Rezension – Das Licht des Ozeans

Nachdem ein Attentäter dem Anführer des Menschenbundes, Bowen Knight, in den Rücken geschossen hat, erwacht dieser acht Wochen später erstaunlich gut ausgeruht auf der Tiefseestation Ryūjin. Ryūjin ist eine Stadt der Wassergestaltwandlergemeinschaft BlackSea. Dort lernt er die Köchin Kaia kennen, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Doch sie ist Menschen gegenüber misstrauisch eingestellt und so kommt es ihr gar nicht gelegen, dass auch sie die gegenseitige Anziehung sofort spürt.

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Rezension – Fluch der Schwarzen Dahlie

In Los Angeles geht ein Serienmörder um, der sich den Mord an der „Schwarzen Dahlie“ zum Vorbild genommen hat und auf ebenso bestialische Art paranormale Wesen umbringt. Der Shifter Cop Ryder Grey wird dorthin versetzt, um Undercover in einem Club zu ermitteln, mit dem alle Opfer in Verbindung gebracht werden können. Dort findet er in der Tochter der Clubbesitzerin und Barkeeperin Cara de Luca eine unerwartete und höchst willkommene Verbündete. Bald fliegen zwischen den beiden die Funken – was die Ermittlungsarbeit nicht erleichtert.  „Rezension – Fluch der Schwarzen Dahlie“ weiterlesen

Rezension – Ein Vampir für gewisse Stunden

In Ein Vampir für gewisse Stunden wird die Barbesitzerin Leigh Gerard von einem Vampir angefallen und so selbst zum Vampir. Lucian Argeneau rettet sie vor dem sogenannten Abtrünningen, der sie gewandelt hat. In der Folge wacht er, mehr unfreiwillig, über ihre Wandlung und führt sie in das Leben als Vampir ein. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, aber dann taucht der Abtrünnige wieder auf, um Leigh zurückzuholen.

Lucian taucht auch in den vorherigen Bänden der Argeneau-Reihe immer mal wieder auf – als mürrisches, eigenbrötlerisches und unsympathisches Familienoberhaupt, welches zumindest bei (angeheirateten) Teilen der Familie auch Angst einflößt.
In Ein Vampir für gewisse Stunden bekommt er mit Leigh ein ebenso starrsinnige, aber im Gegensatz zu ihm charmante und liebenswerte, Frau vor die Nase gesetzt.
Nach und nach wird die vielschichtige Persönlichkeit des Lucian Argeneau offenbar; seine jahrtausendealte Einsamkeit und sein Lebensüberdruss. Nach und nach wird er von Leigh aus seiner Reserviertheit gelockt und strengt sich für die Beziehung an, als er merkt, was für ein Schatz ihm mit Leigh in den Schoß gefallen ist.

Ich hatte schon ein paar Bücher von Lynsay Sands gelesen, bevor ich Ein Vampir für gewisse Stunden gekauft habe. Bei den vorherigen Büchern hatte ich schon das Gefühl, dass Sands es schafft, die Grundidee „Vampir/in findet menschlichen Lebensgefährten“ immer wieder interessant zu gestalten. Mit diesem Roman von ihr wurde ich positiv überrascht. Immer mal wieder konnte ich kaum an mich halten vor Lachen. Zwar waren auch die vorherigen Bücher immer mit einer Portion Humor versehen, aber hier hat Sands sich übertroffen. Zum Einen wirkten auf mich die humorvollen Szenen diesmal weniger angestrengt; als müsste sie sich Mühe geben, die Szene zu schreiben. Zum Anderen sind es diesmal nicht peinlich-lustige Missgeschicke, sondern ganz oft kleine Gesten oder ähnliches, die den Humor hervorbringen.
Alles in allem also ein gelungenes Buch zum zwischendurch mal kurz Lesen (das meine ich ganz wörtlich, ich hatte das Buch in anderthalb Stunden gelesen), bei dem man nicht viel nachdenken muss. Einfach eine angenehme, lustige Geschichte für den Sommer, auch wenn es schon etwas älter ist.

Weitere Meinungen zum Buch:
Tine’s Bücherwelt („eines der besten Bücher, wenn nicht sogar das beste Buch, in dieser Reihe geschrieben“)
Cora’s Bücherkiste („romantisch-erotisch-witzig“)
Booklove (6.2/10; „eine etwas oberflächliche und vorhersehbare Geschichte […] für entspannende Unterhaltung“)

Die Argenau-Reihe
Band 1: Eine Vampirin auf Abwegen Band 16: Rendezvous mit einem Vampir
Band 2: Verliebt in einen Vampir Band 17: Ein Vampir unterm Weihnachtsbaum
Band 3: Ein Vampir zum Vernaschen Band 18: Der Vampir in meinem Bett
Band 4: Immer Ärger mit Vampiren Band 19: Ein Vampir für alle Sinne
Band 5: Vampire haben’s auch nicht leicht Band 20: Vampir verzweifelt gesucht
Band 6: Ein Vampir für gewisse Stunden Band 21: Ein Vampir für alle Lebenslagen
Band 7: Ein Vampir und Gentleman Band 22: Ein Vampir zur rechten Zeit
Band 8: Wer will schon einen Vampir? Band 23: Ohne Vampir nichts los
Band 9: Vampire sind die beste Medizin Band 24: Tatsächlich Vampir
Band 10: Im siebten Himmel mit einem Vampir Band 25: Ein Vampir im Handgepäck
Band 11: Vampire und andere Katastrophen Band 26: Frühstück mit Vampir
Band 12: Vampire küsst man nicht Band 27: Ran an den Vampir
Band 13: Vampir zu verschenken Band 28: Vampir für dich
Band 14: Ein Vampir zum Valentinstag Band 29: Was der Vampir begehrt
Band 15: Vampir à la carte Band 30: Und ewig lockt der Vampir

Über Lynsay Sands:
Sands wurde in Kanada geboren, studierte Psychologie und schrieb zahlreiche Romane. Am bekanntesten ist die Argeneau-Reihe; diese verschaffte ihr auch den internationalen Durchbruch.
Quelle: Lübbe

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Originaltitel: Bite me if you can | Übersetzer: Ralph Sander
Taschenbuch: ISBN 978-3-8025-8254-7 | 9,95€
E-Book: ISBN 978-3-8025-8586-9 | 8,99€
384 Seiten | erschienen 2009

Bildquellen
Autorin: Website der Autorin
Cover: Lübbe

Rezension – Leopardenblut

2079 bevölkern drei verschiedene Bevölkerungsgruppen die Erde: Menschen, Mediale und Gestaltwandler. Mediale und Gestaltwandler stehen sich dabei quasi feindlich gegenüber. Mediale handeln grundsätzlich rational und behaupten von sich, keine Gefühle zu haben. Die Gestaltwandler dagegen sind gefühlsbeherrscht, besitzergreifend und legen viel Wert auf Berührungen.
In Leopardenblut trifft die Mediale Sascha Duncan auf den Gestaltwandler Lucas Hunter. Er ist das Alphatier der DarkRiver-Leoparden. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen,  aber in der Welt der Medialen sind Gefühle nicht erlaubt.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir schon allein die Idee mit den Gestaltwandlern und Medialen gut gefällt. Nalini Singh hat diese gute Idee auch noch gut umgesetzt. Und ein super besitzergreifender, sexy, total verknallter, wilder Mann wie Lucas hat schon was 😉 Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch und haben alle ihr Päckchen zu tragen. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich keine perfekten Protagonisten mag und durch die Geschichten, welche die Protagonisten hinter sich haben, wird diese Vorliebe von mir erfüllt. Weniger gefällt mir, dass sich die Gefühle zwischen Sascha und Lucas nicht wirklich entwickeln. Sie sind einfach plötzlich da und das ging mir ein bisschen zu schnell. Sascha sagt zwar schon von Anfang an über sich, dass sie einen Defekt hat, da sie fühlt. Aber von einem Tag auf den anderen sieht sie das nicht mehr als Defekt an, ohne dass sie dabei eine wirkliche Entwicklung durchlebt.
Es ist noch zu erwähnen, dass dieser Roman an einigen Stellen als „Thriller“ angegeben wird. Das ist er nicht einmal ansatzweise! Zwar gibt es einen Art Krimi im Roman, aber die Liebesgeschichte zwischen Sascha und Lucas nimmt eindeutig mehr Raum ein.

Mittlerweile gibt es 18 Romane und Kurzgeschichten über die Gestaltwandler und ich habe fast alle gelesen, da man dabei einfach eher wenig denken muss. Aber grundsätzlich sind sich Singhs Romane über die Gestaltwandler alle sehr ähnlich und vor allem gibt es meiner Meinung nach zu wenig Unterschiede zwischen den weiblichen Hauptfiguren. Sie haben alle ähnliche oder sogar gleiche Charaktereigenschaften. Kennt man fünf der Romane, kennt man alle. Das ist schade, denn eigentlich kann man aus dieser Idee sehr viel herausholen.

Weitere Meinungen zum Buch:
Izzys Nerdvana („Ein großartiger Auftakt einer wundervollen Reihe.“)
Walking in the Clouds („Kreativer, spannender und sinnlicher geht es kaum.“)
Zwischen den Seiten (4/5 Sterne; „definitiv nicht meine letzte Begegnung mit dieser Buchreihe“)

Über Nalini Singh:
Nalini Singh, geboren 1977 auf den Fidschi-Inseln, wuchs in Neuseeland auf und lebt dort. Sie schreibt Romantic-Fantasy und ist New York Times Bestseller-Autorin.
Quelle: Wikipedia

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Originaltitel: Slave to Sensation | Übersetzerin: Nora Lachmann
Taschenbuch: ISBN 978-3-8025-8152-6 | 9.95€
E-Book: 978-3-8025-8763-4 | 8.99€
400 Seiten | erschienen 2008

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Autorin: Website der Autorin
Cover: Lübbe