Rezension – Madame Piaf und das Lied der Liebe

Nachdem die deutschen Besatzer aus Paris abgezogen sind, wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt. Während sie versucht, die Anschuldigungen zu entkräften, verliebt sie sich in den aufstrebenden Sänger Yves Montand. Um sich von einem drohenden Auftrittsverbot abzulenken, beginnt sie, mit ihm zu arbeiten und bald wird aus den beiden ein Liebespaar. Die Beziehung inspiriert Édith Piaf zu einem ihrer berühmtesten Lieder: La vie en rose.

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Rezension – Die Schokoladenvilla

Stuttgart im Jahr 1903: Eigentlich hat Judith Rothmann ein sehr komfortables Leben. Sie ist die Tochter eines wohlhabenden Schokoladenfabrikanten und lebt im Nobelstadtteil Degerloch, wo sich Bedienstete um jeden ihrer Wünsche kümmern. Doch ihr Vater hat eine Ehe für sie eingefädelt, die sie niemals glücklich machen könnte. Zudem stößt auch ihr Wunsch, an der Kreation neuer Schokoköstlichkeiten beteiligt zu sein bei ihrem Vater auf Ablehnung. Doch da begegnet ihr Victor Rheinberger. Der will sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen – und ist so gar nicht der Richtige für eine Frau wie Judith.

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Rezension – The Paris Secret

In Paris wird ein Apartement gefunden, das über 70 Jahre verschlossen und in Vergessenheit geraten war. Darin befindet sich ein wahrer Schatz an Kunstwerken. Die Kunstagentin Flora Sykes wird gebeten, sich die Schätze anzuschauen und zu katagolisieren. Sie macht die Bekanntschaft des ebenso unfreundlichen wie gut aussehenden Xavier, Erbe der Vermeil-Familie, der das Apartement gehört. Verwirrt von der Anziehung zwischen den beiden, konzentriert sich Flora darauf, die Herkunft der Gemälde zu bestimmen – und wirft dabei mehr Fragen auf, als sie Antworten findet.

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Rezension – Der Duft der weißen Kamelie

Als Elisa die Wohnung ihrer Tante ausräumt, findet sie eine Teedose mit dem verbotenen Tee ihrer verstorbenen Mutter, die an sie die Liebe zu Tee weitergegeben. Auf dem Etikett des Tees, den sie bisher nur einmal probieren durfte, steht der Name eines kleinen Dorfs in Umbrien. In der Hoffnung, dort etwas über ihren Vater zu erfahren, den sie nie kennen lernte, macht sich Elisa auf zu einer spontanen Reise nach Umbrien.

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Rezension – Aprikosenküsse

Hanna ist Foodjournalistin und ganz zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann sorgt eine ihrer Restaurantkritiken bei einer alten Dame für einen Herzinfarkt. Und ausgerechnet deren Urne fällt Hanna in die Hände. Hanna, die sich schuldig fühlt, macht sie sich auf den Weg nach Italien, um die Urne zurückzugeben. Doch Giuseppa Camini, die Verstorbene, sorgt auch über den Tod hinaus für Aufregung: Ihr Testament zieht Hanna mitten hinein in eine italienische Familie mit zahlreichen Problemen – und stellt Hannas Gefühlswelt auf den Kopf.

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Rezension – Kein Grund zur Klage!

Manuela Reibold-Rolinger weiß aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie anstrengend ein Gang vor Gericht für beide Seiten ist. In diesem Buch zeigt sie daher Möglichkeiten auf, ohne eine Klage und ohne einen Richter zu seinem Recht zu kommen.

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Rezension – Hanover’s Blind

Der Studienabbrecher Adam beschließt, von Cambridge nach Hannover zu ziehen und dort auf eigenen Beinen zu stehen. Dabei steht er sich oft selbst im Weg – insbesondere, als er auf die Idee kommt, seine Sehbehinderung vor seinen Mitmenschen zu verstecken. Dabei will Adam doch nur, was die meisten ganz selbstverständlich haben: einen gleichberechtigten Platz.

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil IX+X

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-VIII habe ich vor kurzem beantwortet, hier könnt ihr nun meine Antworten für die letzten beiden Teile lesen.

Teil IX: Du und Literatur

  1. Wie alt ist dein ältestes Buch (Druckdatum)?
    Meine Ausgabe von Götter, Gräber und Gelehrte stammt aus dem Jahr 1949. Das dürfte das Älteste sein. Allerdings sind viele meiner Bücher bei meinen Eltern eingelagert, ich weiß also nicht, ob es tatsächlich mein ältestes Buch ist.
  2. Was macht deiner Meinung nach ein Buch zum “Klassiker”?
    Wenn ich mir anschaue, was heute als Klassiker gewertet wird, würde ich sagen, einzig die Tatsache, dass wir auch noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte nach Erscheinen den Namen des Autors oder, seltener, der Autorin kennen.
  3. Liest du freiwillig “Klassiker”?
    Ich versuche es immer mal wieder, bisher habe ich aber nur The Great Gatsby tatsächlich zu Ende gelesen.
  4. Liest du sogenannte zeitgenössische “hohe Literatur”, wie sie im Feuilleton besprochen wird?
    Selten, da es mir meist zu anstrengend ist.
  5. Was hältst Du davon, Klassiker stilistisch aufzupeppen oder inhaltlich zu vereinfachen, um sie jüngerem Publikum zugänglicher zu machen?
    Das halte ich für eine gute Idee, denn zumindest bei mir würde es bestimmt dafür sorgen, dass ich mal einen Klassiker zu Ende lese. Andererseits finde ich, dass es tolle zeitgenössische Literatur, die zudem zunehmend auch divers ist, gibt. Warum müssen wir uns also so sehr auf das Lesen von Klassikern versteifen?
  6. Schreibst du Rezensionen? (Immer, manchmal, nie)
    Über die meisten Bücher, die ich gelesen habe, schreibe ich eine Rezension.
  7. Hast du schon mal verleugnet, ein (umstrittenes) Buch zu mögen?
    Nein. Ich habe kein Problem damit, zuzugeben, dass ich ein Buch mag. Wenn ich allerdings das Gefühl habe, die Kritik ist berechtigt, beeinflusst das natürlich meine Meinung über das Buch.
  8. Hast du schon mal mit einem Buch angegeben, das du gar nicht (zu Ende) gelesen hast?
    Nein.
  9. Legst du Wert auf die Meinung “richtiger” Literaturkritiker, wie Dennis Schenk oder das literarische Quartett?
    Die Meinungen von Dennis Schenk höre ich immer mal wieder in SWR3, aber wichtig sind sie mir nicht. Denn ich bilde mir meine eigene Meinung und ob das Buch bei Literaturkritikern nicht gut ankam, ist mir dabei ziemlich egal.
  10. Magst du Buchlisten wie “Die besten Liebesromane aller Zeiten”, “Bücher mit Büchern”, “Literarische Monster-Galerie”?
    Ja, da diese auch immer tolle Inspiration biete, um neue Bücher zu entdecken.

Teil X: Buchwissen

  1. Ein Sprichwort sagt “Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.” – Wie findest Du diesen Satz?
    Ziemlich treffend. Denn Bücher, ebenso wie Gärten, können wunderschön sein, können Entspannung bieten, bedeuten aber manchmal auch jede Menge Arbeit. Bei Büchern gilt das für Leser vor allem dann, wenn das Buch über anspruchsvolle und/oder unangenehme Themen schreibt.
  2. Weißt du, was eine ISBN ist?
    Ja, die International Standard Book Number.
  3. Was sind Hurenkinder?
    Keine Ahnung.
  4. Was ist der Unterschied zwischen einem Taschenbuch und einem Softcover?
    Ich war eigentlich immer der Meinung, dass Softcover der englische Ausdruck für unser Taschenbuch ist, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
  5. Welche E-Book-Formate kennst du?
    ePub, Mobi und ich weiß, dass Amazon ein eigenes E-Book-Format hat, außerdem habe ich einige Bücher einfach als pdf-Datei gelesen.
  6. Schätzfrage: Wieviele Neuerscheinungen kommen jährlich auf den deutschen Markt?
    Ich schatze 6 Millionen neue Bücher.
  7. In welchem Land wird deiner Meinung nach am Meisten gelesen (Bücher/Kopf/Jahr)?
    Bestimmt ein skandinavisches Land, vielleicht Schweden?
  8. Welche Buchmessen kennst du? Warst du schon mal auf einer?
    Ich kenne die Leipziger und die Frankfurter Buchmesse, außerdem das Book Festival in Hay-on-Wye in Großbritannien, war aber bisher nur einmal auf der Frankfurter Buchmesse.
  9. Wer hat den Buchdruck erfunden?
    Johannes Gutenberg.
  10. Schätzfrage: Wie alt ist das älteste Buch der Welt?
    Ca. 3.000 Jahre.

Wenn ihr die Antworten auf Fragen aus Teil X kennt, freue ich mich auf eure Kommentare und darauf, etwas neues zu lernen.

Lest außerdem doch gerne meine Antworten auf Teil I und II, Teil III und IV, Teil V und VI sowie Teil VII und VIII.

Rezension – Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

An Weihnachten 1919 erhält Coco Chanel die furchtbare Nachricht, dass ihr langjähriger Geliebter Arthur Capel, genannt Boy, bei einem Unfall ums Leben kam. Von Trauer wie gelähmt, kann sie sich kaum aufraffen, den Erfolg ihres Modeunternehmens voranzutreiben. Doch dann erinnert sie sich an Boys und ihren gemeinsamen Plan, ein besonderes Parfum zu entwerfen. Auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie den russischen Prinzen Dimitri Romanow. Gibt es vielleicht doch ein erfülltes Leben für sie nach Boys Tod?

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil VII+VIII

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-VI habe ich vor kurzem beantwortet, nun Folgen Teil VII und VIII.

Teil VII: Deine Wunschliste

  1. Auf welches – von Dir noch nicht besessene oder noch gar nicht erschienene – Buch freust Du Dich derzeit am meisten?
    Auf Invisible Women von Caroline Criado Perez. Die Autorin hat dafür recherchiert, wie sehr die Welt für Männer gemacht ist.
  2. Gibt es etwas, das in einem Buch, das Du liest, besser NICHT vorkommen sollte?
    Ich bin überhaupt kein Fan von Dreiecksbeziehungen, bei denen sich eine Person nicht zwischen zwei Personen entscheidet und es zu einem ständigen Hin-und-Her kommt.
  3. Was muss ein Protagonist haben, um dich zu berühren?
    Da gibt es nicht die eine Sache. Es kommt stark darauf an, wie die Person in einem Buch geschrieben ist.
  4. Gibt es eine literarische Figur, die dir ein Vorbild im realen Leben ist?
    Nein.
  5. Fällt dir eine literarische Figur ein, der zu begegnen für Dich reizvoll wäre?
    Nein.
  6. Gibt es einen fiktiven Ort, den Du gerne einmal bereisen würdest?
    Wundert es, dass ich Hogwarts sage? Auch wenn ich kein großer Harry-Potter-Fan bin, finde ich die Zaubererschule unglaublich faszinierend.
  7. Liest du ein Buch auch ein zweites Mal? Unter welchen Voraussetzungen?
    Ja. Einerseits lese ich viele Liebesromane nochmal, wenn ich ein bisschen leichte Unterhaltung brauche. Andererseits lese ich auch viele Romane zweimal, bei denen ich das Gefühl habe, neues zu entdecken – und seien es nur meine Gefühle.
  8. Welchen Autor würdest du gerne einmal treffen?
    Rebecca Gablé.
  9. Welches Buch hättest du gern in einer Hardcover-Prunkausgabe?
    Spontan fallen mir da die Waringham-Romane von Rebecca Gablé ein.
  10. Welches Buch würdest du gerne verfilmen lassen?
    Keines meiner Lieblingsbücher. Denn Filme kommen in meinen Augen nicht an das literarische Original heran.

Teil VIII: Deine Meinung über die Buchwelt?

  1. Hast du in der Schule die Buchbesprechungen gemocht? Warum?
    Dazu war meine Meinung immer sehr zwiegespalten. Einerseits war es eines der Dinge, die mir am Leichtesten fielen. Aber andererseits fiel mir spätestens in der Oberstufe auf, dass 1. keine Bücher von Frauen dabei waren und 2. mich die Themen kaum tangierten und entsprechend auch kaum interessierten.
  2. Nimmst du den ewig schwelenden Streit zwischen Self-Publishern und Verlagen wahr? Interessiert dich die Debatte?
    Ich nehme ihn wahr, interessieren tut es mich aber nur am Rande. Ich lese Bücher sowohl von Verlagen als auch von Self-Publishern.
  3. Gibt es eine Literaturverfilmung, die du für wirklich gelungen hältst? Oder für völlig missglückt? Bitte mit Begründung.
    Wirklich gut gefallen hat mir Percy Jackson. Auch wenn der Film, wie üblich, nicht 100%ig die Geschehnisse im Buch wiedergibt, ist es ein toller Film: tolle Schauspieler und spannend. Furchtbar fand ich die Verfilmung des Medicus, da darin doch zu stark von der Romanvorlage abgewichen wurde.
  4. Zerstören Buchverfilmungen die Phantasie?
    Für mich ja. Ohne die Verfilmungen entstehen die Bilder nur durch meine Vorstellungskraft und Phantasie. Habe ich den Film einmal gesehen, greife ich für die Bilder in meinem Kopf auf die Bilder des Films zurück.
  5. Gibt es eine/n Deiner Leseerfahrung nach völlig überbewertete/n Vertreter/in der Weltliteratur? Bitte mit Begründung!
    Gefühlt habe ich noch nicht besonders viel Weltliteratur gelesen, vor allem kaum Klassiker. Am Ehesten also noch Peter Stamm. Dazu mag einerseits beigetragen haben, dass ich in der Schule „gezwungen“ wurde, die Bücher zu lesen. Die Bedingungen waren also von vorneherein nicht so gut 😀 Aber mir gefällt auch sein Schreibstil nicht, in Agnes fand ich die Aufarbeitung der Themen zudem ziemlich furchtbar.
  6. Gibt es einzelne Sätze oder Ausdrücke aus Büchern, die Du aus irgendeinem Grunde nach Jahren noch erinnerst?
    Nein.
  7. Wie empfindlich reagierst du auf Tipp-, Rechtschreib- und Übersetzungsfehler in einem Buch?
    Mal ein Fehler macht mir wenig aus. Aber wenn ein Buch nur so davon strotzt, dann ärgert mich das schon sehr und sorgt dafür, dass mir der Spaß an dem Buch vergeht.
  8. Gehst Du gern zu Literaturveranstaltungen (von der Buchmesse bis zum Poetry Slam)? Wenn ja, welche – und was gefällt Dir daran?
    Bisher war ich auf einer Lesung und einmal auf der Frankfurter Buchmesse. Auf Messen sind mir tendenziell zu viele Leute unterwegs, dennoch genoß ich auf beiden Veranstaltungen die Tatsache, dass ich von Menschen umgeben war, die genauso viel Freude an Büchern haben wie ich.
  9. Welches Buch würdest Du heute, jetzt, ganz spontan, den Dir völlig unbekannten Leser/innen Deines Fragebogens empfehlen? Und warum dieses?
    Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman. Es kann aus unterschiedlichsten Gründen zusagen, mir hat aber besonders der seeeehr schwarze Humor gefallen.
  10. Was ist Deiner Ansicht nach eigentlich Sinn und Zweck des Lesens – Unterhaltung, Bildung, Ablenkung, …?
    Für mich alles genannte – je nach Buch. Aber vorallem geht es mir (meistens) um die schiere Freude an Büchern und Geschichten.

Hier gibt es Teil I und II, Teil III und IV und Teil V und VI.