es Leute, die nicht lesen und es gibt bestimmt Leute, die es nicht verstehen, dass ich mit Computerspielen/Modelleisenbahnen/Partys/… nichts anfangen kann.
  10. Du betrittst erstmals eine fremde Wohnung. Wie lange dauert es, bis man Dich mit schräggelegtem Kopf vor dem Bücherregal im Wohnzimmer findet?
    Nicht lang. Das hängt aber auch davon ab, ob ich das Gefühl habe, dass es für den anderen in Ordnung ist.

Teil VI: Wo und wie lernst du deine Bücher kennen?

  1. Wo informierst du dich über neue Lektüre?
    Hauptsächlich in der Buchhandlung oder in der Bibliothek durch stöbern. Es kommt auch vor, dass Freunde mir ein Buch empfehlen und hinzu kommen dann noch Rezensionen anderer Buchblogger. Für letzteres gilt aber, dass ich nach Cover und Klappentext/Zusammenfassung gehe. Wenn mich diese interessieren, lese ich die Rezension selbst nicht, da ich unvoreingenommen an die Lektüre herangehen möchte.
  2. Wo kaufst du Bücher? (Online oder Buchhandel, neu oder antiquarisch)
    Normalerweise in der Buchhandlung, die Ausnahme sind Kindle-Ausgaben (offensichtlich). Tendenziell sind meine Bücher neu, nur ganz selten dass ich Second-Hand-Bücher kaufe.
  3. Wie entscheidest du, ob du ein Buch kaufst?
    Das Cover macht mich neugierig, aber der Klappentext muss überzeugen. Wenn ich mich nicht zwischen zwei Büchern entscheiden kann, lese ich die ersten paar Sätze beider Bücher und gehe danach.
  4. Was schreckt dich bei einem Buch ab, wenn du es zum ersten Mal in die Hand nimmst?
    Bei gebrauchten Büchern ein heftiger Rauch- oder sonstiger unangenehmer Geruch. Ansonsten, wenn im Klappentext auf Themen hingewiesen wird, über die ich nciht lesen möchte.
  5. Achtest Du jemals auf Übersetzer- und Illustratorennamen? Falls ja: kannst Du (auswendig!) aus beiden Bereichen jemanden nennen, der Deiner Meinung nach besonders gute Arbeit leistet?
    Ich achte insofern darauf, dass ich diese in den bibliographischen Infos meiner Rezensionen angebe. Einen Illustrator kann ich nennen: Jim Kay und ich finde, dass er bei den illustrierten Ausgaben von Harry Potter tolle Arbeit geleistet hat.
  6. Wie sieht für dich das perfekte Cover aus?
    Es sollte natürlich zum Buch passen. Davon abgesehen finde ich viele sehr unterschiedliche Dinge schön.
  7. Gibt es ein Buch, ‘das man gelesen haben muss’?
    Anne Franks Tagebuch oder ein vergleichbares Buch (ich habe z. B. noch Rutkas Tagebuch gelesen). Damit die Verbrechen der Nazizeit und ihre Opfer nicht in Vergessenheit geraten.
  8. Fällt Dir ein (unfreiwillig) besonders witziger oder missratener Buchtitel ein?
    Nein, da fällt mir weder ein freiwilliger noch ein unfreiwillig witziger Buchtitel ein.
  9. Welches ist das verrückteste oder seltsamste Buch, das Du kennst?
    Das selsamste Buch, dass ich kenne (und nicht besonders gut fand) ist
    Die letzte Fahrt des legendären Schiffsfrisörs Sigismund Skrik von Karsten Flohr.
  10. Nimmst du an Leserunden oder Buchdiskussionen teil?
    Selten.

Hier gibt es Teil I und II sowie Teil III und IV.

Rezension – Weil es Liebe ist

Seit Monaten schwärmt Holland Bakker für einen Gitarristen, der in der New Yorker U-Bahn spielt und macht extra einen Umweg auf ihrem Arbeitsweg, um ihn zu sehen. Das stellt für die T-Shirtverkäuferin, die mit ihrem Leben nicht so richtig zufrieden ist, den Höhepunkt ihres Tages dar. Doch dass die beiden, aus einem ganz und gar unromantischen Grund Mitbewohner werden könnten, kommt ihr nicht in den Sinn.

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil III+IV

Vor kurzem habe ich die ersten beiden Teile des Fragebogens beantwortet, den ihr HIER finden könnt. Nun folgen Teil III und IV des Fragebogens.

Teil III: Wie liest du?

  1. Wie sortierst du dein Buch-Regal? Nach Alphabet, nach Farbe? Mit Deko oder ohne?
    Ich habe ein größeres Regal mit deutschen Büchern und ein kleineres mit englischen. Innerhalb dieser Kategorien sind die Bücher nach Genre geordnet, zudem gibt es ein Brett auf dem wild durcheinander die Bücher meines SuB stehen.
  2. Wie viele Bücher liest du im Jahr?
    Im vergangenen Jahr habe ich rund 100 neue Bücher gelesen und noch einmal ca. 100 Bücher nochmals gelesen. Das ist für mich, in meiner Erfahrung der letzten drei Jahre, ziemlich normal.
  3. Wann liest du am liebsten?
    Immer?! Besonders viel natürlich abends im Bett, aber ich lese ebenso gern morgens nach dem Aufstehen, während dem Frühstück, wenn ich mittags von der Uni zurückkomme, … Es gibt keine Zeit, zu der ich am liebsten lese – hauptsache ich kann lesen.
  4. Wo ist dein bevorzugter Leseort, wie sieht er aus?
    Bett und Couch geben sich für mich nichts. In beiden kann ich mich schön einkuscheln und eine Tasse Tee neben mir stehen haben. Aber auch hier gilt: lesen kann ich überall und im Zweifel ist mir egal, wo ich bin, wenn ich ein Buch in der Hand habe.
  5. In welchen Sprachen liest du Bücher?
    Auf Deutsch und Englisch
  6. Woran erkennt man, welches deine Lieblingsbücher sind?
    An den Büchern selbst kann man das nicht erkennen. Ich gehe mit allen Büchern sorgfältig um und geknickte Buchrücken oder Eselsohren sieht man bei mir selten bis nie. Man müsste mir schon in den Kopf schauen, um zu wissen, welches meine Lieblingsbücher sind.
  7. Nimmst du an Social Reading (Lesenächte, Buchclubs, Challenges) teil? Online? Oder auch Offline?
    Nicht so oft, wie ich gern möchte. Meist kommt mir da doch Uni und/oder Sozialleben dazwischen. Aber wenn, dann online.
  8. Machst du dir Notizen beim Lesen?
    Nein, aber unmittelbar nach dem Lesen.
  9. Leihst du dir Bücher aus? Verleihst du Bücher?
    Ja. Wenn Familie oder Freunde Interesse an einem Buch zeigen, bekommen sie es natürlich ausgeliehen. Für mich gibt es im Zusammenhang mit Büchern wenig besseres als sie mit anderen zu teilen.
  10. Verkaufst du Bücher nach dem Lesen?
    Sehr selten. Eher spende ich Bücher, die mir nicht gefallen haben. Bücher, die mir gefallen, behalte ich.

Teil IV: Was liest du?

  1. Wie viele Bücher (in Prozent) sind
    1. Sach- oder Fachbücher? – 20%
    2. Belletristik? 79%
    3. sonstige Bücher (Gedicht- oder Bildbände, Mangas oder Comics)? – 1%
  2. Mit welchem Buch verbindest du die meisten/intensivsten persönlichen Erinnerungen?
    Mit dem Tagebuch der Anne Frank, da ich das Haus in der Prinsengracht in Amsterdam einmal besucht habe. Das hat das Tagebuch für mich noch viel mehr mit Leben gefüllt.
  3. Wer ist deine Lieblingsautorin?
    Rebecca Gablé
  4. Welche Genres liest du am liebsten?
    historische Romane
  5. Welche Genres liest du gar nicht?
    Horror, blutige Thriller
  6. Welches ist das lustigste Buch, das Du kennst?
    Caitlin Morans How To Be a Woman
  7. Welches ist das traurigste Buch, das du kennst?
    Da kann ich mich nicht zwischen At First Light von Vanessa Lafaye und Das Schicksal ist ein mieser Verräter entscheiden.
  8. Liest du lieber so richtig fette Schmöker oder doch lieber dünnere Bände, die man schneller durch hat?
    Ich lese beides gern. Das hängt bei mir ganz von der Stimmung ab.
  9. Über welches Buch hast Du zuletzt so richtig lebhaft (und evtl. kontrovers) diskutiert?
    Über Der neue Antisemitismus von Deborah Lipstadt.
  10. Es gibt Fernsehen, Internet, DVD´s, Kino … hat das Medium Buch nicht allmählich ausgedient? Welchen Stellenwert nimmt in deiner Freizeit “Lesen” ein?
    Für mich hat das Buch definitiv nicht ausgedient. Lesen ist mein wichtigstes und größtes Hobby und der beste Weg, über alles mögliche zu lernen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Das Internet spielt für mich zwar auch eine große Rolle, aber besonders Film und Kino haben bei mir einen deutlich geringeren Stellenwert als das Buch.

Rezension – Was du liebst, das halte fest

Als der Vater ihrer Tochter Mia sie sitzen lässt, braucht Laura dringend ein günstiges WG-Zimmer. Das kommt dem sympathischen Pianisten Anton gerade recht: er wurde von seiner Freundin verlassen und sucht nun Untermieter für das leer gewordene Zimmer in seiner Wohnung, daher nimmt er die beiden auf. Doch dann kommt es für Laura noch dicker: an ihrem Arbeitsplatz wird ein kompromittierendes Foto mit dem Fußball-Star Christian Bergmann geschossen, zudem runiniert sie das Hochzeitskleid ihrer Chefin und nun ist ihr Job in Gefahr. Kann Anton ihr noch einmal aus der Patsche helfen?

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Buchiger Rundumschlag I

Hallihallo ihr Lieben!

In den vergangenen zwei Monaten sind herzlich wenig Blogbeiträge hier erschienen. Das hatte ganz unterschiedliche Gründe, kann im Grunde aber auf drei Worte heruntergebrochen werden: Weihnachten, Krankheit, Klausuren. In der Zeit habe ich aber trotzdem Bücher gelesen und sogar einige neue Bücher. Hier, im ersten buchigen Rundumschlag, will ich euch kurz und knapp meine Meinung zu einigen dieser Bücher darstellen.

Leise rieselt das Glück
Wie man am Titel schon erkennen kann, handelt es sich bei diesem Buch von Debbie Macomber um einen Weihnachtsliebesroman.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Das größte Problem war für mich definitiv, dass Merry (seht ihr, was die Autorin hier gemacht hat?!) als eine Art Heilige dargestellt wird. In jedem Menschen sieht sie immer nur das Gute, sie opfert sich für ihre Familie auf. Selbst die Krankheiten von Mutter und Bruder scheinen nur dafür gemacht sein, Merry noch geplagter erscheinen zu lassen.
Hinzu kamen steife Dialoge und ein Protagonist der sich viel zu schnell wandelt.
Bewertung: 2 Sterne
Bildquelle: Randomhouse

Winterzauber in Nottinghill
Umso besser hat mir dieser Weihnachtsroman von Mandy Baggot gefallen. Das Buch hat in meinen Augen alles richtig gemacht. Trotz der potenziell sehr kitschigen Situation eines weihnachtlichen Londons ist das Buch nicht übermäßig kitschig, was mir gut gefällt. Es zeigt auch, dass Liebe nicht alles besser macht und Wunder oft selbstgemacht sind. Die Konflikte sind sehr lebensnah, oft Konflikte zwischen Verpflichtungen und Überzeugungen. Auch der Umgang mit behinderten Familienmitgliedern ist hier besser umgesetzt (zumindest aus meiner seeehr laienhaften Sicht bei diesem Thema).
Bewertung: 5 Sterne
Bildquelle: Randomhouse

Leotas Garten
Fangen wir mit dem Positiven an: Francine Rivers Schreibstil ist toll. Ich habe gegen Ende geheult wie ein Schlosshund und auch ansonsten lies sich das Buch gut lesen.
Ich hatte das Buch aus der örtlichen Bücherei ausgeliehen, weil mich das Thema ansprach. Letztendlich wurde ich schwer enttäuscht. Denn dieses Buch ist sehr christlich – was mich zunächst nicht stören würde. Aber es ist christlich auf die eklig missionarische Art. Das Christentum ist natürlich die beste Religion und die Gesellschaft ist oft ganz furchtbar (A B T R E I B U N G E N!!!11! – nur als kleines Beispiel). Auch der tolle Schreibstil reißt da nicht mehr viel raus.
Bewertung: 2 Sterne
Bildquelle: Gerth Medien

Feminists Don’t Wear Pink And Other Lies
Die Essays in diesem Buch, herausgegeben von Scarlett Curtis, sind ganz perönliche Berichte über die Erfahrungen der Autorinnen mit Feminismus. Wie kamen sie zum Feminismus und warum brauchen wir auch heute Feminismus? Gibt es DEN Feminismus überhaupt? Beantwortet werden daneben noch viele andere Fragen, zudem bietet das Buch viele Denkanstöße. Daneben hat mir auch gut gefallen, dass die Beiträge von Frauen all around the globe kommen. Viele sind eher witzig geschrieben, einige mit sehr ernstem Hintergrund. Alles in allem ein toller Start ins Jahr 2019, zumindest in buchiger Hinsicht.
Bewertung: 5 goldene Sterne
deutscher Titel: The future is female! Was Frauen über Feminismus denken
Bildquelle: Penguin

Bats in the Belfry
Wieder ein Buch aus der Reihe British Library Crime Classics und wieder eines, das mir super gefallen hat. Die British Library legt in der Reihe Crime Classics Bücher aus dem goldenen Zeitalter des britischen Krimi (hauptsächlich aus den 20er- und 30er-Jahren) neu auf. Wie die anderen Bücher, die ich bereits gelesen habe, kommt auch dieses ganz ohne die blutigen Szenen aus, die man aus modernen Krimis oft kennt. Stattdessen auch hier wieder ein „Denker“-Krimi, mit Versteckspielen und einer überraschenden Lösung.
Bewertung: 5 Sterne
Bildquelle: British Library

Tod im Herbst
Dieses Buch hat meine Mama mir geschenkt. Ich hatte vorher weder von der Autorin noch von ihrem Ermittler, Wachtmeister Guarnaccia, gehört. Da ich aber Donna Leons Brunetti liebe und dieses Buch von der Art her ähnlich wirkte, freute ich mich auf die Lektüre. Ich fand es super zu lesen. Auch Guarnaccia, der zurückhaltende, schweigsame Ermittler, war mir sympathisch. Alles in allem also ein schönes Buch, wenn es für mich auch nicht ganz an Commissario Brunetti heranreicht.
Bewertung: 4 Sterne
Bildquelle: Diogenes

Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil I+II

Bei Weltenwanderer bin ich auf den Fragebogen gestoßen (das Original findet ihr HIER). Damit der Beitrag nicht so lang wird, werde ich die 100 Fragen in fünf Teilen beantworten.

Teil I: Wer bist du?

  1. Wie alt bist du?
    21 Jahre
  2. Welches Geschlecht hast du?
    weiblich
  3. Wo lebst du?
    Sachsen-Anhalt
  4. Hast du beruflich mit Büchern zu tun?
    nein, obwohl ich als Studentin natürlich sehr viel lesen „darf“
  5. Liest man allgemein in deiner Familie?
    meine Mama liest auch, allerdings lese ich am Meisten
  6. Hast du Kinder und liest du mit ihnen?
    (noch) habe ich keine Kinder
  7. Wie viel Geld gibst du im Jahr für Bücher aus?
    ca. 200€
  8. Sammelst du Bücher?
    bewusst sammle ich nur die Poirot-Bücher von Agatha Christie; allerdings sammeln sich generell die Bücher natürlich schon an
  9. Schreibst Du selbst? Hast Du evtl. sogar schon Bücher (oder in Büchern) veröffentlicht?
    nein, ich schreibe nicht selber
  10. Auf einer Skala von 1-7: Wie wichtig sind Bücher für dich?
    definitiv 7

Teil II: Du und deine Bücher

  1. Wie viele Bücher besitzt Du ungefähr?
    ca. 500, der größte Teil ist im Augenblick bei meinen Eltern eingelagert
  2. Vervollständige den Satz: “Lesen ist für mich …”
    Lesen ist für mich eine Möglichkeit, den Kopf abzuschalten, oder besondere Denkanstöße zu erhalten; der Welt für kurze Zeit zu entfliehen, oder sie ein bisschen besser zu verstehen.
  3. Liest du Print?
    am Allerliebsten
  4. Liest du E-Books?
    ja, hauptsächlich auf Reisen, Rezensionsexemplare oder seichtere Literatur
  5. Hörst du Hörbücher?
    nein
  6. Hast du Hardcover?
    ja
  7. Hast du autorensignierte Bücher?
    ein einziges
  8. Wie teuer ist dein wertvollstes Buch?
    ca. 40€
  9. Wie hoch ist dein SuB?
    ungefähr 20 Bücher
  10. Sammelst du Bücher? Wenn ja, nach welchen Kriterien? (Reihen, Verlage, Autoren, Editionen …)
    bewusst sammle ich nur die Poirot-Bücher von Agatha Christie; allerdings sammeln sich generell die Bücher natürlich schon an

Soweit also zu diesem Lebenszeichen von mir und den ersten beiden Teilen des Fragebogens.

Liebe Grüße
Celina