Rezension – Kein Grund zur Klage!

Manuela Reibold-Rolinger weiß aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie anstrengend ein Gang vor Gericht für beide Seiten ist. In diesem Buch zeigt sie daher Möglichkeiten auf, ohne eine Klage und ohne einen Richter zu seinem Recht zu kommen.

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Rezension – Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

An Weihnachten 1919 erhält Coco Chanel die furchtbare Nachricht, dass ihr langjähriger Geliebter Arthur Capel, genannt Boy, bei einem Unfall ums Leben kam. Von Trauer wie gelähmt, kann sie sich kaum aufraffen, den Erfolg ihres Modeunternehmens voranzutreiben. Doch dann erinnert sie sich an Boys und ihren gemeinsamen Plan, ein besonderes Parfum zu entwerfen. Auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie den russischen Prinzen Dimitri Romanow. Gibt es vielleicht doch ein erfülltes Leben für sie nach Boys Tod?

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Skoutz-Fragebogen – 100 Fragen an den Leser Teil VII+VIII

Skoutz hat 100 Fragen zusammengestellt, in denen man sich mit seinem Lesestil auseinandersetzt. Die Teile I-VI habe ich vor kurzem beantwortet, nun Folgen Teil VII und VIII.

Teil VII: Deine Wunschliste

  1. Auf welches – von Dir noch nicht besessene oder noch gar nicht erschienene – Buch freust Du Dich derzeit am meisten?
    Auf Invisible Women von Caroline Criado Perez. Die Autorin hat dafür recherchiert, wie sehr die Welt für Männer gemacht ist.
  2. Gibt es etwas, das in einem Buch, das Du liest, besser NICHT vorkommen sollte?
    Ich bin überhaupt kein Fan von Dreiecksbeziehungen, bei denen sich eine Person nicht zwischen zwei Personen entscheidet und es zu einem ständigen Hin-und-Her kommt.
  3. Was muss ein Protagonist haben, um dich zu berühren?
    Da gibt es nicht die eine Sache. Es kommt stark darauf an, wie die Person in einem Buch geschrieben ist.
  4. Gibt es eine literarische Figur, die dir ein Vorbild im realen Leben ist?
    Nein.
  5. Fällt dir eine literarische Figur ein, der zu begegnen für Dich reizvoll wäre?
    Nein.
  6. Gibt es einen fiktiven Ort, den Du gerne einmal bereisen würdest?
    Wundert es, dass ich Hogwarts sage? Auch wenn ich kein großer Harry-Potter-Fan bin, finde ich die Zaubererschule unglaublich faszinierend.
  7. Liest du ein Buch auch ein zweites Mal? Unter welchen Voraussetzungen?
    Ja. Einerseits lese ich viele Liebesromane nochmal, wenn ich ein bisschen leichte Unterhaltung brauche. Andererseits lese ich auch viele Romane zweimal, bei denen ich das Gefühl habe, neues zu entdecken – und seien es nur meine Gefühle.
  8. Welchen Autor würdest du gerne einmal treffen?
    Rebecca Gablé.
  9. Welches Buch hättest du gern in einer Hardcover-Prunkausgabe?
    Spontan fallen mir da die Waringham-Romane von Rebecca Gablé ein.
  10. Welches Buch würdest du gerne verfilmen lassen?
    Keines meiner Lieblingsbücher. Denn Filme kommen in meinen Augen nicht an das literarische Original heran.

Teil VIII: Deine Meinung über die Buchwelt?

  1. Hast du in der Schule die Buchbesprechungen gemocht? Warum?
    Dazu war meine Meinung immer sehr zwiegespalten. Einerseits war es eines der Dinge, die mir am Leichtesten fielen. Aber andererseits fiel mir spätestens in der Oberstufe auf, dass 1. keine Bücher von Frauen dabei waren und 2. mich die Themen kaum tangierten und entsprechend auch kaum interessierten.
  2. Nimmst du den ewig schwelenden Streit zwischen Self-Publishern und Verlagen wahr? Interessiert dich die Debatte?
    Ich nehme ihn wahr, interessieren tut es mich aber nur am Rande. Ich lese Bücher sowohl von Verlagen als auch von Self-Publishern.
  3. Gibt es eine Literaturverfilmung, die du für wirklich gelungen hältst? Oder für völlig missglückt? Bitte mit Begründung.
    Wirklich gut gefallen hat mir Percy Jackson. Auch wenn der Film, wie üblich, nicht 100%ig die Geschehnisse im Buch wiedergibt, ist es ein toller Film: tolle Schauspieler und spannend. Furchtbar fand ich die Verfilmung des Medicus, da darin doch zu stark von der Romanvorlage abgewichen wurde.
  4. Zerstören Buchverfilmungen die Phantasie?
    Für mich ja. Ohne die Verfilmungen entstehen die Bilder nur durch meine Vorstellungskraft und Phantasie. Habe ich den Film einmal gesehen, greife ich für die Bilder in meinem Kopf auf die Bilder des Films zurück.
  5. Gibt es eine/n Deiner Leseerfahrung nach völlig überbewertete/n Vertreter/in der Weltliteratur? Bitte mit Begründung!
    Gefühlt habe ich noch nicht besonders viel Weltliteratur gelesen, vor allem kaum Klassiker. Am Ehesten also noch Peter Stamm. Dazu mag einerseits beigetragen haben, dass ich in der Schule „gezwungen“ wurde, die Bücher zu lesen. Die Bedingungen waren also von vorneherein nicht so gut 😀 Aber mir gefällt auch sein Schreibstil nicht, in Agnes fand ich die Aufarbeitung der Themen zudem ziemlich furchtbar.
  6. Gibt es einzelne Sätze oder Ausdrücke aus Büchern, die Du aus irgendeinem Grunde nach Jahren noch erinnerst?
    Nein.
  7. Wie empfindlich reagierst du auf Tipp-, Rechtschreib- und Übersetzungsfehler in einem Buch?
    Mal ein Fehler macht mir wenig aus. Aber wenn ein Buch nur so davon strotzt, dann ärgert mich das schon sehr und sorgt dafür, dass mir der Spaß an dem Buch vergeht.
  8. Gehst Du gern zu Literaturveranstaltungen (von der Buchmesse bis zum Poetry Slam)? Wenn ja, welche – und was gefällt Dir daran?
    Bisher war ich auf einer Lesung und einmal auf der Frankfurter Buchmesse. Auf Messen sind mir tendenziell zu viele Leute unterwegs, dennoch genoß ich auf beiden Veranstaltungen die Tatsache, dass ich von Menschen umgeben war, die genauso viel Freude an Büchern haben wie ich.
  9. Welches Buch würdest Du heute, jetzt, ganz spontan, den Dir völlig unbekannten Leser/innen Deines Fragebogens empfehlen? Und warum dieses?
    Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman. Es kann aus unterschiedlichsten Gründen zusagen, mir hat aber besonders der seeeehr schwarze Humor gefallen.
  10. Was ist Deiner Ansicht nach eigentlich Sinn und Zweck des Lesens – Unterhaltung, Bildung, Ablenkung, …?
    Für mich alles genannte – je nach Buch. Aber vorallem geht es mir (meistens) um die schiere Freude an Büchern und Geschichten.

Hier gibt es Teil I und II, Teil III und IV und Teil V und VI.

Rezension – Weil es Liebe ist

Seit Monaten schwärmt Holland Bakker für einen Gitarristen, der in der New Yorker U-Bahn spielt und macht extra einen Umweg auf ihrem Arbeitsweg, um ihn zu sehen. Das stellt für die T-Shirtverkäuferin, die mit ihrem Leben nicht so richtig zufrieden ist, den Höhepunkt ihres Tages dar. Doch dass die beiden, aus einem ganz und gar unromantischen Grund Mitbewohner werden könnten, kommt ihr nicht in den Sinn.

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Evergreens – Commissario Brunetti

In dieser kleinen Reihe möchte ich euch meine Evergreens vorstellen: Bücher, die einen besonderen Platz einnehmen, die mich teilweise schon mein Leben lang begleiten. Es sind Bücher, über die ich keine genaue Rezension schreibe, weil ich normalerweise nur Bücher rezensiere, die ich gerade gelesen habe. Ich sehe meine Beiträge über die Evergreens auch nicht wirklich als Rezensionen an, da es keine mehr oder weniger sachliche Begründungen geben wird. Es sind einfach emotionale Berichte über Bücher, die mir wichtig sind.

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Rezension – Was du liebst, das halte fest

Als der Vater ihrer Tochter Mia sie sitzen lässt, braucht Laura dringend ein günstiges WG-Zimmer. Das kommt dem sympathischen Pianisten Anton gerade recht: er wurde von seiner Freundin verlassen und sucht nun Untermieter für das leer gewordene Zimmer in seiner Wohnung, daher nimmt er die beiden auf. Doch dann kommt es für Laura noch dicker: an ihrem Arbeitsplatz wird ein kompromittierendes Foto mit dem Fußball-Star Christian Bergmann geschossen, zudem runiniert sie das Hochzeitskleid ihrer Chefin und nun ist ihr Job in Gefahr. Kann Anton ihr noch einmal aus der Patsche helfen?

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Buchiger Rundumschlag I

Hallihallo ihr Lieben!

In den vergangenen zwei Monaten sind herzlich wenig Blogbeiträge hier erschienen. Das hatte ganz unterschiedliche Gründe, kann im Grunde aber auf drei Worte heruntergebrochen werden: Weihnachten, Krankheit, Klausuren. In der Zeit habe ich aber trotzdem Bücher gelesen und sogar einige neue Bücher. Hier, im ersten buchigen Rundumschlag, will ich euch kurz und knapp meine Meinung zu einigen dieser Bücher darstellen.

Leise rieselt das Glück
Wie man am Titel schon erkennen kann, handelt es sich bei diesem Buch von Debbie Macomber um einen Weihnachtsliebesroman.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Das größte Problem war für mich definitiv, dass Merry (seht ihr, was die Autorin hier gemacht hat?!) als eine Art Heilige dargestellt wird. In jedem Menschen sieht sie immer nur das Gute, sie opfert sich für ihre Familie auf. Selbst die Krankheiten von Mutter und Bruder scheinen nur dafür gemacht sein, Merry noch geplagter erscheinen zu lassen.
Hinzu kamen steife Dialoge und ein Protagonist der sich viel zu schnell wandelt.
Bewertung: 2 Sterne
Bildquelle: Randomhouse

Winterzauber in Nottinghill
Umso besser hat mir dieser Weihnachtsroman von Mandy Baggot gefallen. Das Buch hat in meinen Augen alles richtig gemacht. Trotz der potenziell sehr kitschigen Situation eines weihnachtlichen Londons ist das Buch nicht übermäßig kitschig, was mir gut gefällt. Es zeigt auch, dass Liebe nicht alles besser macht und Wunder oft selbstgemacht sind. Die Konflikte sind sehr lebensnah, oft Konflikte zwischen Verpflichtungen und Überzeugungen. Auch der Umgang mit behinderten Familienmitgliedern ist hier besser umgesetzt (zumindest aus meiner seeehr laienhaften Sicht bei diesem Thema).
Bewertung: 5 Sterne
Bildquelle: Randomhouse

Leotas Garten
Fangen wir mit dem Positiven an: Francine Rivers Schreibstil ist toll. Ich habe gegen Ende geheult wie ein Schlosshund und auch ansonsten lies sich das Buch gut lesen.
Ich hatte das Buch aus der örtlichen Bücherei ausgeliehen, weil mich das Thema ansprach. Letztendlich wurde ich schwer enttäuscht. Denn dieses Buch ist sehr christlich – was mich zunächst nicht stören würde. Aber es ist christlich auf die eklig missionarische Art. Das Christentum ist natürlich die beste Religion und die Gesellschaft ist oft ganz furchtbar (A B T R E I B U N G E N!!!11! – nur als kleines Beispiel). Auch der tolle Schreibstil reißt da nicht mehr viel raus.
Bewertung: 2 Sterne
Bildquelle: Gerth Medien

Feminists Don’t Wear Pink And Other Lies
Die Essays in diesem Buch, herausgegeben von Scarlett Curtis, sind ganz perönliche Berichte über die Erfahrungen der Autorinnen mit Feminismus. Wie kamen sie zum Feminismus und warum brauchen wir auch heute Feminismus? Gibt es DEN Feminismus überhaupt? Beantwortet werden daneben noch viele andere Fragen, zudem bietet das Buch viele Denkanstöße. Daneben hat mir auch gut gefallen, dass die Beiträge von Frauen all around the globe kommen. Viele sind eher witzig geschrieben, einige mit sehr ernstem Hintergrund. Alles in allem ein toller Start ins Jahr 2019, zumindest in buchiger Hinsicht.
Bewertung: 5 goldene Sterne
deutscher Titel: The future is female! Was Frauen über Feminismus denken
Bildquelle: Penguin

Bats in the Belfry
Wieder ein Buch aus der Reihe British Library Crime Classics und wieder eines, das mir super gefallen hat. Die British Library legt in der Reihe Crime Classics Bücher aus dem goldenen Zeitalter des britischen Krimi (hauptsächlich aus den 20er- und 30er-Jahren) neu auf. Wie die anderen Bücher, die ich bereits gelesen habe, kommt auch dieses ganz ohne die blutigen Szenen aus, die man aus modernen Krimis oft kennt. Stattdessen auch hier wieder ein „Denker“-Krimi, mit Versteckspielen und einer überraschenden Lösung.
Bewertung: 5 Sterne
Bildquelle: British Library

Tod im Herbst
Dieses Buch hat meine Mama mir geschenkt. Ich hatte vorher weder von der Autorin noch von ihrem Ermittler, Wachtmeister Guarnaccia, gehört. Da ich aber Donna Leons Brunetti liebe und dieses Buch von der Art her ähnlich wirkte, freute ich mich auf die Lektüre. Ich fand es super zu lesen. Auch Guarnaccia, der zurückhaltende, schweigsame Ermittler, war mir sympathisch. Alles in allem also ein schönes Buch, wenn es für mich auch nicht ganz an Commissario Brunetti heranreicht.
Bewertung: 4 Sterne
Bildquelle: Diogenes

Rezension – Applepie Stories

Lola Applepie ist beschwipst und fühlt sich am Tiefpunkt ihres Lebens, als sie im Rezeptbuch ihrer Großmutter ein Rezept für Fairy Cupcakes findet. Diese erfüllen einem jeden Wunsch. Lola hat nur einen Wunsch: sie will endlich ihren Traumprinzen treffen! Doch die Magie der Cupcakes hat auch ihre Tücken und so trifft Lola plötzlich auf gleich zwei Traumprinzen. Welcher meint es wirklich ernst mit ihr?

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Rezension – Das Weihnachtscafé in Manhattan

Das Candied Apple Café von Iona und ihren beiden Freundinnen erstrahlt in weihnachtlichem Glanz, als Iona den Geschäftsmann Mads Eriksson und dessen Tochter Sofia kennenlernt. Die beiden müssen das erste Weihnachtsfest ohne Gill, Mads Frau und Sofias Mutter verbringen, die im vorigen Jahr an Weihnachten verstarb. Doch vielleicht gelingt es Iona, ein bisschen Weihnachtszauber in das Leben der beiden zu bringen und Sofia auch den Glauben an Santa Claus zurückzugeben.

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Rezension – Irish Players #4

Der Rugbyspieler William Moore hatte bis vor kurzem ein wohlgehütetes Geheimnis, das aber nun an die Öffentlichkeit gelangt ist und in der Presse ausgeschlachtet wird. Um sich von dieser Angewohnheit abzuhalten und dadurch sein Image nicht weiter zu gefährden, benötigt er einen Mitbewohner. Die Studentin Josey Kavanagh kommt da gerade recht: sie ist nämlich dringend auf der Suche nach einer Wohnung. Er bietet ihr ein Zimmer an und bezahlt ihre Studiengebühren. Im Gegenzug achtet sie darauf, dass er nicht wieder alten Mustern verfällt. Doch von Anfang zeigt sich, dass die guten Vorsätze von beiden zum Scheitern verurteilt sind.

Vielen Dank an NetGalley.de und LYX für dieses Rezensionsexemplar!

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